Comeback im Testspiel
Wöber will endlich durchstarten: Werder-Verteidiger vor Rückkehr gegen St. Pauli
Comeback im Testspiel: Maximilian Wöber kehrt bei Werder Bremen zurück und will endlich richtig durchstarten. So plant Trainer Horst Steffen mit dem Verteidiger.
Bremen – Das Testspiel gegen den FC St. Pauli (Sonntag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) dürfte für alle Spieler des SV Werder Bremen einen hohen Stellenwert haben – schließlich ist es die einzige Chance, sich Cheftrainer Horst Steffen während der kurzen Winterpause unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren. Für Maximilian Wöber kommt der Partie darüber hinaus sogar noch eine gesonderte Bedeutung zu: Zum ersten Mal seit seinem Muskelbündelriss aus dem vergangenen August wird der Österreicher für Werder auf dem Platz stehen.
Maximilian Wöber soll im Testspiel gegen den FC St. Pauli sein Comeback für Werder Bremen feiern
„So ist es geplant“, antwortet Horst Steffen auf die Frage, ob der 27-Jährige während der Partie im ausverkauften Millerntorstadion zum Einsatz kommen wird. Seit Wöbers Verletzung, erlitten im August während des Erstrunden-Pokalaus gegen Bielefeld, sind dann exakt 142 Tage vergangen. Bereits für das letzte Ligaspiel des Jahres 2025 beim FC Augsburg (0:0) hatte Steffen den Verteidiger in den Kader des SV Werder Bremen berufen, weil er neben Wöbers fußballerischen Qualitäten auch dessen Eigenschaft als Führungsfigur schätzt. „Er hat eine gute Ausstrahlung, ist zu 100 Prozent Profi und bringt eine gute Energie mit rein“, schwärmt der Trainer, dessen Abwehrpuzzle durch die Rückkehr von Maximilian Wöber nun ein gutes Stück einfacher wird.
Marco Friedl kann zurück ins Zentrum: Rückkehr von Maximilian Wöber bedeutet für Werder Bremen einen Linksverteidiger mehr
So gilt es als wahrscheinlich, dass Kapitän Marco Friedl die ungeliebte Rolle auf der linken Abwehrseite endgültig los ist und dauerhaft ins Zentrum zurückkehren wird. Zwar ist auch sein österreichischer Landsmann Maximilian Wöber ein gelernter Innenverteidiger, fühlt sich aber auch auf außen wohl. „Wir haben jetzt wieder ein paar Linksverteidiger mehr, also deutlich mehr Optionen, die ich zum Variieren habe“, sagt Steffen – und schiebt mit Blick auf Friedl hinterher: „Sodass ich jetzt nicht mehr unbedingt einen Innenverteidiger als Linksverteidiger spielen lassen muss.“
Maximilian Wöber wiederum dürfte darauf brennen, endlich zeigen zu können, wie sehr er Werder Bremen helfen kann. Nach einer guten Vorbereitung warf ihn die langwierige Verletzung aus der Bahn. Jetzt bleiben dem Ex-Gladbacher noch 19 Bundesligaspiele, um Argumente dafür zu sammeln, dass Werder nach Ablauf seiner Ausleihe von Leeds United im Sommer die Kaufoption zieht. (dco) Schon gelesen? So sehen Fans das Testspiel Werder Bremen gegen FC St. Pauli live im TV und im Livestream!
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