Pieper angeschlagen ausgewechselt

Nach Rippenblessur: So ist der Stand bei Werder-Verteidiger Pieper

Amos Pieper musste bei Werder Bremens 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt angeschlagen runter. Droht jetzt ein längerer Ausfall? So ist der Stand bei dem Innenverteidiger.

Bremen – Er hatte mal wieder alles reingeworfen. Besonders eindrucksvoll in der 21. Spielminute, als er mit einer beherzten Grätsche im letzten Moment den Abschluss von Hugo Ekitiké entscheidend um den Pfosten lenkte. Die Rede ist von Amos Pieper, der beim 2:0-Sieg des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt maßgeblich dazu beitrug, dass zum zweiten Mal in Folge die Null stand. Anders als beim 3:0-Auswärtssieg in Kiel eine Woche zuvor erlebte Pieper den Schlusspfiff diesmal jedoch nicht mehr auf dem Rasen mit – sondern angeschlagen auf der Bank. Nach einem Zweikampf klagte der 27-Jährige über Schmerzen im Rippenbereich und wurde in der 65. Minute ausgewechselt. „Er hat eine leichte Rippenprellung, aber nichts Schlimmes“, gibt Werders Leiter Profifußball, Peter Niemeyer, im Gespräch mit der DeichStube Entwarnung. Und fügt hinzu: „Ich gehe davon aus, dass er schnell wieder dabei ist.“

Werder Bremen lobt Amos Pieper - und gibt Entwarnung

Ein erneuter Ausfall Piepers wäre ein herber Rückschlag für die zuletzt so verlässliche Defensive des SV Werder Bremen. Die Dreierkette mit Niklas Stark, Kapitän Marco Friedl und eben Amos Pieper funktionierte in den vergangenen beiden Spielen ausgesprochen gut. „Er ist sicherlich auch ein Faktor dafür, dass wir gerade so stabil sind“, lobt Niemeyer. In den vergangenen sechs Bundesliga-Partien stand der großgewachsene Innenverteidiger jeweils in der Startelf – ein Kontrast zur ersten Saisonhälfte, in der Pieper häufiger außen vor blieb. „Die Hinrunde ist für ihn sicherlich nicht ideal gelaufen, zuletzt hat er aber die Chancen genutzt, die sich ihm geboten haben“, meint Niemeyer, der bereits vor einer Woche die Bedeutung des Ex-Bielefelders für das Team hervorgehoben hatte: „Wir planen fest mit Amos für die kommende Saison und sind sehr froh, ihn im Kader zu haben.“

Amos Pieper selbst äußerte sich zuletzt nicht konkret zu seiner Zukunft, zeigte sich nach dem Sieg gegen Frankfurt aber spürbar zufrieden mit der aktuellen Entwicklung: „Wir sind aktuell gut drauf. Es sind alle wieder gesund – dann sind wir eine sehr starke Mannschaft, wenn die Abläufe passen.“ Und wenn sich weiterhin alle so in die Zweikämpfe werfen wie zuletzt – allen voran: Amos Pieper. (bvo/mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Taeger

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