Werder muss 47.500 Euro zahlen
Pyrotechnik im Gästeblock in Bochum: Nächste Geldstrafe für Werder
Nächste saftige Geldstrafe für den SV Werder Bremen! Wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans im Bundesliga-Spiel beim VfL Bochum werden die Grün-Weißen erneut zur Kasse gebeten.
Bremen – Der SV Werder Bremen ist wegen des Fehlverhaltens seiner Fans ein weiteres Mal in dieser Saison sanktioniert worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte die Grün-Weißen mit einer Geldstrafe in Höhe von 47.500 Euro. Davon kann der Verein bis zu 15.800 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum Ende des Jahres nachgewiesen werden muss. Werder-Fans hatten während des Auswärtsspiels beim VfL Bochum (1:1) zu Beginn des Jahres mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Partie musste deshalb für eineinhalb Minuten von Schiedsrichter Tobias Stieler unterbrochen werden. Werder hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Fehlverhalten seiner Fans: Werder Bremen musste in dieser Saison bereits mehr als 280.000 Euro Geldstrafe zahlen
Für den SV Werder Bremen ist die Sanktion kein Einzelfall. Bereits viermal wurden die Bremer in dieser Saison zur Kasse gebeten, zuletzt im März. Dort hatte das DFB-Sportgericht den Bundesligisten wegen der Fanproteste gegen einen DFL-Investor zu einer Strafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt. Zuvor musste Werder 94.000 Euro zahlen, weil Anhänger in den Spielen bei Borussia Dortmund (0:1), gegen Eintracht Frankfurt (2:2) und beim VfB Stuttgart (1:2) mindestens 40 bengalische Feuer entzündeten. Weitere 40.000 Euro wurden wegen des Abbrennens von Pyrotechnik im Heimspiel gegen den FC Bayern München (0:4) fällig, eine Strafe in Höhe von 91.000 Euro gab es für das Zünden von vier Feuerwerksbatterien, 16 bengalischen Feuern sowie je sechs Rauchtöpfen und Blinkern im DFB-Pokalspiel beim FC Viktoria Köln (2:3). Die Strafzahlungen für die laufende Saison summieren sich damit auf mehr als 280.000 Euro. (nag)