Junger Werder-Stürmer

Werder-Trainer Ole Werner spricht haderndem Keke Topp Mut zu: „Nicht immer unzufrieden sein“

Keke Topp kam beim 3:0-Auswärtssieg des SV Werder Bremen gegen Holstein Kiel in der Schlussviertelstunde in die Partie.
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Keke Topp kam beim 3:0-Auswärtssieg des SV Werder Bremen gegen Holstein Kiel in der Schlussviertelstunde in die Partie.

Trainer Ole Werner hat unmittelbar nach dem klaren 3:0-Auswärtssieg des SV Werder Bremen gegen Holstein Kiel mit dem hadernden Stürmer Keke Topp gesprochen. Der Grund!

Kiel/Bremen – Als Ole Werner nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Kiel seine Runde über den Rasen des Holstein-Stadions drehte, mit seinen Spielern abklatschte und in viele glückliche Gesichter blickte, machte er bei einem Profi einen Extra-Halt. Keke Topp wollte der Trainer SV Werder Bremen noch ein paar Takte mit auf den Weg geben. Aber nicht, weil er etwas zu meckern gehabt hätte – ganz im Gegenteil. Sondern weil der junge Stürmer selbst nicht den glücklichsten Eindruck auf ihn machte.

Werder Bremens Ole Werner lobt Stürmer Keke Topp: „Ich bin sehr zufrieden mit ihm“

„Ich bin sehr zufrieden mit ihm“, betonte Ole Werner, auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auf die Szene angesprochen, und erklärte: „Wichtig ist nur, dass er auch selbst, wenn mal was schiefgeht, zufrieden bleibt.“ Schon während des Spiels, nach Keke Topps Einwechslung in der 73. Minute, hatte Werner von außen auf den 21-Jährigen einzuwirken versucht, wenn dieser ins Hadern geriet, sobald mal eine Aktion misslang. „Ich fand, das hat er dann auch gut gemacht. Er hat sich freigeschwommen, und das wird er in den nächsten Wochen auch tun. Deshalb war das eher ein Hinweis: Nicht immer, wenn was schiefgeht, muss man unzufrieden sein. Das passiert im Fußball, und dann macht man weiter.“

Werder Bremen-Trainer Ole Werner über Keke Topps Ungeduld: „Ich war eben nicht unzufrieden mit ihm“

Dass Keke Topp ein ungeduldiger Typ ist, findet Ole Werner ja grundsätzlich auch gut. Der Mittelstürmer des SV Werder Bremen gebe im Training ordentlich Gas, wolle im Spiel immer helfen und werde noch ein ganz wichtiger Spieler, „aber Keke braucht auch manchmal Zeit“, sagte Werner. „Diese Dinge gehören dazu, das ist ein normaler Entwicklungsprozess. Den wird er durchlaufen. Er hat dieses Jahr elf oder zwölf Spiele verpasst.“ Tatsächlich waren es nach dem Syndesmosebandriss im November sogar 14. Daher erwartet Werner von Topp auch keine Wunderdinge und spricht ihm lieber Mut zu. Das Gespräch nach dem Kiel-Spiel war daher „einfach eine Bestärkung, dass ich heute eben nicht unzufrieden mit ihm war – und dass er das auch nicht sein muss“. (han)

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