Beim Heimspiel gegen den FC Bayern
Empfindliche Geldstrafe: Werder wird nach Pyro-Einsatz seiner Fans erneut zur Kasse gebeten
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den SV Werder Bremen wegen des Fehlverhaltens seiner Fans mit einer empfindliche Geldstrafe belegt.
Bremen – Der SV Werder Bremen ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erneut zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt worden: Wegen des Abbrennens von Pyrotechnik im Heimspiel gegen den FC Bayern München (0:4) müssen die Bremer eine Strafe in Höhe von 40.000 Euro bezahlen. Die Grün-Weißen haben das Urteil akzeptiert, das teilte der Verein am Mittwoch mit. Es ist damit rechtskräftig.
Erneuter Pyro-Ärger für Werder Bremen: Zweite Geldstrafe in dieser Saison
Noch vor Beginn der zweiten Halbzeit hatte es im Unterrang der Ostkurve im Wohninvest Weserstadion lichterloh gebrannt. Die Fans des SV Werder Bremen entzündeten Dutzende bengalische Feuer und sorgten so dafür, dass das Spielfeld für eine kurze Zeit mit einem weißen Rauch überzogen wurde. Der zweite Durchgang in der Partie gegen den FC Bayern München konnte deshalb erst mit einer kleinen Verzögerung angepfiffen werden.
Für den SV Werder Bremen ist es bereits die zweite saftige Geldstrafe in dieser Saison: Mitte Oktober waren die Bremer bereits vom DFB-Sportgericht wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans zu einer Strafe in Höhe von 91.000 Euro verurteilt worden. Im DFB-Pokalspiel bei Viktoria Köln (2:3) hatten die Bremer Anhänger vier Feuerwerksbatterien, 16 bengalische Feuer sowie je sechs Rauchtöpfe und Blinker entzündet. Zudem sollen Werder-Fans in der Nachspielzeit drei Fahnenstangen in den Innenraum geworfen haben. Bereits in der vergangenen Saison hatte der Verein immer wieder Ärger, weil die Werder-Anhänger zündelten. So mussten die Bremer bereits mehr als 150.000 Euro an Pyro-Geldstrafe zahlen. (nag)