Bemerkenswerte Statistik

Der siebte Trainer am Stück: Thioune schreibt bei Werder kuriose Serie fort

Schon der siebte Trainer hintereinander: Der SV Werder Bremen hat mit der Verpflichtung von Daniel Thioune als neuen Coach eine kuriose Serie fortgesetzt!

Es ist eine bemerkenswerte Serie, die der SV Werder Bremen durch die Verpflichtung von Daniel Thioune fortgesetzt hat: Zum bereits siebten Mal in Folge übernimmt ein Cheftrainer am Osterdeich die Verantwortung, der zuvor noch nie in der Bundesliga an der Seitenlinie stand. Oder anders ausgedrückt: Der bis dato letzte Coach, der mit Erstliga-Erfahrung zu Werder kam, war Robin Dutt – im Juni 2013. Warum das Kriterium „Bundesliga-Vergangenheit“ bei der Suche nach einem Nachfolger für Horst Steffen keine Rolle gespielt hat, erklärt Sportchef Clemens Fritz wie folgt.

Daniel Thioune (mitte) ist beim SV Werder Bremen der siebte Coach in Serie nach Viktor Skripnik(von oben links) , Alexander Nouri, Florian Kohfeldt, Markus Anfang, Ole Werner und Horst Steffen, der das Traineramt übernimmt, ohne vorher in der Bundesliga an der Seitenlinie gestanden zu haben.

Werder Bremens Clemens Fritz hatte bereits während des ersten Gesprächs mit Daniel Thioune ein „sehr gutes Gefühl“

„Wir haben uns für die Trainersuche ein Profil erstellt, in dem es gewisse Kriterien gab. Für mich ist es nicht relevant, ob es bereits Erfahrung in der ersten oder zweiten Liga gibt – mir geht es um die inhaltliche Arbeit und den Menschen.“ Punkte, in denen Daniel Thioune seinen neuen Vorgesetzten augenscheinlich überzeugt hat. So berichtete Clemens Fritz von einem „sehr guten Gefühl“, das sich bereits während des ersten Gesprächs mit dem 51-Jährigen eingestellt habe, als dieser noch zum Kandidatenkreis beim SV Werder Bremen zählte. 

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Werder Bremens Clemens Fritz über Daniel Thioune: „Er hat viel Erfahrung, nicht nur als Trainer, sondern auch als Spieler“

„Daniel hat viel Erfahrung, nicht nur als Trainer, sondern auch als Spieler“, hebt der Sportchef des SV Werder Bremen hervor. Während seiner aktiven Karriere war Daniel Thioune als Angreifer für den VfL Osnabrück, den VfB Lübeck und Rot-Weiß Ahlen aktiv. Insgesamt bringt er es auf 126 Einsätze in der zweiten Bundesliga. Als Trainer folgten später Stationen in Osnabrück, beim Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf. In Anspielung auf die beiden letztgenannten Clubs sagt Clemens Fritz: „Daniel hat an zwei Standorten gearbeitet, die nicht ganz einfach sind, die auch eine mediale Wucht haben.“ Sicher keine schlechte Vorbereitung auf die Bundesliga.

Wie Traditionsclubs ticken, weiß Thioune jedenfalls. Am Samstag feiert Daniel Thioune nun während des Auswärtsspiels beim SC Freiburg (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) seine Premiere im Oberhaus – und schreibt die erstaunliche Debütanten-Serie des SV Werder Bremen fort. Zuvor hatten nach Robin Dutt auch Viktor Skripnik, Alexander Nouri, Florian Kohfeldt, Ole Werner sowie zuletzt eben Horst Steffen als Werder-Trainer erstmals Bundesliga-Luft geschnuppert, Markus Anfang coachte Werder nur in der 2. Liga und stand bis heute nie in Liga eins an der Seitenlinie. (dco)

Rubriklistenbild: © Imago/gumzmedia

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