Werder live gegen Stuttgart
Krise verschärft sich: Werder Bremen verliert letztes Heimspiel des Jahres deutlich gegen Stuttgart
Krachende Niederlage! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel des 14. Spieltags gegen den VfB Stuttgart mit 0:4 (0:2) verloren. Der DeichStube-Spielbericht.
Bremen – Auch das Tannenbaumtrikot hat kein Glück gebracht. Nach der Pleite im Nordderby hat der SV Werder Bremen auch im letzten Heimspiel des Jahres unter dem Strich verdient mit 0:4 (0:2) gegen den VfB Stuttgart verloren. Nach einem zunächst vielversprechenden Bremer Auftakt schockten Bilal El Khannouss (40.) und Jamie Leweling (44.) die Werder-Fans kurz vor der Halbzeit mit einem Doppelschlag. In der zweiten Hälfte sah zudem Innenverteidiger Karim Coulibaly die Gelb-Rote Karte (59.). In Überzahl machte Deniz Undav endgültig den Deckel auf die Partie (79.), Chris Führich sorgte in der siebten Minute der Nachspielzeit für den Endstand. Die Grün-Weißen sind damit bereits seit vier Bundesligaspielen sieglos und müssen den Blick in der Tabelle deutlich stärker nach unten richten. Durch die Niederlage beendeten die Bremer den 14. Spieltag auf dem zwölften Tabellenplatz, der Abstand zum Relegationsrang beträgt lediglich fünf Zähler.
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Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Justin Njinmah mit frühen Top-Chancen - Tor von Deniz Undav zählt nicht
Im Gegensatz zur schmerzhaften 2:3-Niederlage des SV Werder Bremen im Nordderby beim Hamburger SV in der Vorwoche tauschte Cheftrainer Horst Steffen seine Startelf auf zwei Positionen. Zum einen ersetzte Justin Njinmah den gegen den HSV glücklosen Keke Topp. Marco Grüll rückte dadurch gegen den VfB Stuttgart wieder auf die Mittelstürmerposition, während Njinmah über den rechten Flügel kam. Auf der gegenüberliegenden Seite erhielt Samuel Mbangula trotz der kritischen Worte Steffens unter der Woche über die jüngsten Leistungen des Youngsters den Vorzug vor Cameron Puertas. Es war die erste Startelfnominierung des Belgiers seit Anfang November.
Bereits vor dem Spiel forderte der Werder-Cheftrainer von seinem Team eine Reaktion auf den speziell zweikampftechnisch schwachen Auftritt im Nordderby. Im ausverkauften Bremer Weserstadion vor 41.800 Zuschauern war den Grün-Weißen von Beginn an anzumerken, dass sie Wiedergutmachung betreiben wollten. Bereits nach nicht einmal drei Minuten lag den meisten Werder-Fans erstmals der Torschrei auf den Lippen, doch Njinmahs Abschluss von der rechten Strafraumkante nach feinem Zuspiel von Romano Schmid rauschte nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Doch damit nicht genug: Insbesondere über die rechte Seite mit dem sehr auffälligen Justin Njinmah wurde es immer wieder gefährlich. Eine Doppelchance des 25-Jährigen vereitelte jedoch Gäste-Keeper Alexander Nübel mit starken Reflexen (10.). In der Folge bekamen zwar die Gäste aus dem Schwabenland mehr Ballbesitz, wirklich gefährlich wurde der VfB Stuttgart zunächst allerdings nicht – auch aufgrund des kompakten Auftretens der Bremer in den ersten 20 Minuten. Kurz darauf hätte es jedoch beinahe die kalte Dusche für Werder Bremen gegeben: Nach einem Fehlpass von Karim Coulibaly im Spielaufbau ging es blitzschnell, und Deniz Undav stand allein vor Mio Backhaus, den der gebürtige Achimer gekonnt mit einem Lupfer überwand. Da Undav zuvor jedoch hauchzart im Abseits gestanden hatte, wurde die Gästeführung nach Überprüfung durch den Videoschiedsrichter wieder einkassiert (25.) – Glück für die Grün-Weißen.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Bilal El Khannouss und Jamie Leweling treffen noch vor der Pause
Werder Bremen wurde nach einer längeren offensiven Durststrecke erst nach etwas mehr als einer halben Stunde wieder im gegnerischen Strafraum gefährlich. Nach einer Kopfballablage von Jens Stage traf Mbangula das Leder jedoch nicht richtig, sodass der Abschluss aus wenigen Metern keine Gefahr für VfB-Torhüter Nübel darstellte (32.). Gerade als vieles auf ein torloses Unentschieden zur Pause hindeutete, schlug der VfB Stuttgart eiskalt zu. Auf der linken Außenbahn setzte sich Jamie Leweling im Zweikampf gegen Njinmah durch. Seine Hereingabe fand zwischen Marco Friedl und Samuel Mbangula den freistehenden Bilal El Khannouss, der den Ball mustergültig gegen die Laufrichtung von Werder-Keeper Backhaus zur Gästeführung einköpfte (40.). Doch damit nicht genug: Nur wenige Augenblicke später schockte Jamie Leweling das Weserstadion erneut. Mit einem strammen 121-km/h-Schuss aus rund 30 Metern knallte der deutsche Nationalspieler den Ball ansatzlos unter die Latte. Obwohl der Schuss in der Luft ordentlich flatterte, war Backhaus im Bremer Tor in dieser Szene nicht komplett von jeder Schuld freizusprechen (44.). Sehr bitter für Werder, das bis dato trotz des deutlich geringeren Ballbesitzes kein schlechtes Heimspiel gezeigt, aus den eigenen Möglichkeiten aber zu wenig gemacht hatte. Unter deutlich vernehmbaren Pfiffen ging es aus Bremer Sicht mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeitpause.
Aus dieser kamen die Gastgeber zunächst personell unverändert zurück. Einen wirklichen Bremer Sturmlauf bekamen die Zuschauer allerdings nicht zu sehen. Im Gegenteil: Es kam knüppeldick für die Gastgeber. Zunächst verletzte sich Werder Bremens Kapitän Marco Friedl in einem Zweikampf mit Jamie Leweling an der Schulter und musste ausgewechselt werden (57.). Für ihn kam Niklas Stark, Coulibaly rückte dafür auf die linke Abwehrseite.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Marco Friedl verletzt, Gelb-Rot für Karim Coulibaly - und noch zwei Gegentore
Nur wenige Augenblicke später verstolperte der Youngster einen Ball an der eigenen Strafraumkante. Beim Nachsetzen traf Karim Coulibaly Atakan Karazor deutlich am Bein – die Konsequenz: Der 18-Jährige musste mit dem ersten Platzverweis seiner noch jungen Bundesliga-Karriere vorzeitig vom Feld. In Unterzahl verlagerte sich das Spielgeschehen endgültig zugunsten der Schwaben, die im Anschluss gleich mehrfach die endgültige Entscheidung verpassten oder am gut parierenden Mio Backhaus scheiterten. Steffen versuchte zwar unter anderem mit der Einwechslung von Keke Topp noch einmal für frischen Wind in der Offensive zu sorgen, mit einem Mann weniger gelang Werder Bremen allerdings kaum noch Entlastung.
Stattdessen kassierte Werder sogar noch den dritten Gegentreffer. Der bärenstarke Leweling fungierte erneut als Vorlagengeber, dieses Mal hieß der Nutznießer Deniz Undav, der Backhaus mit einem Schuss von der Strafraumkante keine Chance ließ und den Ball links oben einschoss (79.). In der Folge konnten sich die Bremer zunächst noch bei Schlussmann Backhaus bedanken, der gleich mehrere Male stark parierte, aber dann in der letzten Minute der Nachspielzeit in Person von Chris Führich (90+7.) doch nochmal überwunden werden konnte. Somit setzte es schlussendlich eine deutliche Heimniederlage für Werder Bremen, das zuvor aus den letzten vier Partien vor heimischem Publikum zehn Punkte geholt hatte. Zudem war es erst die vierte Pleite aus 21 Begegnungen, in denen die Grün-Weißen im letzten Heimspiel des Jahres im Tannenbaumtrikot aufliefen. Am kommenden Samstag bietet sich dem Team von Trainer Horst Steffen letztmals die Möglichkeit, sich mit einem Sieg doch noch etwas versöhnlich in die kurze Winterpause zu verabschieden. Zum Jahresausklang gastiert Werder um 15.30 Uhr (DeichStube-Liveticker) beim FC Augsburg. (bvo)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl (57. Stark) – Lynen (77. Bittencourt), Stage – Mbangula (64. Schmidt), Schmid, Njinmah (77. Puertas) – Grüll (64. Topp)
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore und News – alles zum Bundesliga-Spiel live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 0:4
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21.27 Uhr: Der SV Werder Bremen kassiert im letzten Heimspiel des Jahres eine schallende 0:4 (0:2)-Ohrfeige gegen den VfB Stuttart und ist damit letztlich sogar noch ganz gut bedient. Spätestens mit der Gelb-Roten Karte von Youngster Karim Coulibaly nach einer Stunde war der Drops hier heute Abend gelutscht. In der Folge hatten die Grün-Weißen mehrfach Glück oder konnten sich bei Keeper Mio Backhaus bedanken, dass das Ergebnis letztlich nicht noch deutlicher ausfiel.
90.+7 Min: Führich trifft in der Nachspielzeit und macht das Debakel perfekt. 0:4! Kurz danach ist Schluss und es gibt laute Pfiffe von den Rängen. Das war ein absolut gebrauchter Abend für den SVW!
90.+4 Min: Der eingewechselte Bouanani versucht es noch einmal, verzieht aber deutlich. Aus dem Gästeblock dröhnt es dennoch lautstark „Auswärtssiege sind schön“. Was für ein gebrauchter Tag.
90. Min: Es gibt sieben Minuten Nachschlag.
90. Min: Sugawara holt gegen Mittelstädt die erste Bremer Ecke raus. Dafür gibt es hämischen Applaus und Jubel von den Rängen. Das tut schon weh. Pieper kommt im zweiten Versuch noch mal zum Abschluss sein Linksschuss ist aber viel zu harmlos, um Nübel ernsthaft vor Probleme zu stellen.
89. Min: Die erste Werder-Chance seit einer gefühlten Ewigkeit! Topp und Sugawara behaupten irgendwie den Ball, sodass Schmid freigespielt wird, doch der Dribbler scheitert im Eins-gegen-eins an Nübel. Nichts ist es mit dem Bremer Ehrentreffer.
87. Min: Schmidt spielt Undav den Ball im eigenen Sechzehner in die Füße - doch der scheitert mit seinem Schuss abermals am bemitleidenswerten Backhaus.
86. Min: Äußerst einfallsreicher Gesang aus dem Gästeblock - statt die Mannschaft zu feiern, stimmen die VfB-Fans lieber den Gossenhauer: „Was ist grün und stinkt nach Fisch? Werder Bremen“ an. Nun ja...
84. Min: Werder schwimmt gewaltig. Die rechte Abwehrseite ist komplett entblößt, was Mittelstädt für eine schöne flache Hereingabe nutzt. Doch Tomas vergibt freistehend ziemlich kläglich.
83. Min: Backhaus rettet mit den Fingerspitzen gegen Undav und schimpft danach wie ein Rohrspatz auf seine Vorderleute ein. Das wäre um ein Haar das Vierte gewesen...
81. Min: Die Bremer müssen hier nun echt aufpassen, dass es kein Debakel gibt.
79. Min: Das ist wirklich einfach nur ein ganz schlechtes Abwehrverhalten! Werder kassiert nach einem langen Einwurf tief in der gegnerischen Hälfte das 0:3! Undav schließt den Konter nach Leweling-Vorlage eiskalt ab. Zuvor war der schnelle Flügelspieler Pieper einfach im Rücken davon gelaufen, weil die gesamte Abwehrkette viel zu hoch aufgerückt war. Au backe, Werder...
76. Min: Doppelwechsel beim VfB - Führich und Thiago Tomas kommen für El Khannouss und Nartey. Auch der SVW wechselt noch einmal doppelt Puertas und Bittencourt kommen für Njinmah und Lynen.
73. Min: Wieder Leweling mit einem Gewaltschuss - Backhaus faustet zur Ecke.
72. Min: Das Spiel wirkt jetzt entschieden. Werder kann in Unterzahl überhaupt nichts mehr nach vorne entwickeln und Stuttgart lässt den Ball gut laufen. Wenn die Bremer dann mal die Kugel haben, ist sie viel zu schnell wieder weg, weil sich eine Ungenauigkeit an die nächste reiht.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Gelb-Rot! Karim Coulibaly fliegt vom Platz
70. Min: Stage verliert den Ball, bevor er zum Abschluss kommen kann. Der Däne wirkt heute irgendwie nicht so auf der Höhe wie sonst.
69. Min: Steffen und Duarte versuchen nun gemeinsam Keeper Backhaus mit lautstarken Rufen und Pfiffen darauf aufmerksam zu machen, die Abstöße nicht mehr flach und kurz auszuführen. Was erst nach mehreren Versuchen gelingt.
66. Min: Werder spielt jetzt spürbar verunsichert und erlaubt sich einige unnötige Fehlpässe. Undav probiert es frech mit einem Lupfer, der aber deutlich drüberfliegt.
64. Min: Grüll und Mbangula gehen raus - dafür ist das genannte Duo nun neu dabei. Topp fügt sich gleich mit einem ungenauen Abspiel ein.
63. Min: Grüll klärt im eigenen Strafraum. Derweil machen sich Keke Topp und Isaac Schmidt an der Außenlinie für ihre Einwechslung bereit.
62. Min: El Khannouss prüft Backhaus mit einem strammen Schuss, doch der Bremer Keeper baggert den Ball aus der Gefahrenzone.
59. Min: Werder schwächt sich selbst! Coulibaly sieht nach einem haarsträubenden Ballverlust die Gelb-Rote Karte für ein Foulspiel gegen Karazor. Der Youngster hatte wegen einer Unsportlichkeit bereits in Hälfte eins den Gelben Karton gesehen. Der SVW muss jetzt 30 Minuten in Unterzahl weiterspielen.
57. Min: Das ist einfach zu wenig! Werder verdaddelt eine aussichtsreiche Konterchance, weil Marco Grüll bei der Entscheidungsfindung erst zu lange braucht und sich dann für einen Schuss statt einen Pass auf den mitgelaufenen Njinmah entscheidet. Ärgerlich...
57. Min: Werder übersteht die kurzzeitige Überzahl, weil Undav verzieht. Jetzt kommt Niklas Stark für den verletzten Kapitän ins Spiel. Coulibaly rückt nun auf die Außenbahn.
55. Min: Nach dreiminütiger Behandlungspause geht es offenbar nicht mehr weiter - der Kapitän humpelt Richtung Spielertunnel. Gute Besserung an dieser Stelle!
52. Min: Jetzt wird Friedl im Kampf um den Ball resolut abgeräumt. Einen Freistoß bekommt der Bremer Kapitän dafür aber zurecht nicht. Trotzdem muss der Österreicher behandelt werden.
50. Min: Friedl probiert es mal mit einem seiner seltenen offensiven Vorstöße, doch die Flanke wird geblockt. Danach flankt Schmid auf Stage, aber der Däne köpft übers Tor.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Weiter geht‘s! Die zweite Hälfte im Weserstadion läuft
48. Min: Pieper setzt sich im direkten Duell mit Undav durch, doch der VfB-Stürmer wirft sich zu Boden und bekommt den Freistoß von Schiri Hartmann.
46. Min: Weiter geht‘s im Weserstadion! Kann der SVW hier noch einmal zurückschlagen? Die Werder-Fans in der Ostkurve zündeln jedenfalls zum Start der zweiten Hälfte wieder einmal fleißig in der Ostkurve.
20.33 Uhr: Und da kommen beide Teams wieder zurück auf den Rasen. Bei Werder geht es ohne personelle Wechsel in Durchgang Nummer zwei. Kann der SVW hier noch etwas Zählbares einfahren?
20.28 Uhr: Die bereits gegen den HSV schwache Zweikampfquote ist auch heute wieder ein Thema: Zur Pause spucken die Statistik-Datenbanken einen erschreckenden Wert von lediglich 31 Prozent gewonnenen Duellen des SV Werder aus. In der Luft ist die Bilanz noch ernüchternder: von 13 Kopfballduellen konnten die Bremer gerade einmalig mickrige acht Prozent für sich entscheiden. So kann man logischerweise nur schwer ein Spiel gewinnen. Zudem sind die Bremer den Schwaben in nahezu sämtlichen relevanten Statistiken (Torschüsse, Passquote, Laufleistung) unterlegen.
20.18 Uhr: Die bringt allerdings keine nennenswerte Szene mehr ein und so geht Werder mit einem 0:2-Rückstand in die Pause. Das ist insofern bitter, weil die Gastgeber zumindest einen guten Start in die letzte Heimpartie des Jahres mit drei guten Chancen erwischt hatten. Doch allen voran Startelf-Rückkehrer Njinmah verpasste es, die Grün-Weißen in Führung zu bringen. Auf der Gegenseite hatte der SVW bei einem durch den VAR zurückgenommenen Abseitstor von Undav (eine hauchzarte Entscheidung) dann zunächst Glück (24.), ehe die Gäste die Bremer immer mehr in deren Hälfte einschnürten und folgerichtig durch Bilal El Khannouss in Führung gingen (41.). Jamie Leweling schockte den SVW dann mit seinem Distanzhammer zum zweiten VfB-Tor kurz vor der Pause endgültig (44.). Können die Bremer hier noch einmal zurückschlagen? Die zweite Hälfte wird es zeigen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Bilal El Khannouss und Jamie Leweling schocken SVW vor der Pause
45. Min: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.
44. Min: Nicht zu fassen! Leweling erhöht mit einem absoluten Traumtor auf 2:0 für den VfB - der Doppelschlag schockt Werder! Keeper Backhaus macht dabei eine etwas unglückliche Figur.
41. Min: Die Leweling-Flanke von links kann Njinmah nicht verhindern, am zweiten Pfosten stiehlt sich dann Torschütze El Khannouss zwischen Friedl und Mbangula davon und nickt gegen die Laufrichtung von Backhaus ein.
40. Min: Und jetzt ist es doch passiert! El Khannouss bringt den VfB Stuttgart per Kopf in Führung - 0:1!
38. Min: Und gleich die nächste VfB-Chance! Eine langgezogene Flanke findet am zweiten Pfosten den Kopf von Karazor, doch Backhaus ist im Torwarteck zur Stelle und reißt die Arme nach oben.
37. Min: Pieper sieht nach einem langen Ball gegen Undav, der seinen Körper geschickt reinstellt, erstmals nicht gut aus und läuft ins Leere. Danach zieht der Nationalspieler trocken ab, sein Schuss landet aber im Außennetz.
35. Min: Wichtige Rettungstat von Sugawara, der mit etwas Glück aus der brenzligen Situation sogar einen Abstoß rausholt.
33. Min: Lynen legt Stiller auf Höhe des Mittelkreises. Der lange liegenbleibt. Es geht aber weiter.
32. Min: Nächster schöner Werder-Angriff: Grüll flankt auf Stage, der per Kopf auf Mbangula zurücklegt - doch der Belgier trifft den Ball nicht ganz sauber, sodass der Schuss kein Problem für Nübel darstellt.
30. Min: Chapeau, Chabot! Der VfB-Verteidiger klärt mit einer Monstergrätsche gegen den nimmerrmüden Njinmah.
28. Min: Gefährliche Freistoßposition für den VfB - aber Backhaus kommt bei der scharfen El-Khannouss-Hereingabe mutig raus und klärt entschlossen. Gute Aktion des 21-Jährigen!
26. Min: Grüll probiert es gegen Chabot mit allem, was er hat - wird aber von Schiri Hartmann zurückgepfiffen. Zum Unmut der Werder-Fans...
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Abseits! VAR kassiert Gäste-Führung durch Deniz Undav wieder ein
24. Min: Kommando zurück! Der VAR meldet sich zu Wort und verweigert dem Treffer die Anerkennung, weil Undav knapp im Abseits gestanden hatte. Glück gehabt! Vor allem, weil die Abseitsstellung mit bloßem Auge nicht zu erkennen gewesen ist.
23. Min: Tor für den VfB Stuttgart! Deniz Undav bleibt nach einem Fehler im Aufbau von Coulibaly und einem feinen Steckpass eiskalt vor Backhaus und überlupft den Bremer Schlussmann zur Gäste-Führung.
21. Min: Grüll kommt im Duell mit Jeltsch zu Fall - die Pfeife von Schiri Robert Hartmann bleibt aber stumm. Werder bleibt dennoch dran, doch Schmids Flanke rauscht an Freund und Feind vorbei und im landet im Nachfassen in Nübels Armen.
19. Min: Hoppla! Jens Stage versemmelt zunächst einen langen Ball völlig. Den folgenden Angriff schließt Stuttgarts El Khannouss mit einem Torschuss ab, den Backhaus zur ersten Ecke klärt. Aus dem Gewühl klärt schließlich Njinmah ins Seitenaus.
17. Min: Starker Block von Coulibaly gegen Ex-Bremer und Achimer Deniz Undav, der einst in der Werder-Jugend aussortiert worden war.
16. Min: Die Bremer und Stuttgarter Fanlager sind sich offenbar einig und stimmen einen extrem laufen „Schei*-DFL“-Wechselgesang ein.
15. Min: Werder verteidigt im Kollektiv bislang sehr aufmerksam gegen eigentlich spielstarke Stuttgarter. Bislang sieht man vom Offensivpotenzial der Gäste noch nicht viel.
11. Min: Erste Gelbe Karte der Partie für Karim Coulibaly - der einen schnellen Einwurf des VfB unterbinden will, in dem er einen zweiten Ball ins Spielfeld legt. Das war nicht so clever...
9. Min: Immer wieder Njinmah! Erst gibt der Flügelmann eine scharfe Hereingabe in den Strafraum, die gerade so von Vagnoman entschärft wird. Im zweiten Anlauf zieht er dann nach Sugawara-Flanke ab und prüft Nübel, der prima reagiert. Guter und schwungvoller Beginn von Werder!
8. Min: Stage mit einem ganz weiten Ball in die Stuttgarter Hälfte - Friedl muss zum 60-Meter-Sprint ansetzen und holt unter großem Applaus einen Einwurf raus. Guter Einsatz des Kapitäns.
7. Min: Das ist schon ein etwas gewöhnungsbedürftiger Anblick: Offensivmann Mbangula klärt als letzter Mann per Kopf gegen Vagnoman.
5. Min: Die Gäste versuchen jetzt Ball und Gegner laufen zu lassen. Werder lauert auf Höhe der Mittellinie auf Ballgewinne.
3. Min: Erste Chance für Werder - und was für eine! Stage spielt einen tollen Steckpass auf Schmid, der den Ball behauptet und rechts auf Njinmah spielt. Der Startelf-Rückkehrer fackelt nicht lange und zieht ab - sein Schuss rauscht knapp am langen Eck vorbei. Schade!
2. Min: Marco Grüll sortiert sich wie erwartet im Sturmzentrum ein, Njinmah kommt über den rechten Flügel, Mbangula beackert die linke Schiene. Das sieht fast so aus, als würde der Belgier Linksverteidiger spielen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Anpfiff - das letzte Heimspiel des Jahres läuft!
1. Min: Und dann geht es los, Schiedsrichter Hartmann gibt das Spiel frei - die Partie läuft!
19.29 Uhr: Kapitän Marco Friedl schreitet zur Seitenwahl, die Gäste stoßen gleich an und spielen zunächst auf die Ostkurve.
19.27 Uhr: Die Ostkurve wird erstmals richtig laut - denn beide Mannschaften laufen ein - dieses Mal allerdings nicht wie sonst üblich mit Kindern, sondern mit älteren Menschen. Wir finden: Tolle Aktion!
19.24 Uhr: Bevor es hier gleich losgeht, gibt‘s von uns noch einen kleinen finalen Mutmacher für euch – Werder läuft heute traditionell im letzten Heimspiel vor Weihnachten in den Tannenbaum-Trikots auf. Und die Bilanz in darin kann sich mehr als sehen lassen: Von 20 Pflichtspielen gewannen die Grün-Weißen zehn, bei sieben Remis und nur drei Niederlagen. Letztes Jahr gab es in dem Jersey übrigens ein 4:1 gegen Union Berlin. Wenn das mal kein gutes Omen ist…
19.21 Uhr: Jetzt wird hier das Weserstadion abgedunkelt - aus gutem Grund: Die Werder-Hymne „Lebenslang Grün-Weiß“ ertönt im weiten Rund. Das sieht schon echt stark aus!
19.18 Uhr: In einer knappen Viertelstunde rollt hier der Ball. Dann pfeift Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie an. Ihm assistieren Christian Leicher und Tobias Schultes an der Linie, Dr. Florian Exner ist Vierter Offizieller, Guido Winkmann als Video-Assistent im Einsatz.
19.14 Uhr: Während Werder bei der Aufstellung zuletzt häufig auf dasselbe Personal setzte ist bei den Gästen aus Stuttgart fast jede Woche Rotation angesagt. Die Partie in Bremen ist bereits die fünfte Partie in Folge, in der Coach Sebastian Hoeneß mindestens fünf Wechsel in der Startelf vornimmt. Die Schwaben haben im Vergleich zum SVW aber auch schon neun Spiele mehr bestritten als Werder. Laut Hoeneß müsse man das „über den Kopf“ regeln: „Das darf keine Rolle spielen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart - Horst Steffen hofft, „dass wir wieder das Stadion mitreißen können“
19.10 Uhr: Werder-Trainer Horst Steffen sagt soeben am DAZN-Mikrofron: „Ich hoffe, dass wir wieder das Stadion mitreißen können, dass die Fans sehen, da ist eine andere Mannschaft als letzte Woche auf dem Feld. Und die Heimstärke dürfen wir gerne behalten.“ Und im Rückblick auf das Nordderby: „In Hamburg waren die Abstände zu groß, da müssen wir heute drauf achten, dass es besser ist.“ Gegen offensivstarke Stuttgarter möchte Steffen zudem vor allem auf „ein gutes Umschaltspiel“ setzen.
19.07 Uhr: Samuel Mbangula stand zuletzt am 9. Spieltag in Mainz in der Startelf. Dort wurde der Offensivspieler bereits zur Halbzeit ausgewechselt und durfte seither immer weniger ran. Nutzt er heute seine neuerliche Chance?
19.05 Uhr: Beide Teams haben hier inzwischen den heiligen Rasen betreten, um ihr Aufwärmprogramm abzuspulen. In gut 25 Minuten geht‘s dann richtig zur Sache.
18.58 Uhr: Wir dürfen uns heute übrigens mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über Tore im Weserstadion freuen. Denn in 56 Heimspielen des SVW gegen den VfB Stuttgart in der Bundesliga fiel immer mindestens ein Treffer. Und: Zuletzt traf Werder gegen die Schwaben am Osterdeich 31 Mal in Serie.
18.52 Uhr: Hier für alle Zahlenfreunde noch eine kuriose Statistik: Der VfB Stuttgart, aktuell Tabellensiebter der Bundesliga, geriet in den letzten sechs Bundesliga-Spielen immer mit 0:1 in Rückstand. Insgesamt lagen die Schwaben sogar 13 Mal hinten und kassierten bereits 22 Gegentreffer und damit nur zwei weniger als der SVW.
18.45 Uhr: Coach Horst Steffen hat unter der Woche eine Reaktion seiner Mannschaft nach dem enttäuschenden Auftritt im Nordderby gefordert und will wesentlich mehr Präsenz im Zweikampf sehen. Mal gucken, ob seine Spieler diese Aufforderung heute vom Start weg in die Tat umsetzen können.
18.43 Uhr: Der SV Werder sammelte in der laufenden Saison elf seiner 16 Punkte im Weserstadion und verlor nur eins seiner vergangenen zehn Heimspiele. Seit vier Heimspielen sind die Grün-Weißen zudem ungeschlagen. Die Serie soll heute natürlich möglichst weiter ausgebaut werden.
18.39 Uhr: Die heutige Partie ist ein absolutes Traditionsduell in der Fußball-Bundesliga: Werder und der VfB treffen schon zum 113. Mal aufeinander. Mehr Bundesliga-Spiele als Werder und der VfB absolvierte nur der FCB.
18.33 Uhr: Werden wir sportlich: Werder Bremen und der VfB Stuttgart blieben zuletzt jeweils erstmals in dieser Bundesliga-Saison drei Spiele in Folge sieglos. Der VfB konnte nach der krachenden 0:5-Heimpleite gegen den FC Bayern unter der Woche beim 4:1-Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv aber immerhin in der Europa League mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern.
18.27 Uhr: Horst Steffen nominiert damit erstmals nach langer Verletzungspaues Olivier Deman für den Spieltagskader, muss gegen die Schwaben aber bekanntlich auf Star-Angreifer Victor Boniface (Knieprellung) sowie die Langzeitverletzten Felix Agu (Syndesmosebandriss) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) verzichten. Beim VfB Stuttgart fehlen derweil Lorenz Assignon (Rotsperre), Noah Darvich (Muskelverletzung), Ermedin Demirović (Rückstand nach Fußverletzung), Luca Jaquez (Oberschenkelverletzung), Yannik Keitel (muskuläre Probleme) sowie Dan Zagadou (Sehnenverletzung im Oberschenkel).
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Die Aufstellungen sind da
18.25 Uhr: Auch der VfB Stuttgart hat seine Startelf bereits bekanntgegeben: Nübel - Jeltsch, Chabot, Hendriks - Vagnoman, Karazor, Stiller, Leweling - El Khannouss, Nartey - Undav. Auf der Bank sitzen zunächst: Bredlow - Al-Dakhil, Mittelstädt, Stenzel, Stergiou, Führich, Andrés, Tomás und Bouanani.
18.22 Uhr: Werder-Chefcoach Horst Steffen verändert damit seine Startelf im Vergleich zur 2:3-Derby-Pleite gegen den HSV auf zwei Positionen. Für den glücklosen Keke Topp rückt der schnelle Justin Njinmah in die Sturmspitze, auf dem rechten Flügel darf Samuel Mbangula mal wieder von Beginn an ran, für ihn rutscht Cameron Puertas auf die Bank – ansonsten vertraut der 56-Jährige denselben Spielern wie in der Vorwoche.
18.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Werder-Aufstellung für das letzte Heimspiel des Jahres 2025! Folgende Startelf schickt Trainer Horst Steffen gegen den VfB Stuttgart ins Rennen: Backhaus - Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl - Lynen, Stage - Mbangula, Schmid, Njinmah - Grüll. Auf der Bremer Bank sitzen zunächst: Hein - Puertas, Bittencourt, Topp, Schmidt, Covic, Alvero, Deman, Stark.
18.15 Uhr: Ein herzliches Moin aus dem DeichStube-Liveticker zum letzten Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen im Jahr 2025 gegen den VfB Stuttgart. In den nächsten Minuten dürften hier auch schon die Aufstellungsbögen ins Haus flattern. Wir sind gespant, welcher Elf Coach Horst Steffen gegen die Schwaben das Vertrauen schenkt.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart. Anpfiff des Bundesliga-Traditionsduells ist am heutigen Sonntag um 19.30 Uhr im Weserstadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 18.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Für die Trendwende nach der Derby-Pleite: Werder Bremen-Trainer Horst Steffen fordert Reaktion gegen VfB Stuttgart
Der SV Werder Bremen empfängt am 14. Bundesliga-Spieltag den VfB Stuttgart (Sonntag, 19.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). Der Vorbericht zum Spiel!
Bremen – So eine Derby-Niederlage steckt man nicht mal so eben im Vorbeigehen weg – das hat auch Horst Steffen schmerzvoll am eigenen Leib erfahren müssen. Dem Cheftrainer des SV Werder Bremen hing das bittere 2:3 gegen den Hamburger SV genauso wie allen anderen Beteiligten an der Weser noch eine Zeitlang in den Knochen. „Die Nacht war nicht so toll, das hat sehr aufs Gemüt geschlagen und zwei, drei Tage angehalten. Da war Wut und Enttäuschung bei mir und bei den Jungs“, betonte der 56-Jährige am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 19.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker). Vor dem Duell mit den Schwaben, die zuletzt zwei Bundesliga-Spiele in Folge verloren, unter der Woche in der Europa League allerdings einen 4:1-Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv gefeiert haben, zeigte der Bremer Coach seinen Spielern in der Analyse die eigenen Unzulänglichkeiten im Spiel gegen den HSV schonungslos auf.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart - Horst Steffen: „Wir müssen eine Trendwende schaffen und dafür auch was tun“
„Die Jungs waren da sehr selbstkritisch. Sie haben gut und sehr fokussiert trainiert und vermitteln eine „Jetzt wollen wir es beweisen“-Stimmung“, lobte der Cheftrainer des SV Werder Bremen einerseits, sparte andererseits allerdings auch nicht mit Kritik. „Wir dürfen auf dem Niveau nicht diese einfachen Fehler machen, wie beim dritten Gegentor in Hamburg. Das weiß die Mannschaft und sie will offensiv mehr Akzente setzen, als das zuletzt der Fall war.“ Gegen das Team von Trainer Sebastian Hoeneß, den derzeitigen Tabellensechsten der Bundesliga, fordert Horst Steffen: „Wir müssen eine Trendwende schaffen und dafür auch was tun. Wir wollen ein gutes Heimspiel machen und mit einem Sieg näher an den VfB Stuttgart heranrücken. Wir wollen stimmungsvoll das letzte Heimspiel 2025 beenden. Das ist das Ziel.“
Damit das gelingt, hat der Chefcoach des SV Werder Bremen für den letzten Auftritt des Jahres im Weserstadion, in dem der SVW traditionell im Tannenbaumtrikot aufläuft, einen klaren Auftrag an seine Spieler formuliert: Sie müssen ein deutlich besseres Zweikampfverhalten als gegen den HSV an den Tag legen, als sie lediglich 37 Prozent der direkten Duelle für sich gewinnen konnten. „Ich erwarte da eine Reaktion der Mannschaft. Es ist wichtig, dass wir die Situationen für uns entscheiden und die Abstände nicht zu groß halten. Wir müssen früher rausschieben und brauchen eine Top-Leistung gegen den VfB Stuttgart.“ Beim Gegner handelt es sich schließlich um eine Bundesliga-Mannschaft, „die europäisch spielt, stark besetzt ist, eine hohe Qualität aufweist und sehr ballsicher ist. Sie sind sehr variabel, rotieren regelmäßig und sind somit schwer ausrechenbar“, zollte Horst Steffen den Schwaben Respekt - und erklärte: „Es wird sicherlich Phasen geben, in denen wir viel hinterherlaufen müssen, um Lücken zu schließen. Da müssen wir geduldig bleiben und eine gute Kompaktheit haben, um in Ballgewinne zu kommen.“
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart aussehen!
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart im Liveticker: Trainer Horst Steffen fordert eine „fußballerisch und kämpferisch gute Leistung“
Erhöhten Druck verspürt Steffen vor den finalen zwei Begegnungen des Jahres laut eigener Aussage trotz der fußballerisch zu häufig dürftigen Auftritte nicht, obwohl die mediale Kritik nach dem Nordderby deutlich ausfiel. „Ich habe die Berichte gelesen und die negative Stimmung wahrgenommen. Niederlagen tun immer weh und gegen den HSV besonders. Da sind wir in der Verantwortung, die Stimmung zu beeinflussen, in dem wir fußballerisch und kämpferisch wieder gute Leistungen zeigen, so wie wir es auch schon geschafft haben.“ Die Entschlossenheit, die Horst Steffen bei der Wahl seiner Worte verkörperte, versuchte er auch unter der Woche auf dem Trainingsplatz, wo der Trainer des SV Werder Bremen normalerweise bevorzugt als stiller Beobachter agiert, zu transportieren. Dabei griff er in den Tagen vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart merklich häufiger und lautstärker ein als in den Wochen zuvor. Mal hatte er etwas zu bemängeln, mal verteilte er ein Lob.
Auf die Frage, ob er nun grundsätzlich eine strengere Ansprache an den Tag lege, entgegnete Horst Steffen: „Ich glaube, man hat mich hier ja schon erlebt, dass ich zwischendurch auch mal scharf sein kann, wenn ich das Gefühl habe, es ist angebracht.“ Der gebürtige Rheinländer verriet zudem, dass er seiner Mannschaft bereits nach dem 1:1 gegen Köln eine „schärfere Ansage“ gemacht hatte. Wenn sich eine Gelegenheit ergebe, „dass ich scharf sein kann, dann nehme ich sie, aber nicht zwingend, um jetzt darzustellen: Ich bin heißer, schärfer oder sonst wie“, betonte der Coach des SV Werder Bremen und ergänzte vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (live im TV): „Das muss aber nicht ständig in einem Wutausbruch münden.“ Nach einer geschafften Trendwende wäre dieser ja auch ohnehin gar nicht nötig. (mwi)
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