Werder in der Einzelkritik

Werder-Noten gegen Freiburg: Julian Malatini kompromisslos, Marvin Ducksch und Mitchell Weiser bleiben blass

Werder Bremen in Noten gegen den SC Freiburg: Mitchell Weiser zeigte eine schwache Leistung - Note 5.
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Werder Bremen in Noten gegen den SC Freiburg: Mitchell Weiser zeigte eine schwache Leistung - Note 5.

Zweite Saison-Niederlage im dritten Heimspiel: Der SV Werder Bremen hat gegen den SC Freiburg mit 0:1 verloren. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Michael Zetterer: Kaum gefordert, weil die Kollegen gut aufpassten und die Freiburger bei ihren wenigen Schüssen das Ziel verfehlten. Beim abgefälschten Schuss von Doan zum 1:0 machtlos. Note 3

Julian Malatini: Unter den Augen seiner Familie ging der Argentinier wieder sehr aggressiv zu Werke und eroberte so manchen Ball. Auch seine Passquote war okay, wenngleich er etwas wenig für den Spielaufbau tat. Note 2,5

Marco Friedl: Nach abgebrummter Rotsperre übernahm der Kapitän vom verletzten Stark wieder die Rolle des Abwehrchefs und war dabei lange Zeit sehr aufmerksam. Wichtig, dass er nach einer halben Stunde Doans Riesenchance gerade noch vereitelte. Bitter dann, dass er Doans Schuss zum 1:0 entscheidend abfälschte. Note 3

Anthony Jung (bis 85.): Spielte lange Zeit seine Erfahrung aus und machte als linker Innenverteidiger einen guten Job, bis er vor dem 0:1 den Ball verlor und danach zu wenig Druck auf Torschütze Doan ausübte. Note 4

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Werder Bremen in Noten gegen SC Freiburg: Skelly Alvero etwas nervös und ohne offensive Impulse

Felix Agu (bis 79.): Hätte Werder in der 17. Minute in Führung bringen müssen, scheiterte aber aus kurzer Distanz mit seiner Direktabnahme an Atubolu. Durchaus aktiv auf seiner rechten Seite und energisch in den defensiven Zweikämpfen, aber nach vorne immer wieder mit kleinen Fehlern, die bessere Szenen verhinderten. Note 4

Skelly Alvero (bis 58): Durfte für den unpässlichen Lynen (Gehirnerschütterung) ran, allerdings nicht als alleiniger Sechser. Wirkte etwas nervös und ließ Ballgewinnen oft Ballverluste folgen. Nach vorne hielt sich der junge Franzose komplett zurück. Note 4

Derrick Köhn (bis 79.): Machte mit seinem Tempo und seinen Tricks durchaus mal Alarm auf der linken Seite, ging aber zu oft in aussichtslose Dribblings und war etwas unglücklich mit seinen Hereingaben. Tauchte nach der Pause immer mehr ab. Note 4,5

Jens Stage (bis 85.): Nach seinem Dreierpack gegen Hoffenheim diesmal als zweiter Sechser neben Alvero etwas defensiver gefordert – und dabei vor allem als Manndecker vom Ex-Bremer Dinkci. Nach Alveros Auswechslung alleiniger Sechser. Ein solider Auftritt. Note 3,5

Werder Bremen-Noten und Einzelkritik gegen SC Freiburg: Mitchell Weiser und Marvin Ducksch schwach

Romano Schmid: Sichtlich um spielerische Struktur bemüht. Ihm gelang längst nicht alles, aber wenn es gefährlich wurde, hatte meistens der Österreicher seine Füße im Spiel. Das passierte im Spielverlauf allerdings immer seltener. Note 4

Mitchell Weiser: Wie schon gegen Hoffenheim wieder als Zehner unterwegs, dabei vor der Pause mit nur 13 Ballkontakten total unauffällig. An ihm lief die Partie lange Zeit völlig vorbei. Erst in der Schlussphase wieder etwas auffälliger. Note 5

Marvin Ducksch: Perfekte Vorlage per Kopf für Agu, der aber vergab (17.). Der einzige Bremer Stürmer strahlte selbst kaum Torgefahr aus und konnte auch seine Kollegen ansonsten kaum noch in Szene setzen. Note 5

Werder Bremen in Noten gegen SC Freiburg: Leonardo Bittencourt mal wieder eingewechselt

Leonardo Bittencourt (ab 58.): Erstmals seit dem 1. Spieltag, als er zwei Minuten spielen durfte, mal wieder dabei. Und er startete gleich mit einem Fernschuss. Durfte als Achter auch offensiver agieren als Alvero. Note 3,5

Olivier Deman (ab 79.): Kam für Köhn und durfte die Ecken treten, die durchaus gefährlich waren. Kurz vor Schluss noch mit einer guten Chance. Note -

Marco Grüll (ab 79.): Sollte nach dem Rückstand endlich für mehr Torgefahr sorgen, was ihm zumindest ein bisschen gelang. Note -

Keke Topp (ab 85.): Der Mittelstürmer kam spät in die Partie und haute sich voll rein – allerdings ohne großen Ertrag. Note -

Oliver Burke (ab 85.): Den Schotten gibt es bei Werder tatsächlich auch noch. Feierte seine Saison-Premiere, ohne Happy End. Immerhin mit zwei, drei guten Aktionen. Note -

Zum Aufstellungs-Text:

Werder Bremen-Aufstellung gegen SC Freiburg: Marco Friedl zurück in der Startelf, Skelly Alvero darf ran

Der SV Werder Bremen spielt am 6. Bundesliga-Spieltag gegen den SC Freiburg: So sieht die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner aus.

Update vom 5. Oktober 2024 (14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da - Marco Friedl ist zurück, Skelly Alvero startet! Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg!

Bremen – Cheftrainer Ole Werner muss seine Startelf umstellen – unfreiwillig! Denn Senne Lynen und Niklas Stark stehen für das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) nicht zur Verfügung. „Der Sieg gegen Hoffenheim war personell teuer erkauft“, sagt Werner. Stark hat aus Sinsheim muskuläre Probleme mitgebracht, Lynen eine leichte Gehirnerschütterung. Zudem fallen Ersatzkeeper Mio Backhaus (Rückenprobleme) sowie die langzeitverletzten Justin Njinmah, Milos Veljkovic und Abdenego Nankashi aus. Doch Werner will nicht klagen: „Solche Ausfälle gehören zum Fußball dazu, das ist die Chance für andere Spieler. Deswegen sind wir nicht nur elf Leute, sondern eine Mannschaft.“

Werder Bremen-Aufstellung gegen den SC Freiburg: Marco Friedl vor Startelf-Rückkehr

Da trifft es sich aktuell ganz gut, dass Marco Friedl seine Rotsperre abgebrummt hat. Er wird in die Abwehr zurückkehren und Stark in der Aufstellung des SV Werder Bremen ersetzen. Schwieriger ist die Lage vor der Dreierkette. Dort hat Lynen in dieser Saison einen sehr guten Job gemacht. Als sein erster Ersatz gilt eigentlich Skelly Alvero. „Er ist eine von zwei, drei Optionen, die wir haben“, will sich Ole Werner vor dem Spiel gegen den SC Freiburg allerdings nicht in die Karten blicken lassen. Zur Aufstellung sagt er wie immer nichts. Doch ganz große Veränderungen in der Bremer Startelf dürfte es nach dem 4:3-Wunder gegen Hoffenheim eigentlich nicht geben.

Keeper Michael Zetterer ist trotz einiger Unsicherheiten gegen Hoffenheim natürlich gesetzt. Neben Friedl dürften Julian Malatini und Anthony Jung verteidigen. Auf den Außenbahnen hatte Ole Werner erstmals Felix Agu (rechts) und Derrick Köhn (links) als Duo gebracht und dafür Mitchell Weiser in den Zehnerraum beordert. Das funktionierte offensiv ziemlich gut. Warum sollte es da einen Wechsel in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg geben?

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg aussehen!

Werder Bremen-Aufstellung gegen den SC Freiburg: Skelly Alvero dürfte für Senne Lynen in die Startelf rücken

Im Mittelfeld haben Dreifach-Torschütze Jens Stage und Romano Schmid ihren Platz in der Bremer Aufstellung sicher. Sie könnten vor Skelly Alvero agieren, wenn der 22-Jährige tatsächlich den Zuschlag bekommt. Eine Alternative wäre es, Stage zurückzuziehen und ihn mit Leonardo Bittencourt eine Doppel-Sechs bilden zu lassen. Höchstens Außenseiterchancen auf einen Startelf-Einsatz gegen den SC Freiburg besitzt Isak Hansen-Aaröen.

Nicht zur Diskussion steht im Angriff des SV Werder Bremen auch weiterhin Marvin Ducksch. Die Stürmer Marco Grüll und Keke Topp müssen sich wohl wie schon zuletzt mit der Jokerrolle begnügen und dürften gegen den SC Freiburg nicht in der Startelf stehen. (kni)

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