Alle Werder-Profis in der Einzelkritik
Werder in Noten gegen Mönchengladbach: Rafael Borré überzeugt - Mitchell Weiser fällt ab
Der SV Werder Bremen hat aus dem Borussia-Park gegen Mönchengladbach ein 2:2-Unentschieden entführt. Die Noten zum Spiel. alle Bremer in der Einzelkritik.
Michael Zetterer: Der 28-Jährige erlebte zunächst einen ruhigen Abend im Borussia-Park, war dann gegen Honorat hellwach (36.) und beim 1:1 von Reitz chancenlos (45.). Bewahrte sein Team kurz nach Wiederanpfiff mit einer ganz starken Parade gegen Plea vor dem Rückstand (47.). Beim zweiten Treffer von Reitz traf ihn kurz darauf erneut keine Schuld (49.). Note 2,5
Milos Veljkovic: Gewann einige wichtige Luftduelle, hatte am Boden auf der rechten Bremer Abwehrseite aber immer wieder Probleme mit Gladbachs Hack, der als doppelter Vorlagengeber glänzte. Vermied wohl auch deshalb das Risiko im Spielaufbau. Note 3,5
Niklas Stark: Agierte als zentraler Mann der Dreierkette zunächst mit viel Übersicht und Ruhe – abgesehen von einem unglücklichen Ausrutscher gegen Plea, der jedoch folgenlos blieb (39.). In den Zweikämpfen mit einigen cleveren Aktionen. Während Gladbachs Sturm- und Drangphase kurz nach der Pause aber auch nicht immer auf der Höhe. Note 3
Werder Bremen in Noten gegen Borussia Mönchengladbach: Romano Schmid mit Licht und Schatten
Anthony Jung: Gegen die schnellen Gladbacher Plea und Honorat hatte er klare Geschwindigkeitsnachteile auf der linken Bremer Seite, was dem Gegner Räume brachte. Löste im Spielverlauf aber auch einige Situationen durch gutes Stellungsspiel. Im Spielaufbau nicht so mutig wie zuletzt in der Partie gegen Augsburg. Note 3,5
Mitchell Weiser: Hatte von Beginn an Schwierigkeiten, im Borussia-Park ins Spiel zu finden und zeigte auf dem rechten Bremer Flügel lange einen glücklosen Auftritt mit wenig offensiven Impulsen und Problemen in der Defensive. Biss sich aber ins Spiel und steigerte sich. Note 4,5
Jens Stage: In der Anfangsphase sehr präsent und mit körperbetontem Auftritt. Sorgte damit für Ordnung in Werders Spiel – kurz vor dem 1:1 gelang ihm das jedoch nicht mehr. Hatte definitiv Aktien am Gegentreffer, weil er Vorlagengeber Hack nicht entscheidend stören konnte. Danach mit deutlich höherer Fehlerquote und Problemen in den Duellen mit Koné. Note 3,5
Olivier Deman (bis 87.): Zeigte vor dem Wechsel hier und da gute Ansätze im Spiel nach vorne, allerdings fehlten ihm zu oft Entschlossenheit und Genauigkeit, sodass er wiederholt Bälle verlor. Ließ sich zudem von Reitz vor dessen Treffer zum Gladbacher 2:1 verladen. Note 4
Romano Schmid (bis 68.): Für den Österreicher war es das erste Spiel nach verkündeter Vertragsverlängerung – und per schöner Flanke auf Borré glänzte er früh als Vorlagengeber des 1:0 (7.). Danach zwar mit engagiertem und lauffreudigem, aber insgesamt wenig effizientem Auftritt. Auch er sah im Duell mit Hack vor dem Gladbacher Ausgleich nicht gut aus. Note 3,5
Werder Bremen in Noten gegen Borussia Mönchengladbach: Rafael Borré und Marvin Ducksch überzeugen
Leonardo Bittencourt (bis 68.): Führte die Bremer zum zweiten Mal in Folge als Kapitän auf den Platz und hätte sein Team kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung bringen können, was ihm nicht gelang (41.). In den Zweikämpfen fehlte ihm bisweilen das nötige Timing. Nach der Pause dann nicht mehr richtig im Spiel und vorzeitig ausgewechselt. Note 4,5
Rafael Borré (bis 90.+2): Geriet sein erster Abschluss noch zu harmlos (4.), war der zweite kurz darauf drin. Herrlich, wie er den Ball per Direktabnahme flach im Tor versenkte. Arbeitete in der vordersten Reihe viel, konnte dabei aber nicht jeden Ball festmachen. Tauchte später etwas ab. Note 2,5
Marvin Ducksch: Werders Nationalspieler hatte die Chance zum schnellen 2:0 auf dem Fuß, blieb aber am Gladbacher Torhüter Moritz Nicolas hängen (12.). Ließ sich oft weit zurückfallen und agierte fast schon als Ballverteiler, insgesamt war es aber lange ein blasser Auftritt des Stürmers – ehe er dann doch urplötzlich da war, als es darauf ankam und den wichtigen 2:2-Ausgleich markierte (76.). Note 2,5
Justin Njinmah (ab 68.): Kam als dritte Spitze und trat kurz darauf als Vorbereiter des 2:2 in Erscheinung, weil er gut nachsetzte. Note -
Senne Lynen (ab 68.): Sortierte sich neben Stage vor der Abwehr ein und half dabei mit, wieder für mehr Stabilität in Werders Defensive zu sorgen. Note -
Felix Agu (ab 87.): Kam für die letzten Minuten als linker Schienenspieler. Note –
Dawid Kownacki (ab 90.+2): Nächster Kurzeinsatz für den Stürmer. Note -
Weiter mit der Aufstellung:
Werder Bremen-Aufstellung gegen Borussia Mönchengladbach: Mit Zetterer im Tor - so sieht die Bremer Startelf aus
Der SV Werder Bremen ist am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach gefordert. So sieht die Startelf-Aufstellung der Grün-Weißen aus.
Update: Jetzt ist die Aufstellung da! Michael Zetterer ist rechtzeitig fit und steht im Tor des SV Werder Bremen. Die komplette Werder-Aufstellung gegen Borussia Mönchengladbach gibt es hier im Liveticker!
Bremen - Die Schulter hält: Michael Zetterer, den Torhüter des SV Werder Bremen, plagen keinerlei Probleme mehr. Heißt: Während des Auswärtsspiels bei Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) wird der 28-Jährige erneut in der Bremer Startelf-Aufstellung stehen. Und das wiederum heißt, dass die Bremer ohne große Personalsorgen ins Rheinland reisen können.
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Zwar fällt Kapitän Marco Friedl (Adduktorenprobleme) für die Partie aus, und auch die Langzeitverletzen Amos Pieper (Knöchelbruch), Nicolai Rapp (Fußverletzung) sowie Leon Opitz (Außenbandriss im Sprunggelenk) stehen dem SV Werder Bremen nicht zur Verfügung - ansonsten kann Cheftrainer Ole Werner aber auf dasselbe Personal zurückgreifen, das zuletzt einen 2:0-Heimerfolg gegen den FC Augsburg eingetütet hat. Angesichts des Auftritts gegen die Fuggerstädter dürfte der Coach nur wenig Anlass für Veränderungen in seiner Startelf sehen, sodass es wahrscheinlich ist, dass er denselben Profis vertraut.
Werder Bremen-Aufstellung gegen Borussia Mönchengladbach: Ole Werner schickt die gleiche Startelf wie gegen Augsburg ins Rennen
Die Dreierkette vor Michael Zetterer - bestehend aus Milos Veljkovic (rechts), Niklas Stark (Mitte) und Anthony Jung (links) - hatte gegen Augsburg einen sattelfesten Eindruck gemacht, für Umstellungen fehlen Werner angesichts der Verletzungen von Friedl und Pieper auch schlicht die Alternativen. Die Halbpositionen dürften erneut Mitchell Weiser (rechts) und Olivier Deman (links) besetzen. Der Platz im defensiven Mittelfeld ist bekanntlich fest an Jens Stage vergeben, davor sollen die beiden Achter Romano Schmid und Leonardo Bittencourt in der Startelf für offensiven Wirbel sorgen.
In der Sturmspitze führt bei Werder Bremen ohnehin kein Weg an Nationalspieler Marvin Ducksch vorbei. An dessen Seite war gegen Augsburg Rafael Borré aufgelaufen, hatte allerdings nicht seinen allerbesten Tag erwischt. Trotzdem dürfte der Kolumbianer auch in Mönchengladbach in der Startelf-Aufstellung stehen, weil sich Dawid Kownacki im Formtief befindet und Nick Woltemade und Justin Njinmah womöglich als Joker gebraucht werden. (dco)
