Werder-Profis in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Mitchell Weiser als Wegbereiter, Nick Woltemade sehr auffällig

Mitchell Weiser (li.) leitete beide Tore gegen den VfB Stuttgart ein, auch Nick Woltemade machte ein starkes Spiel - die Noten zum wichtigen Heimsieg des SV Werder Bremen.
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Mitchell Weiser (li.) leitete beide Tore gegen den VfB Stuttgart ein, auch Nick Woltemade machte ein starkes Spiel - die Noten zum wichtigen Heimsieg des SV Werder Bremen.

Der SV Werder Bremen hat das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 2:1 (1:0) gewonnen. Die Noten zum Spiel. Alle Bremer in der Einzelkritik.

Michael Zetterer: Nach einer kleinen Unsicherheit zu Beginn ziemlich spektakulär unterwegs, als er vor der Pause mehrfach gegen Guirassy zu Stelle war und später mit Stiller in den Nahkampf ging. Dafür sahen beide Gelb. Beim Gegentor aus dem Gewühl heraus machtlos, verletzte sich dabei auch noch, konnte aber weitermachen. Note 2

Milos Veljkovic: In seinem 222. Pflichtspiel für Werder aufmerksam in der Abwehr, sprang gerne auch mal den Kollegen zur Seite, was ihm bei Stuttgarts Anschlusstor gegen Führich aber nicht ganz so gut gelang. Note 2,5

Marco Friedl: Nach abgebrummter Gelbsperre zu Beginn mit großen Problemen gegen Guirassy. Biss sich aber in die Partie und vor allem in die Zweikämpfe mit dem Torjäger. Irgendwie bekam er immer noch sein Bein dazwischen. Note 2,5

„Brutal wichtig“: Werder Bremen feiert drei Punkte gegen den VfB Stuttgart und bedankt sich bei den Fans - die Stimmen zum Spiel!

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Mitchell Weiser leitet beide Tore ein und verteidigt ordentlich

Anthony Jung: Nach Rotsperre zurück im Team und dabei mit seiner besonnenen, aber auch kompromisslosen Art zunächst ein Stabilisator in der Dreierkette. Undav ließ er allerdings vor der Pause zu einfach köpfen, da rettete dann die Latte. Und beim Gegentor bekam er den allerdings fies aufspringenden Ball nicht weg. Note 3

Mitchell Weiser: An seinem 30. Geburtstag leitete er die Szene zum Elfmeter vor dem 1:0 ein. Probierte immer wieder, über die rechte Seite Dampf zu machen, leitete auch das 2:0 ein und verteidigte ordentlich. Note 2

Senne Lynen: Teilte sich die Sechser-Position mit Bittencourt und machte die Mitte gut dicht. Sehr aggressiv unterwegs und bei seinem Seitfallzieher sogar akrobatisch, wenn auch erfolglos. Verlor beim Gegentor ein wenig die Übersicht. Schleppte sich am Ende nur noch über den Platz und hatte Glück bei einem Fehler. Note 3

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Felix Agu mit einem starken Auftritt

Leonardo Bittencourt (bis 83.): Als zweiter Sechser mehr in der Defensive gefordert, aber dabei auch immer wieder offensiv pressend und unangenehm für die Gäste, was Millot nervte und Gelb einbrachte. Note 2,5

Felix Agu: Lange Zeit ein richtig starker Auftritt des linken Schienenspielers, der auf dem Weg zum 1:0 von Leweling gefoult wurde und damit Vorbereiter des dann folgenden Elfmetertores war. Nach der Pause hielt er sich mehr und mehr zurück, verteidigte aber gut. Note 2

Romano Schmid (bis 90.+8): Dass der kleinste Bremer gefühlt die meisten hohen Bälle bekam, war vielleicht etwas unglücklich. Aber der Österreicher gab keine Szene verloren und bereitete perfekt das 2:0 vor. Note 2

Werder Bremen in Noten gegen den VfB Stuttgart: Nick Woltemade der auffälligste Bremer

Nick Woltemade (bis 83.): Auffälligster Bremer, weil er immer wieder den Ball forderte, ihn dann meistens gekonnt behauptete und häufiger als sonst auch gut verteilte. Kurz nach der Pause dann fast mit dem 2:0 gegen seine künftigen Kollegen.   Note 2

Marvin Ducksch (bis 90.): Torflaute beendet! Nach neun Partien ohne Treffer versenkte er seinen Strafstoß zum 1:0 sicher. Der Bann war gebrochen, kurz nach der Pause ließ der engagierte Stürmer das sehenswerte 2:0 folgen. Davor und danach sehr energisch, wenn ihm auch nicht alles gelang. Bekam bei seiner Auswechslung ganz viel Applaus. Note 1,5

Christian Groß (ab 83.): Übernahm von Bittencourt den Job vor der Abwehr und war mindestens genauso giftig unterwegs. Note -

Dawid Kownacki (ab 83.): Kam für Woltemade und bemühte sich, vorne mal für Entlastung zu sorgen. Note -

Olivier Deman (ab 90.): Ersetzte Ducksch, agierte aber natürlich wesentlich defensiver als der Stürmer. Note -

Julian Malatini (ab 90.+8): Sein Wechsel sollte etwas Zeit von der Uhr nehmen. Note -

Weiter mit der Aufstellung:

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Zwei Änderungen in der Startelf

Der SV Werder Bremen spielt am Sonntag (15.30 Uhr) im Wohninvest Weserstadion gegen den VfB Stuttgart. Jetzt ist die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner da!

Update vom 21. April 2024 (14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung des SV Werder Bremen da: Trainer Ole Werner nimmt im Vergleich zur Anfangsformation beim 0:5 in Leverkusen zwei Änderungen vor! Die komplette Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart gibt es hier im Liveticker der DeichStube!

Weiter mit der ursprünglichen Meldung:

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Zwei Säulen zurück - große Startelf-Chance für Dawid Kownacki?

Der SV Werder Bremen spielt am Sonntag (15.30 Uhr) im Wohninvest Weserstadion gegen den VfB Stuttgart. So könnte die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner aussehen!

Bremen – Als es zu Beginn des Jahres so gut lief beim SV Werder Bremen, da lag das auch an der starken Defensive, es gab gleich drei 1:0-Siege. Es folgten Verletzungen und Sperren, und futsch war die Stabilität. Seit sieben Partien wartet das Team von Trainer Ole Werner auf einen Sieg. Mit nur noch fünf Punkten Vorsprung müssen die Grün-Weißen doch noch um den Klassenerhalt bangen. Da passt es bestens, dass im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) in Marco Friedl und Anthony Jung zwei Säulen nach abgebrummten Sperren in die Startelf zurückkehren.

„Beide haben in vielen Spielen gezeigt – gerade auch in der Rückrunde, wie viel Stabilität sie uns geben, auch in der Abstimmung. Sie sind extrem wichtige Führungsspieler für uns, sie werden uns helfen“, sagt denn auch Werner, der in der Dreierkette zudem auf Milos Veljkovic setzen wird. Als rechter Schienenspieler ist Mitchell Weiser gesetzt und könnte sich an seinem 30. Geburtstag mit einer starken Leistung selbst beschenken. Auf der linken Seite dürfte Felix Agu in der Startelf-Aufstellung erneut den Vorzug vor Olivier Deman erhalten. Er sammelte im Abschlusstraining mit zwei tollen Toren weitere Pluspunkte.

Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart: Rückt Dawid Kownacki in die Startelf?

Das Mittelfeld des SV Werder Bremen werden wohl in Abwesenheit des gesperrten Jens Stage wieder Senne Lynen, Romano Schmid und Leonardo Bittencourt bilden. Im Angriff ist Marvin Ducksch trotz seiner Fan-Zweifel weiterhin erste Wahl. Aber wer stürmt neben ihm? Nick Woltemade, der im Sommer zum VfB wechseln wird? Werner geht fest davon aus, dass sich der gebürtige Bremer bis zum letzten Tag voll für Werder reinhauen wird. Vielleicht ist der Druck für den Stürmer gerade in dieser Partie aber etwas zu groß. Deswegen ist es sehr gut möglich, dass Dawid Kownacki eine Chance bekommt. Justin Njinmah ist nach seiner „Wunderheilung“ zwar schon wieder dabei, aber nur als Joker.

Vielleicht wäre das auch bei Niklas Stark möglich gewesen. Der Innenverteidiger hat seine Sprunggelenksverletzung überwunden und trainierte am Samstag erstmals wieder voll mit der Mannschaft. Doch Stark wird gegen VfB Stuttgart nicht zum Kader gehören, da will der Club mit Blick auf den wahrscheinlich noch sehr spannenden Saisonendspurt kein Risiko eingehen. (kni)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart aussehen.

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