Werder-Personal-Update
Überraschungsgast beim ersten Werder-Training nach der Derby-Pleite: Quartett um Victor Boniface fehlt
Der SV Werder Bremen ist in die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart eingestiegen – das Personal-Update mit einem Überraschungsgast.
Bremen – Der SV Werder Bremen hat am Mittwoch erstmals nach der bitteren 2:3-Pleite im Nordderby gegen den HSV wieder trainiert – und der morgendlichen Einheit wohnte ein besonderer Zaungast bei: Ex-Werder-Profi Martin Kobylanski (acht Bundesliga-Spiele). Der 31-Jährige spielt inzwischen für Regionalligist BW Lohne, ist mit seiner Familie in den Norden zurückgezogen und besuchte nicht das erste Mal eine Einheit seines früheren Clubs. Schon bevor der Ball rollte, tauschte sich Kobylanski am Platz freudig mit Leonardo Bittencourt aus, dessen Abgang im Sommer Club und Spieler am Vortag gemeinsam kommuniziert hatten. Das Duo hatte einst zusammen in der Jugend von Energie Cottbus gespielt.
Quartett um Victor Boniface fehlt dem SV Werder Bremen im Training, Ex-Bremer Martin Kobylanski zu Besuch
Im ersten Training vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (19.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) musste Trainer Horst Steffen derweil auf ein Quartett um Stürmer Victor Boniface verzichten. Während die Leihgabe von Bayer Leverkusen nach Angaben des Clubs lediglich individuell übte und die Belastung steuerte, fehlte Maximilian Wöber, der in der vergangenen Woche nach langwieriger Oberschenkelverletzung anteilig ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war, aus privaten Gründen. Zudem müssen die Grün-Weißen weiter auf die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Felix Agu (Riss des Syndesmosebandes) verzichten, die ihr Rehaprogramm abspulen. Dafür standen Julian Malatini (Muskelfaserriss) und Salim Musah (anteilig) wieder mit den Kollegen des SV Werder Bremen auf dem Rasen.
Der Derby-Frust war allen Beteiligten in der Einheit durchaus anzumerken – während Co-Trainer Christian Groß lautstark mehr Kommunikation forderte („Es ist viel zu leise auf dem Platz!“), ergriff auch der ansonsten gerne als stiller Beobachter agierende Chef Steffen immer wieder das Wort. Der 56-Jährige korrigierte viel, lobte aber auch hier und da. Schließlich soll nach dem herben Stimmungsdämpfer am vergangenen Sonntag und zuletzt zwei sieglosen Spielen am Wochenende mal wieder ein Erfolgserlebnis für Werder Bremen her. (mwi, mbü)
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