Was Werner, Weiser und Co. sagen

„Das hat uns den Sieg gekostet“: Die Stimmen zum Werder-Remis gegen Borussia Mönchengladbach

Bei den Profis des SV Werder Bremen herrschten nach dem Remis gegen Borussia Mönchengladbach gemischte Gefühle. Die Stimmen zum Spiel.
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Bei den Profis des SV Werder Bremen herrschten nach dem Remis gegen Borussia Mönchengladbach gemischte Gefühle. Die Stimmen zum Spiel.

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach herrschten beim SV Werder Bremen gemischte Gefühle. Die Stimmen zum Spiel.

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Ich glaube, dass wir sehr gut reingekommen sind in das Spiel. Nicht nur durch das Tor, sondern weil wir insgesamt viel Spielkontrolle hatten. Gladbach stand insgesamt kompakt, wir haben es im ersten und zweiten Drittel eigentlich ganz gut gelöst, haben uns gefühlt davon einschläfern lassen und Gladbach wieder zurückkommen lassen ins Spiel. Wir haben dann trotzdem noch eine Riesen-Chance aufs 2:0 mit Leo Bittencourt. Die Anfangsphase war wirklich gut. Die zweite Hälfte der ersten Hälfte war sicherlich Gladbach am Drücker und in der zweiten Halbzeit war es dann wieder ein bisschen umgekehrt. Ich glaube, es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften Fußball spielen wollten. Insgesamt war es von der Leistung her vernünftig. Trotz alledem: Wenn du auswärts eine vernünftige Leistung bringst, hättest du auch gerne zwei Punkte mehr.“

Leonardo Bittencourt (Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen): „In der Kabine ist keiner so richtig glücklich. Ich glaube, wir hätten schon mehr mitnehmen können. Im Großen und Ganzen ist der Punkt aber verdient. Nach den ersten 20,30 Minuten haben wir die Kontrolle verloren, nachdem wir ein richtig geiles Auswärtsspiel gemacht haben. Wir hatten richtig gute Chancen und mit etwas Glück, führen wir nach 25 Minuten mit 3:0. Wir haben es aber verpasst nachzulegen und Gladbach dadurch zurück ins Spiel geholt. Danach kommen wir nicht gut aus der Pause. Aber wir sind trotzdem zurückgekommen. Das ist das einzig Positive, das ich gerade sehen kann.“

Die Stimmen zu Werder Bremens Remis gegen Borussia Mönchengladbach: „Gemischte Gefühle“

Mitchell Weiser (Verteidiger des SV Werder Bremen): „Bei mir überwiegt der Ärger. Wir hatten eine Phase im Spiel, die auswärts und von einer guten Mannschaft einfach bestraft wird. Ich denke, dass wir zu Beginn viel Spielkontrolle hatten und gut in die Partie gekommen sind. Die Führung haben wir zu leicht hergegeben und wichtige Zweikämpfe verloren. Das wird dann bestraft. Das hat uns dann den Sieg gekostet.“

Marvin Ducksch (Werder Bremens Torschütze zum 2:2-Endstand): „Am Ende sind es gemischte Gefühle. Wenn du spät das Ausgleichstor machst, nimmst du den Punkt mit, aber ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit über 25 Minuten ein richtig, richtig gutes Auswärtsspiel gemacht haben, verdient in Führung gegangen sind und dann auch noch zwei, drei richtig gute Möglichkeiten hatten, wo wir in der Box-Besetzung nicht energisch genug hingehen und der Ball dann knapp nicht getroffen wird. Da hätten wir das 2:0 machen können. Dann kriegen wir ein ärgerliches Gegentor, wo wir drei, vier Mal die Gelegenheit haben, den Ball zu klären, aber es nicht schaffen. Dann steht es 1:1. Wir haben uns in der Halbzeit dann einiges vorgenommen. Die Gladbacher sind sehr gut rausgekommen, haben direkt nach der Pause ihre besten Möglichkeiten gehabt. Hinten heraus haben wir auf ein Tor gespielt, sehr viel Ballbesitz gehabt, aber nie den richtigen Punch gefunden. Das müssen wir besser machen. Am Ende nehmen wir den Punkt dann mit.“

„Unter dem Strich ist das 2:2 verdient“: Die Stimmen zu Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach

Michael Zetterer (Torwart des SV Werder Bremen): „Den Punkt nehmen wir mit. Wenn wir in den ersten 20 Minuten das zweite Tor nachlegen, dann könnte es in unsere Richtung gehen. Gladbach hatte aber auch nach dem 1:2 eine gute Phase, da sind wir schon etwas glücklich, nicht das 1:3 bekommen zu haben. Ich glaube, unterm Strich ist das 2:2 verdient. Jetzt haben wir noch ein Heimspiel und hoffen, dass wir ein gutes Spiel hinlegen und eine Überraschung hinzaubern können. Es hilft ja nichts, wir hätten sicherlich ein paar Punkte mehr haben können, aber insgesamt ist das Gesicht der Mannschaft schon in Ordnung.“

Milos Veljkovic (Innenverteidiger bei Werder Bremen): „Als Mannschaft waren wir allgemein die bessere, aber das Spiel kann auch in eine andere Richtung kippen und dann wird’s schwer, das wieder aufzuholen. Wir können auch nicht jede Chance reinmachen, aber mit ein bisschen mehr Glück hätten wir das 2:0 machen und es ein bisschen komfortabler gestalten können. Aber dann ist Fußball so, dass wir dann die Tore kassieren und dann trotzdem, eine gute Reaktion zeigen. Das spricht für uns. Wir müssen aber ein bisschen konsequenter sein - offensiv und defensiv.“

Gerardo Seoane (Trainer von Borussia Mönchengladbach): „Wir müssen den Punkt mitnehmen. So wie der Spielverlauf ist, ist es für uns natürlich ein bisschen unglücklich. Wenn du 2:1 führst, am Ende aber noch das Resultat weggibst, bist du enttäuscht. Ein paar Dinge brauchen eine Aufarbeitung, weil einiges nicht gepasst hat, aber das bleibt wie gewohnt intern. Nicht alles ist uns so gelungen, wie wir das wollten.“

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