Werder-Transfer-News

Heiße Phase hat begonnen: Werder Bremens kniffliger Werner-Poker mit RB Leipzig 

RB Leipzig und der SV Werder Bremen verhandeln über einen Wechsel von Trainer Ole Werner. Warum der Deal aktuell aber noch hakt.

Bremen – Wird Ole Werner neuer Trainer von RB Leipzig? Nachdem sich Club und Trainer bereits auf einen Wechsel verständigt haben, steht nun noch eine Einigung mit dem SV Werder Bremen aus. Doch die ist noch nicht in Sicht. Der Poker hat nach einer losen Kontaktaufnahme unter der Woche am Samstag zwar so richtig Fahrt aufgenommen, beide Vereine liegen mit ihren Vorstellungen aber noch ein gutes Stück auseinander.

Will zu RB Leipzig: Werder Bremens Ex-Trainer Ole Werner muss auf eine Einigung der beiden Clubs warten.

Wechselt Ole Werner nach Freistellung bei Werder Bremen zu RB Leipzig? Noch hakt der Trainer-Transfer

Der Grund: Werder Bremen verlangt für seinen freigestellten Ex-Trainer, der gemeinsam mit seinen Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon zu RB kommen soll, eine Ablösesumme in Höhe von rund sechs Millionen Euro. RB Leipzig möchte dem Vernehmen nach aber nicht mehr als drei Millionen Euro für einen freigestellten Trainer zahlen. Bisher haben sich beide Seiten nach Informationen der DeichStube noch nicht aufeinander zu bewegt. Laut „Sky“ droht der Deal sogar zu platzen, weshalb sich RB nach Alternativen zu Ole Werner umschaue.

Doch genau das dürfte schwierig werden. Schließlich war Ole Werner am Cottaweg erst zum Topkandidaten aufgestiegen, nachdem Anfragen bei Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart), Roger Schmid (vereinslos), Oliver Glasner (Crystal Palace), Cesc Fabregas (Como 1907) und zuletzt auch Jacob Neestrup (FC Kopenhagen) allesamt erfolglos blieben. Nach DeichStube-Informationen ist Werner aktuell der letzte verbliebene Kandidat, einen konkreten Plan B hat Leipzig aktuell nicht, was die Verantwortlichen unter Druck setzt. Eine Tatsache, die Werder Bremens Verhandlungsposition stärkt.

Wechselt Ole Werner von Werder Bremen zu RB Leipzig? Einigung noch nicht in Sicht

Allerdings möchten die Bremer ihren Ex-Trainer sowie dessen Co-Trainer ihrerseits von der Gehaltsliste streichen. Ein Argument, mit dem die Leipziger versuchen dürften, den Preis für das Trio von Werder Bremen zu drücken. Letztendlich müssten wohl beide Vereine ein Stück weit von ihren Forderungen Abstand nehmen, um eine Einigung zu erzielen. In Sicht ist diese aber noch nicht. (tos/dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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