Neuer Termin angesetzt

Rechtsstreit zwischen Wiese und Werder: Zweiter Verhandlungstag verschoben

Verhandlungstag verschoben: Im Prozess zwischen Tim Wiese und Werder Bremen geht es vor dem Landgericht Bremen erst Ende März weiter.
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Verhandlungstag verschoben: Im Prozess zwischen Tim Wiese und Werder Bremen geht es vor dem Landgericht Bremen erst Ende März weiter.

Im Rechtsstreit zwischen Werder Bremen und Tim Wiese ist der zweite Verhandlungstag verschoben worden. Es geht erst Ende März vor Gericht weiter.

Bremen – Eigentlich sollte der Rechtsstreit zwischen dem SV Werder Bremen und Ex-Torhüter Tim Wiese in diesem Monat in die zweite Runde gehen – doch daraus wird nun erst einmal nichts. Wie das Landgericht Bremen am Dienstag mitteilte, ist der ursprünglich für den 29. Januar angesetzte zweite Verhandlungstag im Zivilverfahren wegen eines Stadionverbots gegen den früheren Keeper nun auf den 25. März verlegt worden. Als Grund wird der „Antrag einer Partei wegen Terminkollisionen“ angegeben.

Prozess zwischen Tim Wiese und Werder Bremen: Ex-Torwart wehrt sich gegen Vorwürfe

Im vergangenen November waren sich Tim Wiese und Werders Justizabteilung erstmals vor Gericht begegnet. Eine Entscheidung fiel seinerzeit aber noch nicht, weshalb einige Wochen später verkündet wurde, dass für eine Urteilsverkündung erst noch weitere Zeugen angehört werden sollen. Unter anderem werden zwei Personen zu Wort kommen, die von Wiese benannt worden waren, den ersten Termin aber nicht hatten wahrnehmen können. Auch Werder Bremen hat inzwischen angekündigt, dass weitere Zeugen sprechen werden.

Rückblick: Tim Wiese wehrt sich vor Gericht gegen ein Stadionverbot, mit dem der SV Werder Bremen ihn bis zum Ende des vergangenen Jahres belegt hatte. Auslöser war, dass der inzwischen 42-Jährige am 12. März 2023 während des Heimspiels gegen Bayer 04 Leverkusen in einer Loge rassistische Beleidigungen gegenüber einer Servicemitarbeiterin getätigt haben soll. So hatten während des ersten Prozesstermins zwei Zeuginnen ausgesagt, dass Wiese wiederholt das „N-Wort“ benutzt habe, was vom Ex-Profi vehement bestritten wird. Der Logen-Inhaber, ein Medienunternehmer, bei dem Tim Wiese während der Partie zu Gast war, sagte für den ehemaligen Werder-Keeper aus und nannte die Anschuldigungen „völlig absurd“.

Klar ist: Ein Urteil wird auch während des neuen Termins am 25. März nicht fallen - ganz einfach, weil das im Zivilrecht nie im direkten Anschluss an eine Verhandlung geschieht. Es wird also mindestens noch einen weiteren Termin geben, bei dem die Entscheidung des Landgerichts Bremen verkündet wird oder gegebenenfalls erneut weitere Zeugen zu Wort kommen. Einzige Ausnahme: Beide Seiten einigen sich in der Zwischenzeit außergerichtlich, wonach es derzeit aber nicht aussieht. Da das eigentliche Stadionverbot bereits ausgelaufen ist, geht es für Tim Wiese in dem Prozess vor allem um die Wiederherstellung seines Rufs. (mbü)

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