Werder-Stürmer mit guter Leistung

Oliver Burke stellt sich schon mal vor: Werder-Stürmer erlebt spezielles Duell gegen seinen neuen Club Union Berlin

Oliver Burke (schwarzes Trikot) zeigte im Duell mit seinem Bald-Arbeitgeber 1. FC Union Berlin eine gute Leistung in der ersten Halbzeit, nach der Pause baute der Stürmer des SV Werder Bremen jedoch merklich ab.
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Oliver Burke (schwarzes Trikot) zeigte im Duell mit seinem Bald-Arbeitgeber 1. FC Union Berlin eine gute Leistung in der ersten Halbzeit, nach der Pause baute der Stürmer des SV Werder Bremen jedoch merklich ab.

Oliver Burke wird im Sommer zu Union Berlin wechseln: Am Samstag trat er mit Werder Bremen an seiner baldigen Wirkungsstätte an - und erlebte ein spezielles Duell!

Berlin – Vor Fußballspielen an der Alten Försterei gibt es seit vielen Jahren diesen speziellen Brauch, der immer dann zu beobachten ist, wenn die Mannschaftsaufstellungen verlesen werden. Während jeder einzelne Profi des Hausherren Union Berlin nach seinem Nachnamen von den Fans den Ehrentitel „Fußballgott“ verpasst bekommt, kommentiert der Berliner Anhang jeden Akteur des Gegners mit einem spöttischen „Na und?“ Womit wir beim Bremer Stürmer Oliver Burke angelangt wären. Der Schotte stand wegen seines bevorstehenden Wechsels vom SV Werder Bremen zum FC Union besonders im Mittelpunkt – und bekam nur ein sehr leises „Na und?“ zu hören. Garniert war es mit einigen Lachern und Applaus. Danach konnte sich Burke während des 2:2 schon mal ein Bild machen von seinem neuen Arbeitsplatz, an dem er sich für seinen Noch-Club voll reinhängte.

Werder Bremens Marco Friedl über Oliver Burke: „Er hat extrem viel gearbeitet und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“

„Oli hat extrem viel gearbeitet und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, lobte Werders Kapitän Marco Friedl. Beim frühen Bremer Führungstreffer gegen Union Berlin hatte Burke direkt seine Füße im Spiel gehabt, war Teil der Kombination an deren Ende Jens Stage traf. Davon, dass er mit seinen Gedanken womöglich schon ganz woanders ist, war bei Oliver Burke keine Spur. Auch wenn der Angreifer des SV Werder Bremen – ebenso wie die meisten seiner Kollegen – nach dem Pausenpfiff merklich abbaute. „Ich weiß, dass ihn das Thema wenig interessiert und er sich auf seine Leistung fokussiert“, sagte Friedl über Burkes bevorstehenden Abgang. „Das spricht für ihn, dass er das komplett ausblenden kann.“

Werder Bremens Doppeltorschütze Jens Stage sah das ganz ähnlich. Der Däne ist mit Oliver Burke befreundet und hielt fest: „Es war ein spezielles Spiel für ihn, und er hat es gut gemacht. Seine Energie tat uns gut.“ In nicht allzu ferner Zukunft werden dann die Köpenicker davon profitieren. Noch ist Burkes Wechsel zu Union Berlin nicht offiziell vom Verein bestätigt worden. In den kommenden Tagen dürfte es aber soweit sein. Bis dahin äußert sich Jens Stage lieber noch vorsichtig: „Ich weiß nicht, wo er hingeht. Aber sollte es Union sein, dann dürfen sich die Berliner auf ihn freuen.“ (dco/bvo)

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