Vor Hoffenheim-Spiel
Rückschlag nach Comeback: Wöbers Leidenszeit bei Werder geht weiter
Nach seinem Comeback erlebt Maximilian Wöber den nächsten verletzungsbedingten Rückschlag bei Werder Bremen. Trainer Horst Steffen gibt die Hoffnung beim Abwehrmann aber noch nicht auf.
Bremen – Es soll bislang einfach nicht sein für Maximilian Wöber beim SV Werder Bremen. Hatte der gebürtige Wiener doch gerade erst am vergangenen Wochenende mit einem 45-minütigen Einsatz im Testspiel beim FC St. Pauli (0:0) offiziell sein Comeback gefeiert, muss der österreichische Nationalspieler nun schon wieder pausieren. Aufgrund muskulärer Probleme fällt Wöber mindestens für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) aus. „Er ist natürlich enttäuscht. Er hatte das Gefühl, mit der Halbzeit gegen St. Pauli wieder Fuß zu fassen“, sagt Werders Cheftrainer Horst Steffen über den 27-Jährigen.
Maximilian Wöber fehlt Werder Bremen schon wieder verletzt: „Wahrscheinlich nur ein kurzer Ausfall“
Noch ist nicht abschließend geklärt, ob Wöber in der kommenden Englischen Woche mit den Spielen gegen Borussia Dortmund (13. Januar/DeichStube-Liveticker) und Eintracht Frankfurt (16. Januar) zur Verfügung stehen kann. Steffen geht jedoch von keinem allzu langfristigen Fehlen aus. „Am Ende ist es wahrscheinlich nur ein kurzer Ausfall – im Vergleich zu dem, was er hatte. Eine relativ geringe Zeit, die es in Anspruch nehmen wird, um wieder auf dem Platz zu stehen“, so der Bremer Übungsleiter. Maximilian Wöber war im Sommer nach dem DFB-Pokal-Aus bei Arminia Bielefeld (0:1) insgesamt mehr als drei Monate mit einem Muskelbündelriss ausgefallen und wartet somit weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz für die Grün-Weißen. Nachdem er bereits einige Einheiten anteilig mit der Mannschaft absolviert hatte und Anfang Dezember in seiner Geburtsstadt Wien erstmals Vater geworden war, kehrte er Mitte Dezember endgültig ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen zurück und stand beim torlosen Unentschieden gegen den FC Augsburg kurz vor Weihnachten im Spieltagskader.
Qualität und Ausstrahlung tun gut: Werder Bremen-Trainer Horst Steffen hat Hoffnung bei Max Wöber noch nicht aufgegeben
Allein durch seine Erfahrung und Präsenz hatte der Österreicher dem SV Werder Bremen zuletzt wieder merklich gutgetan, wie Steffen betont: „Neben seiner fußballerischen Qualität bringt er auch seine Ausstrahlung und Energie in die Gruppe. Deshalb ist es blöd für ihn und für uns, dass er nicht zur Verfügung steht.“ Die Hoffnung auf ein Happy End des bislang sehr glücklosen Engagements – Maximilian Wöber ist noch bis zum Saisonende vom englischen Zweitligisten Leeds United ausgeliehen – hat Steffen dennoch nicht aufgegeben: „Seine Qualität darf er dann gerne in der Zukunft noch beweisen und zeigen.“ (bvo)
Rubriklistenbild: © gumzmedia
