Werder-Stimmen zum Spiel
„Da wächst gerade ein richtig geiles Team zusammen“: Die Stimmen zu Werder Bremens Heimsieg gegen den SC Freiburg
Nächster Sieg für den SV Werder Bremen! Die Grün-Weißen gewinnen mit 3:1 (1:1) gegen den SC Freiburg und feiern den ersten Erfolg gegen die Breisgauer unter Trainer Ole Werner. Die Stimmen zum Spiel!
Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Erste Halbzeit sind wir vernünftig reingekommen, ohne zu glänzen. Wir gehen in Führung. Danach war Freiburg die bessere Mannschaft. Wir waren in der ersten Hälfte nicht so griffig, haben immer wieder Zuordnungsprobleme gehabt und es dadurch auch verpasst, mal ein höheres Pressing auszulösen. Mit Ball haben wir es nicht geschafft, unsere Räume zu finden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht, gehen dann auch in Führung und haben das dann im Endeffekt auch gut über die Runden gebracht. Ein enges Spiel, das wir für uns entscheiden konnten, vor allen Dingen aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt. Darüber freuen wir uns sehr.“
Justin Njinmah (Torschütze SV Werder Bremen): „Es war ein super Tag für uns und für mich. Wir haben den zweiten Sieg in Folge eingefahren, das gab es in der Saison bisher noch gar nicht. Man merkt, dass wir immer mehr zusammenwachsen und jeder alles für den anderen gibt. Julian kommt rein und macht mit seinem ersten Ballkontakt das Tor. Da wächst gerade ein richtig geiles Team zusammen. Es macht aktuell einfach Spaß.“
Julian Malatini (Torschütze SV Werder Bremen): „Ich bin sehr, sehr glücklich und sehr, sehr dankbar, dass ich heute vom Verein diese Chance bekommen habe. Es ist nicht meine normale Position, aber um zu helfen, spiele ich auch gerne da. Noch glücklicher bin ich, dass ich uns mit einem Tor belohnen konnte. Es fühlte sich unglaublich für mich an. Es ist sehr gut zu spüren, was die Fans der Mannschaft geben.“
„Ein super Tag für uns“: Werder Bremen jubelt über Heimsieg gegen den SC Freiburg - die Stimmen zum Spiel
Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Nach der Woche in München – besser kann man in ein Spiel nicht reinstarten, mit dem Elfmeter gehen wir direkt in Führung. Eigentlich alles, wie man es sich erhofft und erwünscht, tritt ein. Ab dem Moment sind wir fahrig gewesen, haben wenig Räume angespielt, viele Fehler gemacht und dann auch völlig verdient das 1:1 bekommen. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen, dass wir es besser können und besser machen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Das spricht dann auch für uns, wenn es bis zur Halbzeit nicht gut lief, wir rauskommen und ein anderes Gesicht zeigen. Wir haben über die 90 Minuten, speziell die zweite Halbzeit, verdient dann auch gewonnen.“
Clemens Fritz (Leiter Profifußball SV Werder): „Wir haben in München gesehen, was möglich ist, wenn du wirklich alles auf den Platz bringst. Wir haben unter der Woche viel gesprochen, die Jungs wollten jetzt noch mal eine Schippe drauflegen und deswegen geht das 3:1 auch in Ordnung heute. Eein Riesenkompliment an die Mannschaft. Wir haben uns in der ersten Hälfte schwergetan, waren nicht ganz so gut in der Partie drin, ein bisschen fahrig, fahrlässig in der einen oder anderen Situation im Spiel nach vorne oder im Zweikampfverhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir es einfach besser gemacht, sind gut rausgekommen aus der Pause - Riesenkompliment für die ganze Woche.“
Werder Bremen feiert Sieg gegen den SC Freiburg - Christian Streich: „Bremen hatte mehr Dampf“
Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Bremen war griffiger. Wir hatten Einzelleistungen, die nicht gut genug waren und konnten uns nicht durchsetzen. Verdienter Sieg für Bremen, weil wir nicht gut genug waren und Bremen gut. Ich will keine Entschuldigungen suchen, aber wir haben einfach zu viele Leute, die nicht bei 100 Prozent sind. Das hast du gesehen in der 2. Halbzeit. Bremen hatte in der 2. Halbzeit mehr Dampf.“
Vincenzo Grifo (Torschütze SC Freiburg): „Bis zur Halbzeit war alles in Ordnung und dann kriegen wir das 2:1, dann wurde es ein bisschen wilder, klar haben wir dann nochmal alles probiert. Wir hätten schneller spielen müssen. Dass Werder Selbstvertrauen hat nach dem München-Spiel war auch klar. Wir haben nicht die Räume gefunden, sind nicht in die Abschlüsse gekommen.“
Maximilian Eggestein (Ex-Bremer beim SC Freiburg): „Wir waren im Spielaufbau ein bisschen zu langsam und kriegen relativ einfache Gegentore - dann kannst du nicht bestehen. Uns hat ein bisschen der Punch gefehlt, Werder hat gut verteidigt. Es ist natürlich auch schwierig, wenn sie tief in ihrem 3-5-2 stehen. Wir haben keine Lösungen gefunden.“