Erfolgreicher Werder-Test
Immerhin Marco Grüll dreht auf: Schwaches Werder gewinnt Testspiel gegen Meppen
Der SV Werder Bremen hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein kurzfristig anberaumtes Testspiel gegen den SV Meppen bestritten. So lief es!
In einem kurzfristig anberaumten Testspiel gegen den Drittligisten SV Meppen hat der SV Werder Bremen am Sonntagmittag einen 3:1 (0:1)-Erfolg eingefahren. Einen Tag nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal schickte Cheftrainer Daniel Thioune den zweiten Bremer Anzug auf den Rasen der Trainingsplätze am Weserstadion, wo unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt wurde. Deshalb hatte Werder den Test im Vorfeld auch nicht angekündigt.
Marco Grüll dreht mit Hattrick auf: Schwaches Werder Bremen gewinnt Testspiel gegen SV Meppen
Während des ersten Durchgangs tat sich der Bundesligist gegen Meppen um Trainer Lucas Beniermann enorm schwer und geriet trotz einiger ordentlicher Chancen in Rückstand: In der 26. Minute traf Richard Meier nach einem Angriff über die rechte Seite zum 1:0 für den Außenseiter. „Die erste Halbzeit hat mir gar nicht gefallen. Das war ein behäbiger Vortrag. Die Spieler, die sonst eher weniger spielen, müssen mir einfach zeigen, dass ich damit einen Fehler mache“, sagte Thioune, in dessen Team sich vor der Pause - mit Ausnahme des einmal mehr auffälligen Paul Erevbenagie, der bereits am Vortag im Pokal gegen Lüneburg (3:0) einen guten Eindruck nach seiner Einwechslung hinterlassen hatte - niemand hatte hervortun können. Positiv: Der angeschlagene Niklas Stark kam immerhin zu einem 30-minütigen Einsatz, während Mitchell Weiser und Felix Agu komplett fehlten.
Kurz-Comeback für Niklas Stark bei Werder Bremens Testspiel-Sieg gegen den SV Meppen
Nach dem Wechsel traten die Profis des SV Werder Bremen dann verbessert auf - allen voran ein Mann: Marco Grüll. Per Hattrick drehte der Österreicher das Spiel, trat zunächst per Freistoß (58.), dann per Foulelfmeter (64.) und schließlich aus dem Spiel heraus (75.). Kurios: Den Strafstoß hatte eigentlich Dawid Kownacki schießen wollen, wurde aber von Grüll weggeschickt. Auch beim zweiten Elfmeter, den Werder zwischenzeitlich zugesprochen bekam, schaute Kownacki in die Röhre: Salim Musah trat an und - und verschoss (66.). (dco)
SV Werder Bremen: Kolke (46. Smarkalev) - Grüll, Stark (31. Heitmann), Malatini, Hamouda - Stalmach (46. Alvero) - Quetant (75. Höcker), Covic, Chuki (46. Soylu), Erevbenagie (46. Kownacki) - Itten (46. Musah)
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