Transfer des Werder-Trainers?

Stillstand im Werner-Poker: Werder und RB Leipzig noch immer weit von Einigung entfernt

Die Verhandlungen zwischen RB Leipzig und Werder Bremen wegen eines Transfers von Trainer Ole Werner stocken - nun sollen sich die Ostdeutschen nach Alternativen umsehen!

Bremen – Das Warten geht weiter. Eigentlich würde RB Leipzig gern Ole Werner als neuen Trainer präsentieren, einig sind sich beide Seiten über eine Zusammenarbeit bereits. Doch die Sachsen und der bisherige Coach des SV Werder Bremen brauchen weiterhin Geduld, denn noch immer läuft der Poker zwischen beiden Vereinen wegen des Transfers. Wobei: Nach Informationen der DeichStube tut er das seit dem vergangenen Wochenende unverändert mit überschaubarer Bewegung. Werder beharrt bei der Ablöse auf einer Summe von sechs Millionen Euro, der Bundesliga-Konkurrent aus dem Osten Deutschlands möchte dem Vernehmen nach nicht mehr als drei Millionen Euro für Werner ausgeben. In Leipzig soll er gemeinsam mit seinen Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon die Arbeit aufnehmen. Ein Entgegenkommen beider Seiten ist aktuell nicht erkennbar.

Ole Werner soll neuer Trainer von RB Leipzig werden, doch die Verhandlungen mit dem SV Werder Bremen über einen Transfer stocken.

Verhandlungen zwischen RB Leipzig und Werder Bremen wegen Ole Werner stocken - Trainer-Alternative aus Saudi Arabien?

Droht der Deal also zu platzen? Möglich. RB Leipzig soll sich laut „Bild“ abermals nach Alternativen umsehen. Zur Erinnerung: Vorherige Wunschkandidaten wie Cesc Fabregas (Como) oder Jacob Neestrup (Kopenhagen) hatten dem Club bereits abgesagt, ehe die Causa Ole Werner so richtig heiß wurde. Und nun? Wird wohl, so heißt es, nach Saudi-Arabien geschaut. Dort arbeitet Matthias Jaissle beim asiatischen Champions-League-Sieger Al-Ahli, einst war er auch im Juniorenbereich der Leipziger aktiv. Eine Verbindung gibt es also.

Doch es lohnt auch ein Blick auf die Details. Jaissle soll in der Wüste aktuell bis zu elf Millionen Euro jährlich verdienen und müsste bei einem vorzeitigen Ausstieg aus seinem bis 2026 laufenden Vertrag entsprechende Abstriche beim Gehalt machen. Ausgeschlossen ist das nicht, zumal der 37-Jährige wohl für eine Ablöse von unter sechs Millionen Euro gehen darf. Genau an diesem Punkt könnte RB Leipzig das jetzige Gerücht aber auch ganz gelegen kommen, um im Bremer Lager beim Thema Ole Werner den Druck zu erhöhen. Schließlich dürfte Werder Bremen seinerseits ein grundsätzliches Interesse daran haben, seinen freigestellten Trainer von der Gehaltsliste zu bekommen. (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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