„Ich habe hier noch einiges zu tun“

Werder-Rückkehrer Dinkci hat in Bremen noch eine Rechnung offen

Eren Dinkci ist zurück bei Werder Bremen: Der Stürmer will zeigen, dass er sich weiterentwickelt hat - und endlich sein erstes Tor im Weserstadion erzielen!

Der Tatendrang ist riesig. „Ich habe hier noch einiges zu tun“, kündigt Eren Dinkci an. Sein erstes Tor im Weserstadion will der Rückkehrer endlich erzielen. Und ganz grundsätzlich zeigen, dass er sich beim SV Werder Bremen durchsetzen kann. In seiner Heimatstadt. Dort, wo sich Familie und Freunde mindestens genauso freuen wie er selbst, dass er für ein Jahr auf Leihbasis wieder quasi vor der Haustür spielt. Dort, wo er einst nicht den ganz großen Durchbruch schaffte und mit ein paar Nebengeräuschen schließlich den Abflug machte. Seither ist viel passiert – und das will Dinkci allen zeigen.

Eren Dinkci ist zurück bei Werder Bremen: Der Stürmer will zeigen, dass er sich weiterentwickelt hat - und endlich sein erstes Tor im Weserstadion erzielen! (Archivbild)

Werder Bremens Eren Dinkci: „Im Vergleich zu den ersten Jahren bin ich nochmal ein anderer Spieler geworden, erfahrener“

„Viele denken, dass ich immer noch der Eren Dinkci von vor fünf Jahren bin: geradlinig und einfach nur Tiefe“, sagt der 24-Jährige in einem Interview mit dem SV Werder Bremen. „Ja, das habe ich auf jeden Fall auch noch drin, aber die Fans können sich darauf freuen, dass sie einen Spieler dazubekommen haben, der alles für das Team macht, immer Leidenschaft und Energie auf den Platz bringt, und der immer gewinnen will.“ Und spielerisch sehe das dann mitunter eben so aus, dass er sich ganz gezielt auch in den Zwischenräumen bewege, um sich dort Bälle abzuholen, „um ins Dribbling zu gehen und aufzudrehen“, schildert Eren Dinkci. „Im Vergleich zu den ersten Jahren bin ich nochmal ein anderer Spieler geworden, erfahrener. Mein Spiel hat sich definitiv verändert.“

Werder Bremens Peter Niemeyer: „Eren Dinkci gibt uns mit seiner Intensität und seinem Tempo noch einmal zusätzliche Möglichkeiten“

Qualitäten, die auch Peter Niemeyer schätzt. „Eren Dinkci gibt uns mit seiner Intensität und seinem Tempo noch einmal zusätzliche Möglichkeiten“, sagt der Leiter Profifußball des SV Werder Bremen im Gespräch mit der DeichStube. „Wir haben bereits ein, zwei Spieler, die auch über viel Geschwindigkeit verfügen, aber seine Qualität, Gegenspieler im Eins-gegen-eins zu überwinden, kann ein wichtiger Faktor sein. Er bringt zudem eine gewisse Variabilität mit und kann offensiv in verschiedenen Rollen agieren.“

Doch bevor Eren Dinkci so richtig aufdrehen kann, ist noch etwas Behutsamkeit gefordert. Muskuläre Probleme sorgen dafür, dass der Offensivakteur in dieser Woche zunächst noch kontrolliert aufgebaut wird, ehe er dann in der kommenden Woche endgültig ins Teamtraining des SV Werder Bremen integriert werden soll. Ob er dann ausgerechnet am ersten Spieltag auch gegen seinen eigentlichen Verein, den SC Freiburg, auflaufen kann, ist noch komplett offen. Doch das trübt Dinkcis Begeisterung keineswegs. „Ich kann es nicht beschreiben, die Vorfreude ist riesig. Ich freue mich auf die Fans, das Weserstadion und wie vor dem Spiel am Osterdeich entlang zum Stadion gelaufen wird. Das ist Fußballromantik pur – und das habe ich komplett vermisst.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Indira Indorf

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