Werder-Personal-Update

Quintett um Victor Boniface fehlt gegen Augsburg, aber Werder drohen noch mehr namhafte Ausfälle

Den SV Werder Bremen plagen vor dem Bundesliga-Spiel des Jahres gegen den FC Augsburg erhebliche personelle Sorgen - ein Quintett um Victor Boniface fehlt definitiv, weitere Ausfälle drohen. Das Personal-Update.

Bremen – Die Personalsituation beim SV Werder Bremen ist vor dem letzten Bundesliga-Spiel des Jahres am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) beim FC Augsburg ziemlich angespannt – und die Sorgen könnten bis zum Wochenende womöglich noch größer werden. Während Cheftrainer Horst Steffen nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie definitiv auf den gesperrten Karim Coulibaly (Gelb-Rot) sowie erneut auf die verletzten Victor Boniface (Knieprellung), Felix Agu (Syndesmosebandriss), Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Maximilian Wöber (Trainingsrückstand) verzichten muss, drohen den Grün-Weißen weitere prominente Ausfälle. So plagt sich beispielsweise Leonardo Bittencourt aktuell mit einem Infekt herum, ein möglicher Einsatz gegen die Fuggerstädter steht nach Angaben des Clubs auf der Kippe.

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Während Victor Boniface (re.) im Auswärtsspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg definitiv nicht zur Verfügung steht, ist ein Einsatz von Samuel Mbangula noch ungewiss.

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Personal-Update: Werder Bremen ohne Quintett gegen den FC Augsburg - weitere Ausfälle drohen

Auch bei Samuel Mbangula, der das Werder-Training am Vortag nach einem Schlag auf den Knöchel angeschlagen abbrechen musste, ist noch nicht final geklärt, ob es für das wichtige Duell am Wochenende reicht. Immerhin zeigte sich Werder Bremens Trainer Steffen vorsichtig optimistisch, dass es klappen könnte. „Ich bin zuversichtlich, sagen wir mal so“, betonte der 56-Jährige am Donnerstag und ergänzte: „Ich weiß nicht, wie er heute morgen aufgestanden ist und wie er dann trainieren kann, das gilt es abzuwarten. Aber die erste Info war, dass es nicht so schlimm ist.“

Durch die Gelb-Rot-Sperre von Youngster Coulibaly könnte womöglich Kapitän Marco Friedl mal wieder ins Abwehrzentrum auf seine angestammte Position rücken. Allerdings steht auch hinter dem Einsatz des Österreichers nach wie vor ein großes Fragezeichen. Der Aushilfslinksverteidiger der letzten Wochen hatte sich beim 0:4 gegen den VfB Stuttgart in einem Zweikampf eine Schulterverletzung zugezogen, musste ausgewechselt werden und konnte die gesamte Woche nicht trainieren. „Wir müssen bei Marco abwarten, ob er überhaupt spielen kann“, betonte Steffen, der seinen Kapitän aber nicht abschreiben will: „Da jetzt strukturell nicht so viel passiert ist, habe ich die Hoffnung, dass es reichen wird. Aber wir haben ihn noch gar nicht bewegt, auch da müssen wir das Training abwarten.“ Weitere Alternativen wären Niklas Stark und Julian Malatini. (mwi)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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