Neue Rückennummer?
Schmid in Österreich in aller Munde – und bei Werder bald mit der Zehn auf dem Rücken?
Romano Schmid ist nach seinem WM-Tor für Österreich in aller Munde. Trägt der ÖFB-Star bei Werder Bremen bald die Rückennummer zehn?
Die österreichischen Kommentatoren überschlugen sich förmlich, Kapitän David Alaba schwärmte: „Dass er einen wirklich sehr, sehr guten rechten Fuß hat, sehe ich täglich im Training. Das Tor kommt nicht von ungefähr.“ Romano Schmids herrlicher Treffer im WM-Spiel gegen Jordanien sorgt vielerorts für Begeisterung – selbstverständlich auch bei seinem aktuellen Arbeitgeber SV Werder Bremen. „Mich freut es sehr für ihn, dass er bei der WM getroffen hat. Wir haben von Romano schon sehr oft gesehen, dass er diese Schusstechnik draufhat“, lobt Peter Niemeyer den 26-Jährigen im Gespräch mit der DeichStube. Zur Wahrheit gehört allerdings auch: Während der Bremer Pflichtspiele hat der „Alpen-Messi“, wie Schmid gern genannt wird, zuletzt viel zu selten vergleichbare Abschlussaktionen trotz bester Gelegenheiten im Repertoire gehabt. Niemeyer betont dennoch: „Es war schön zu sehen, dass er sie jetzt bei der WM gezeigt hat. Wir wünschen ihm und Marco Friedl mit Österreich weiter alles Gute.“
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Trägt WM-Torschütze Romano Schmid bei Werder Bremen bald die Zehn auf dem Rücken?
Ob das Duo auch nach dem großen Turnier für Werder Bremen spielt, ist aktuell nicht final geklärt – gute Auftritte bei einer WM können schließlich für ein erhöhtes Interesse anderer Clubs sorgen. Während SVW-Kapitän Friedl gegen Jordanien auf der Bank blieb, setzte Schmid mit seinem Tor eine echte Duftmarke. Bis 2027 läuft sein Vertrag am Osterdeich noch, seit einiger Zeit schwebt ihm ein Wechsel zu einer attraktiven internationalen Adresse vor, weshalb schon mehrfach der Berater getauscht wurde. Passende Angebote blieben bislang jedoch aus, was sich demnächst womöglich ändern könnte. Und Werder in der Theorie die Chance bietet, Romano Schmid teuer zu verkaufen. Der Marktwert des Offensivakteurs liegt aktuell bei 15 Millionen Euro.
Peter Niemeyer über Nummernvergabe bei Werder Bremen? „Steht noch nicht fest, wer die Zehn bekommt“
Sollte Romano Schmid aber doch in Bremen bleiben, könnte es womöglich zu einer signifikanten Änderung kommen. Durch den Abgang von Leonardo Bittencourt ist bei Werder Bremen die prestigeträchtige Rückennummer 10 freigeworden. Dem Vernehmen nach sollen innerhalb der Kabine bereits erste Ansprüche angemeldet worden sein – und nicht nur vom Selbstverständnis her dürfte Schmid, der auch öffentlich schon seine Zehner-Qualitäten formuliert hat, zum Kandidatenkreis zählen. Schwer vorstellbar jedenfalls, dass etwa ein noch recht unerfahrener Neuzugang wie Chuki plötzlich trikottechnisch in die riesigen Fußstapfen von Werder-Legenden wie Johan Micoud, Andreas Herzog, Max Kruse oder Diego treten darf. Allerdings: Bislang ist diesbezüglich intern keine Entscheidung gefallen. „Die Nummernverteilung ist noch nicht abgeschlossen“, sagt Peter Niemeyer, „deshalb steht auch noch nicht fest, wer die Zehn bekommt.“ (mbü)
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