Werder-Einzelkritik

Werder in Noten gegen Eintracht Frankfurt: Mitchell Weiser initiiert viel - Derrick Köhn zu umständlich

Werder Bremen in Noten: Mitchell Weiser spulte gegen Eintracht Frankfurt ein großes Pensum ab.
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Werder Bremen in Noten: Mitchell Weiser spulte gegen Eintracht Frankfurt ein großes Pensum ab.

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1 verloren. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Michael Zetterer: Erste wichtige Fußabwehr nach nicht einmal sechs Minuten. Überstand einen heftigen Sturz auf Kopf und Schulter (32.) und parierte kurz darauf einen Marmoush-Schuss (35.). Dann lange nicht gefordert, bei einem Schlenzer von Marmoush aber hellwach (66.). Note 2,5

Werder Bremen-Noten gegen Eintracht Frankfurt: Niklas Stark und Mitchell Weiser mit guten Leistungen

Niklas Stark (bis 86.): Gewann wichtige Laufduelle, verteidigte umsichtig und war da, wenn es drauf ankam. Legte den Ball bei seinen Defensivaktionen auch immer wieder überlegt ab, provozierte so keine einfachen Ballverluste. Eine gefällige Darbietung. Note 2,5

Marco Friedl: Bärenstärke Rettungstat des Werder-Kapitäns gegen den einschussbereiten Ekitiké (12.). Hatte ansonsten in der Anfangsphase aber Probleme mit den agilen Frankfurtern, wenn er aus seiner Komfortzone musste. Im Zentrum dagegen mit gutem Stellungsspiel und wichtigen Störaktionen. Note 3

Milos Veljkovic: Als Jung-Vertreter in der Dreierkette lange mit einer soliden Leistung, ehe er vor der Führung der Gastgeber den entscheidenden Zweikampf gegen Ekitiké verlor. Ließ sich mehrmals aus dem Defensivverbund herauslocken, kam dabei aber zu spät in die Duelle mit dem Gegner. Note 4

Mitchell Weiser: Bei ihm war der Ball in der Regel richtig gut aufgehoben, initiierte im Zusammenspiel mit Grüll etliche Angriffe. Seine Flanken hatten ordentlich Gefahrenpotenzial. Tauchte eine Viertelstunde vor Schluss selbst mit einer dicken Kopfballchance im Eintracht-Strafraum auf, doch Keeper Trapp verhinderte den Ausgleich. Note 2,5

Senne Lynen (bis 86.): Verlor über weite Strecken der ersten Hälfte ebenso wie Nebenmann Bittencourt keinen einzigen Zweikampf im Mittelfeld, ließ dann aber unmittelbar vor dem 0:1 Torschütze Götze zu viel Freiraum. Stemmte sich mit Elan gegen die drohende Niederlage. Note 4

Werder Bremen in Noten gegen Eintracht Frankfurt: Derrick Köhn und Marvin Ducksch unglücklich

Derrick Köhn (bis 77.): Wuselte sich zunächst auf der linken Seite immer wieder durch und wurde auch mehrmals mit Flanken gefunden. In Strafraumnähe dann aber zu umständlich oder nicht handlungsschnell genug – wie bei einer Topchance in Durchgang eins (21.). Mit fortlaufender Spieldauer dann immer unauffälliger. Note 4,5

Leonardo Bittencourt (bis 77.): Als erneuter Stage-Ersatz wieder als giftiger Balldieb unterwegs, der nicht nur defensiv Akzente setzte, sondern sich auch offensiv einschaltete. Ein Torschuss aus guter Position flog allerdings ins Nirwana (40.), auch im weiteren Verlauf verzog er seine Abschlüsse. Unter dem Strich war es trotzdem eine ordentliche Leistung. Note 3

Romano Schmid: Beschäftigte die Gäste mit vielen starken Läufen in die Tiefe und verpasste einen Treffer nach starker Grüll-Hereingabe (35.). Auch danach stetig in Bewegung, wenngleich der ganz große Kreativmoment nicht mehr gelingen wollte. Note 3,5

Marvin Ducksch: Gute Ideen, doch es mangelte erheblich an der Umsetzung. Mal verhungerten seine Pässe, dann liefen sie ins Leere. Dadurch verpufften seine eigentlich vernünftigen Bemühungen, sich die Bälle tief im Mittelfeld zu holen. Seinen Standards fehlte fast durchgängig die Gefahr. Seine Flanke auf Weiser gefiel dann jedoch (75.). Note 4,5

Marco Grüll (bis 63.): Von Beginn an richtig gut drin in der Partie, sorgte als Anspielstation und cleverer Passgeber für die notwendige Entlastung. Ein eigener artistischer Abschluss blieb unbelohnt (38.). Immer in Bewegung, ließ eigentlich nie wirklich nach – und musste doch vom Feld. Note 3

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt in Noten: Justin Njinmah nicht so einflussreich wie Marco Grüll

Justin Njinmah (ab 63.): Viel unterwegs, aber nicht so einflussreich wie Vorgänger Grüll. Note –

Olivier Deman (ab 77.): Blieb ohne Impulse. Note –

Keke Topp (ab 77.): Probierte noch was – ohne Erfolg. Note –

Amos Pieper (ab 86.): Ging aufgrund seiner Kopfballstärke vorne mit rein. Note –

Skelly Alvero (ab 86.): Sammelte noch ein paar Minuten. Note –

Weiter mit dem Aufstellungstext:

Werder Bremen-Aufstellung gegen Frankfurt: Keke Topp nicht in der Startelf - mehrere Änderungen

Mit Keke Topp in der Startelf? So könnte Werder Bremens Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt im Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr) aussehen.

Update vom 23. November 2024 (17.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - Niklas Stark, Leonardo Bittencourt und Marco Grüll starten! Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt!

Bremen - Drei Spiele lang hatte Jens Stage verletzungsbedingt nicht zur Verfügung gestanden, ehe der Däne bei seiner Rückkehr während des 2:1-Heimerfolgs gegen Holstein Kiel eindrucksvoll zeigte, warum er so wichtig für den SV Werder Bremen ist. Das Problem: Stages Comeback währte gerade einmal 45 Minuten lang, dann musste er mit Nackenbeschwerden vom Platz. Auch das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) verpasst der 28-Jährige deshalb. Cheftrainer Ole Werner muss seine Startelf also einmal mehr umbauen - allerdings nicht nur wegen Stage.

Werder Bremen-Aufstellung: Keke Topp zurück in der Startelf gegen Eintracht Frankfurt?

Der Platz des Bremer Mittelfeldmotors dürfte gegen die Hessen in der Startelf des SV Werder Bremen wieder an Leonardo Bittencourt gehen, der Stage bereits in den Spielen gegen Wolfsburg (4:2), Leverkusen (2:2) und Gladbach (1:4) an der Seite des gesetzten Senne Lynen vor der Abwehr vertreten hatte. Beim Blick auf die Dreierkette vor Torhüter Michael Zetterer spricht derweil einiges dafür, dass Ole Werner neben Kapitän Marco Friedl als zentralem Mann wieder auf Anthony Jung (links) und Milos Veljkovic (rechts) setzt. Personelle Auswahl hat der Trainer in der Innenverteidiger allerdings en masse, denn auch Niklas Stark, Amos Pieper und Julian Malatini sind einsatzbereit. Ganz anders sieht es bei Felix Agu aus. Der Schienenspieler wird das Frankfurt-Spiel wegen Knieproblemen verpassen. Für ihn rückt Derrick Köhn auf die linke Außenbahn, wo er das Pendant zu Mitchell Weiser auf der rechten Seite bildet.

Im Angriff sind Marvin Ducksch und Romano Schmid bei Ole Werner gesetzt. Daran wird sich auch am elften Spieltag nichts ändern. Offen ist allerdings, wer die Dreierreihe ergänzt. Zuletzt war Werners Wahl auf Justin Njinmah gefallen, nun ist allerdings auch Marco Grüll nach überstandener Oberschenkelverletzung wieder fit. Auch Keke Topp darf sich berechtigte Hoffnungen auf seinen zweiten Bundesliga-Startelf-Einsatz machen. Beim 2:1-Erfolg gegen Kiel war der 20-Jährige im zweiten Durchgang als Joker in die Partie gekommen - und hatte kurz vor Schluss mit der Vorlage zum Siegtreffer geglänzt. Torschütze Oliver Burke ist hingegen vermutlich keine Option. Wegen muskulärer Probleme in der Wade verpasste der Schotte das Abschlusstraining am Freitag. (dco)

So könnte Werder Bremens Startelf-Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt aussehen.

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