Werder-Sieg im DFB-Pokal

Souverän, aber glanzlos: Werder zieht in zweite DFB-Pokalrunde ein

Pflichtaufgabe erfüllt: Der SV Werder Bremen gewinnt das Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Lüneburger SK mit 3:0 (1:0). Der Spielbericht!

Pflichtaufgabe gelöst: Der SV Werder Bremen ist am Samstagnachmittag in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen, nachdem sich die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune mit 3:0 (1:0) gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa durchgesetzt hat. Im Duell mit dem krassen Außenseiter ließen die Bremer zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen, taten sich im Spiel nach vorne aber über weite Strecken schwer, sodass sich der Vier-Klassen-Unterschied am Ende nicht überdeutlich im Ergebnis widerspiegelte.

Pflichtaufgabe erfüllt: Werder Bremen gewinnt das Erstrundenduell im DFB-Pokal mit dem Lüneburger SK mit 3:0 - Niclas Füllkrug (mitte) trifft per Elfmeter.

Drei Neuzugänge des SV Werder Bremen stehen im DFB-Pokalspiel beim Lüneburger SK in der Startelf

Zum Pflichtspielauftakt hatte Daniel Thioune drei der bisher zehn Sommer-Neuzugänge in die Startelf beordert: Neben Torhüter Alexander Schlager standen auch Ludovit Reis und Rückkehrer Niclas Füllkrug von Beginn an auf dem Platz. Für den ersten echten Höhepunkt des Spiels sorgten im mit 29.330 Zuschauern ausverkauften Millerntorstadion allerdings andere Namen. Nach einem Eckball von Linksverteidiger Olivier Deman war es Jens Stage, der beste Torschütze des SV Werder Bremen aus der vergangenen Saison, der direkt wieder zuschlug: Per Kopf brachte der Däne die Bremer früh in Führung – 1:0 (11.). Die Erstrundenpartie schien also einen standesgemäßen Verlauf zu nehmen. Bis zur Pause entwickelte sich allerdings ein Duell, in dem Werder zwar klar Oberwasser hatte und defensiv seriös agierte, offensiv dafür aber nur wenig Kreativität zeigte und nicht nachlegen konnte.

Zwar verbuchten Niclas Füllkrug (13.), Senne Lynen (31.), Justin Njinmah (38.) und Olivier Deman (45.+1) weitere Chancen, blieben dabei aber glücklos, ebenso wie Ludovit Reis, der bereits nach 22 Sekunden für den ersten Abschluss des Nachmittags gesorgt hatte. Der Lüneburger SK, für den es das größte Spiel der 125-jährigen Vereinsgeschichte war, stemmte sich wacker gegen die fußballerische Überlegenheit des SV Werder Bremen, blieb trotz ein, zwei guter Vorstöße in Durchgang eins aber ohne jeden Torschuss.

„Es gibt ein paar Themen, über die man reden muss“: Werder Bremen im DFB-Pokal weiter, aber nicht zufrieden – die Stimmen zum Spiel!

Loch im Tornetz: Anstoß im DFB-Pokal-Spiel zwischen Lüneburger SK und Werder Bremen verzögert sich

Kurios: Der Anstoß zum zweiten Durchgang verzögerte sich um einige Minuten, weil zunächst ein Loch in einem der Tornetze geflickt werden musste. Drei Helfer, eine Räuberleiter und etwas Klebeband später konnte das Spiel zwischen Werder Bremen und dem Lüneburger SK dann weitergehen. Die zur zweiten Hälfte eingewechselten Paul Erevbenagie (für Samuel Mbangula) und Chuki (für Senne Lynen) brachten ordentlich Schwung in Werders Offensive und fabrizierten in Co-Produktionen eine gute Chance, die Chuki nicht nutzte (51.). Im Lüneburger Netz landete der Ball kurz darauf trotzdem: Nachdem Stage im Strafraum von Tom Muhlack gefoult worden war, erhöhte Füllkrug vom Punkt aus souverän auf 2:0 (53.). Kurz danach war Schluss für den Mittelstürmer. Cedric Itten kam für ihn in die Partie (60.), die in der Folge vor sich hinplätscherte, ehe Lüneburg plötzlich für ein Ausrufezeichen sorgte.

Nach Stockfehler von Amos Pieper sorgte Nevio Scheuer für den ersten Torschuss des Lüneburger SK – und traf aus der Distanz den Außenpfosten (74.). Ehe beim Außenseiter aber so etwas wie neue Hoffnung aufkommen konnte, machte Reis den Deckel drauf: Per abgefälschtem Schuss traf der Neuzugang des SV Werder Bremen zum 3:0 (76.), was gleichzeitig den Endstand markierte.

Werder Bremen zieht nach souveränem, aber glanzlosem Sieg in die zweite Runde des DFB-Pokals ein

Auf wen der SV Werder Bremen in der zweiten DFB-Pokalrunde trifft, klärt sich am Samstag, 5. September, wenn im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Auslosung ansteht. Bereits am kommenden Wochenende startet die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune nun in die Bundesligasaison 2026/27. Am Sonntag, 30. August, steht zum Auftakt ab 15.30 Uhr das Auswärtsspiel beim SC Freiburg an. (dco)

SV Werder Bremen: Schlager – Schmetgens, Pieper, Friedl, Deman – Lynen (46. Chuki), Reis, Stage (84. Musah) – Njinmah (73. Grüll), Füllkrug (60. Itten), Mbangula (46. Erevbenagie)

Der Liveticker zum Nachlesen:

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Schluss! Werder glanzlos eine Runde weiter!

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK Hansa: Alle Tore, News und Infos - alles zum DFB-Pokal-Spiel jetzt live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 3:0 für Werder.

>>> LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

17.28 Uhr: Damit verabschiedet sich der Ticker-Mann für heute, die Kollegen übernehmen. Alles zum Spiel lest ihr in den nächsten Stunden und Tagen in unseren Print- und Online-Produkten. Wir lesen uns das nächste Mal in acht Tagen, wenn Werder zum Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg antritt (Sonntag, 15.30 Uhr). Bis dahin!

17.27 Uhr: Die Fußballer von Werder Bremen stehen in der nächsten Runde des DFB-Pokals, wenn auch ohne zu glänzen. Das 3:0 (1:0) gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa ist verdient, standesgemäß im Prinzip nie gefährdet gewesen. Und das, wo Werder nur knapp mit 1:0 nach einem Kopfballtor von Jens Stage in Folge einer Ecke (11.) in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Stage, der an der Entstehung des nächsten Tores beteiligt war – als Gefoulter, dessen Einsatz dem SVW einen Elfmeter einbrachte. Rückkehrer Niclas Füllkrug traf sicher vom Punkt zum 2:0 (53.). Bis dahin hatte der LSK keinen einzigen Torschuss. Das änderte sich in der Schlussphase, als Nevio Scheuer aus 18 Metern den Außenpfosten traf (74.). Zwei Minuten später machte Ludovit Reis mit seinem Treffer zum 3:0 alles klar.

17.26 Uhr: So ist es! Die Ecke wird geklärt, unmittelbar danach pfeift Schiedsrichterin Michel ab!

90.+3: Eine Ecke wird wohl die letzte Aktion für Werder.

90.+1: Und der nächste Lüneburger Abschluss: Ein Kopfball nach Freistoß-Flanke geht knapp drüber.

90.+1: Drei Minuten bleiben Lüneburg noch, falls es noch was werden soll mit Runde 2.

90. Min: Es laufen die letzten Sekunden der regulären Spielzeit.

87. Min: Nur wenige Sekunden später setzt Itten einen Flugkopfball nach Grüll-Flanke vorbei.

87. Min: Und Musah kommt rechts aus 15 Metern zum Abschluss, zielt aber etwas zu hoch.

84. Min: Stage verlässt den Platz, Musah kommt.

83. Min: Aus 30 Metern probiert es der LSK noch mal – rechts daneben.

80. Min: Itten setzt im Rückwärtslaufen einen Kopfball auf die Latte des LSK-Tors.

78. Min: Der Pokal hat schon einige Wunder geschrieben, aber auf dieser Partie dürfte der Deckel drauf sein. Zu deutlich sind die Kräfteverhältnisse – wenn auch nicht ganz so deutlich wie in der Werder-App, die offenbar mit technischen Problemen zu kämpfen hat. Dort steht es 204:1 für Werder.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Erst trifft der LSK den Pfosten – und dann Ludovit Reis ins Tor!

77. Min: Reis dribbelt von rechts in den Strafraum. Sein Abschluss wird abgefälscht und senkt sich hinten in die lange Ecke! Toller Treffer!

76. Min: Tor für Werder! Jetzt klingelt es auf der Gegenseite! Reis trifft zum 3:0!

74. Min: Pfosten – und es nicht Werder! Lüneburgs Scheuer profitiert davon, dass Pieper ihm einen Ball in den Fuß klärt. Aus 20 Metern probiert er es direkt und trifft den linken Außenpfosten! Da ist er doch, der erste Torschuss des Underdogs!

73. Min: Njinmah verlässt den Platz, für ihn spielt nun Grüll.

72. Min: Fast das dritte Bremer Tor! Itten wird von Erevbenagie geschickt, spielt links raus auf Stage, dessen Flanke bei Chuki landet. Die Verarbeitung mit der Brust dauert zu lange, der Abschluss aus sieben Metern wird geblockt, landet aber bei Lynen am Sechzehner. Dessen Schuss verfehlt das Tor.

72. Min: Der LSK bekommt das wegverteidigt.

71. Min: Und direkt noch eine.

70. Min: Noch eine Bremer Ecke.

68. Min: Das Geschehen ist nach wie vor sehr einseitig. Richtig Zug ist bei Werder nach wie vor nicht drin, aber das Weiterkommen scheint aktuell trotzdem nicht gefährdet.

67. Min: Verpufft.

66. Min: Der nächste Bremer Eckball.

64. Min: Ein Kopfball von Itten geht deutlich am rechten Torpfosten vorbei, der war aber auch nicht sonderlich leicht.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Werder fällt nicht viel ein

62. Min: Thinius verlässt beim LSK den Platz, für ihn ist Tappe im Spiel. Auch Borges hat Feierabend, dafür kommt nun Weishaupt.

61. Min: Nächste Werder-Chance, Njinmah bekommt einen Ball von Schmetgens durchgesteckt, zieht zum Fünfer und lupft, aber der LSK kann klären.

61. Min: Chuki setzt einen Freistoß aus 22 Metern übers Tor.

60. Min: Nach einer Stunde ist der Arbeitstag von Niclas Füllkrug beendet, für ihn kommt Itten. Der Torschütze zum 2:0 blieb bis auf den verwandelten Elfmeter allerdings blass.

59. Min: Der Oberligist wird mutiger, kommt mit Tempo über links. Aber Schmetgens ist da und grätscht den Ball zurück in die eigenen Reihen.

58. Min: Friedl rutscht als letzter Mann aus und ermöglicht damit den Lüneburgern einen Vorstoß. Den spielt der Oberligist aber nicht gut aus, er endet mit einer Rechtsflanke in die Bremer Abwehr hinein.

57. Min: Wechsel beim LSK. Meyer kommt, Dörr geht.

54. Min: Wie bereits in Halbzeit 1 trifft Werder früh. Das dürfte jetzt beinahe ein Ding der Unmöglichkeit werden für den Oberligisten LSK, der kaum aus der eigenen Hälfte kommt und noch keinen Torabschluss vorzuweisen hat.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Niclas Füllkrug trifft – Werder auf Kurs!

53. Min: Tor für Werder! Füllkrug tritt an und trifft locker links unten zum 2:0!

52. Min: Stage holt sich im Nachsetzen einen Ball im Strafraum und wird an der Grundlinie gelegt. Da war nicht viel Kontakt, aber laut Schiedsrichterin Michel reicht das für den Strafstoß.

52. Min: Elfmeter für Werder!

51. Min: Eine schöne Körpertäuschung am Sechzehner von Erevbenagie bringt den frischen Mann in Position. Er legt quer auf Chuki, dessen Abschluss aus 13 Metern abgefälscht wird und hauchzart am rechten Pfosten vorbeistreicht. Die folgende Ecke wird nicht gefährlich.

48. Min: Die wird nicht gefährlich, aber Werder bleibt im Ballbesitz. Erevbenagie zieht links an der Grundlinie in den Strafraum, findet aber keinen Abnehmer.

47. Min: Und es gibt direkt eine Ecke für Werder.

46. Min: In der Pause hat Werder zweimal gewechselt. Lynen und Mbangula. Dafür sind nun Chuki und Erevbenagie im Spiel.

46. Min: Es geht weiter mit dem Pokalspiel!

16.37 Uhr: Es gibt Applaus, das Netz ist wieder betriebsbereit!

16.36 Uhr: Weil das Loch unterm Tordach lokalisiert wird, muss die gute, alte Räuberleiter herhalten, um es verarzten zu können.

16.35 Uhr: Es dauert noch etwas. Das Netz vom LSK-Tor ist an einer Stelle kaputt. Das muss erst geflickt werden.

16.32 Uhr: Die Teams sind zurück auf dem Feld. Gleich geht es weiter.

16.19 Uhr: Das Spiel läuft an sich wie erwartet: Werder drückt, Lüneburg nimmt nur passiv am Spiel teil. Chancen hatte der Oberligist in 45 Minuten keine, aber Werders Offensivbemühungen sind ebenfalls überschaubar. Immerhin: Jens Stage sorgte früh im Spiel per Kopf nach einer Ecke für die 1:0-Führung (11.). Danach hatte Werder mehrere Chancen, auch wenn der Bundesligist bislang nicht so wirklich zwingend wird.

16.18 Uhr: Das war es mit der ersten Hälfte! Werder nimmt gegen den Fünftligisten eine Führung mit in die Pause, die ist mit einem 1:0 aber denkbar knapp.

45.+1: Deman wird von Reis bedient und probiert es aus 18 Metern mit einem technisch anspruchsvollen Abschluss. Exner faustet ihn weg. Das sah schwieriger aus, als es war.

44. Min: Jetzt setzt Füllkrug ein Zeichen, grätscht Kunze mit beiden Beinen voran um. Er trifft den Ball, sieht deshalb nur die Gelbe Karte. Das hätte schiefgehen können.

42. Min: Es passiert einfach recht wenig. Lüneburg lässt sich nach wie vor nicht wirklich aus der Reserve locken, der Riegel ist schwierig zu knacken. Gut, dass Werder führt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Underdog nach vorne gar keine Gefahr erzeugt.

38. Min: Njinmah mit der nächsten Bremer Chance: Er initiiert den Angriff über rechts, spielt am Sechzehner einen Doppelpass mit Reis und kommt aus 15 Metern zentral zum Abschluss. Den Versuch begräbt Exner unter sich.

37. Min: Weiter geht‘s!

35. Min: Kurze Pause, weil Exner eine Flanke wegfischt und auf den Rücken fällt. Er wird behandelt.

33. Min: Gute Szene! Eine Flanke von rechts landet am langen Pfosten bei Füllkrug, der vors Tor köpft und Stage findet. Der kann den Ball aber nicht an Exner im LSK-Tor vorbeilegen.

31. Min: Lynen probiert es aus 22 Metern zentral vor dem Tor mit einem Abschluss – drüber.

29. Min: Ein verunglückter Werder-Querpass wird im Ansatz gefährlich, aber die Gefahr wird von Reis per Grätsche gerade noch so unterbunden.

26. Min: Deutlich torreicher geht es aktuell im Bremer Wohnzimmer zu: Hannover 96 führt im Weserstadion bereits jetzt mit 5:0 gegen die SV Hemelingen.

25. Min: Es ist mittlerweile ein zähes Spiel geworden. Das Spiel verlagert sich immer häufiger in die Bremer Hälfte, weil die Grün-Weißen keine Räume finden und hintenrum neu aufbauen. Chancen sind ebenfalls Mangelware. Der Oberligist macht es in der Defensive gut.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Werder macht Druck, die Chancen fehlen

21. Min: Die beiden Kapitäne Friedl und Kunze treffen im Zweikampf aufeinander. Kunze grätscht, foult Friedl. Der aber kann lachen, beide klatschen sich ab. Weiter geht‘s!

19. Min: Jetzt setzt Lüneburg sich mal vorne fest, bringt sogar eine Flanke von rechts vors Tor, aber die wird nicht gefährlich. Der anschließende Werder-Konter verpufft ebenfalls.

18. Min: Es ist nach wie vor ein einseitiges Geschehen. Lüneburg kommt hier nicht ins Spiel.

16. Min: Mbangula zieht einen Freistoß vom linken Sechzehnereck direkt aufs Tor. LSK-Torwart Exner klatscht den Ball mit den Fäusten weg.

14. Min: Werder hat gerade über die Vereins-App mitgeteilt, dass Jens Stage ein Eigentor zum 1:1 produziert hat. Der Reporter vor Ort klärt auf: Es steht noch 1:0. Also akut ist Angst nicht nötig.

13. Min: Füllkrug mit seinem ersten Abschluss, köpft aus wenigen Metern aber drüber. Da kann man mehr draus machen.

13. Min: Und es gibt die nächste Ecke.

11. Min: Das hatte sich abgezeichnet, aber sorgt natürlich trotzdem für gute Laune bei den mitgereisten Bremern.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Jens Stage trifft früh, Werder geht in Führung!

11. Min: Tor für Werder! Stage köpft völlig unbedrängt aus elf Metern rechts unten ein.

10. Min: Werder hält den Druck hoch und holt auf der linken Seite die nächste Ecke raus.

8. Min: Das Spiel läuft wie erwartet. Werder hat viel Ball, Lüneburg steht tief. Der eine oder andere Ballgewinn ist den in weißen Trikots spielenden Gastgebern aber bereits gelungen.

5. Min: Auch diese Ecke wird nicht gefährlich.

5. Min: Auf der Gegenseite muss Schmetgens im Zuge eines Lüneburger Konters ins Laufduell gegen Borges, grätscht den Ball am Sechzehnereck zur Ecke.

4. Min: Keine Gefahr.

3. Min: Eckball für Werder.

2. Min: Die nächste gefährliche Hereingabe von Mbangula bekommt der Oberligist in der Mitte geklärt.

1. Min: Und nach 22 Sekunden hat der SV Werder die große Chance zur Führung! Der Angriff läuft über rechts, die flache Hereingabe von Stage in den Rückraum landet bei Reis, der aus 15 Metern zentral abschließt, aber etwas zu hoch zielt.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Die Partie im Millerntor-Stadion läuft!

1. Min: Schiedsrichterin Michel gibt die Partie frei!

15.28 Uhr: Die Bremer Fans zünden zum Einlaufen der Mannschaften viel Pyrotechnik, Teile des Stadions liegen daher im dichten Nebel.

15.27 Uhr: ...und da kommen sie!

15.25 Uhr: Mit den Transfereinnahmen durch die Verkäufe von Coulibaly, Backhaus und Schmid müsse Werder vor allem Altlasten bedienen. „Wir können keine großartigen Investitionen tätigen“, bestätigt Fritz noch einmal. Es sei wichtig für Werder, gut zu wirtschaften und nicht zu sehr ins Risiko zu gehen.

15.21 Uhr: Werders Fußball-Chef Clemens Fritz gibt am Sky-Mikro einen Einblick in den aktuellen Stand der Kaderplanung. Mit den jüngsten Transfers, etwa von Reis, Dinkci und natürlich Füllkrug, habe man den Kader verstärken, aber auch in der Breite erweitern wollen. Ein Vorteil, den Füllkrug als Stürmer mitbringt: „Wir wissen, dass er keine lange Eingewöhnungszeit braucht“, so Fritz. Und da der Stürmer jetzt auf Gehalt verzichtet hat, werde er „in einer anderen Währung bezahlt, in Emotionen, Heimatgefühl“.

15.12 Uhr: Alle Erstrunden-Partien werden wir heute nicht erwähnen, aber zumindest mal die, die gleichzeitig mit der Werder-Spiel angepfiffen werden: Die Drittligisten 1. FC Saarbrücken, Viktoria Köln und MSV Duisburg empfangen Hertha BSC Berlin, den 1. FC Nürnberg und die SV Elversberg. Der in der vergangenen Saison in die Regionalliga abgestiegene FC Erzgebirge Aue bekommt es mit der TSG Hoffenheim zu tun.

15.09 Uhr: Mittlerweile sind die 13.30-Uhr-Spiele beendet. Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus unterliegt dem klassenhöheren FC Augsburg mit 0:2. Der SV Wehen Wiesbaden aus der 3. Liga verliert gegen Bayer Leverkusen deutlich mit 0:4. Nach den Niederlagen von Drittligist Preußen Münster gegen Zweitligist Karlsruher SC (1:2), Fünftligist SC St. Tönis gegen die vier Ligen höher spielende Frankfurter Eintracht (0:11), Drittligist Hansa Rostock gegen den Erstligist VfB Stuttgart (0:4) und Drittligist Waldhof Mannheim gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern (0:1 n.V.) wartet die diesjährige Pokal-Saison noch auf ihre erste Überraschung.

15.06 Uhr: Für Werder ist es, wie bereits erwähnt, nominell ein Auswärtsspiel. Im Weserstadion rollt heute trotzdem zur selben Zeit wie am Millerntor der Ball: Die SV Hemelingen hat sich heute für das Pokalspiel gegen Zweitligist Hannover 96 das große Stadion gesichert, das allerdings weit weg ist von einer Ausverkauft-Meldung.

14.56 Uhr: Ein paar Namen reichen wir noch schnell nach: Schiedsrichterin der heutigen Partie ist Fabienne Michel. Ihr assistieren Nikolai Kimmeyer und Philipp Hofheinz. Der vierte Offizielle heißt Niclas Rose. Einen Video-Schiri gibt es in der ersten Pokalrunde nicht, das Viergespann ist also auf sich allein gestellt.

14.52 Uhr: Obwohl Lüneburg ansonsten vor ein paar Hundert Zuschauern in der Oberliga spielt, ist das knapp 30.000 Plätze fassende Millerntor-Stadion ausverkauft. Unter den Besuchern werden aber größtenteils Bremer Fans sein. Ein Auswärtsspiel ist es also wohl nur auf dem Papier.

14.46 Uhr: Ein Blick auf den Gegner, denn der hat Werder gegenüber einen Vorteil: Die Saison in der Oberliga Niedersachsen ist bereits gestartet. Nach zwei Spielen ist Lüneburg allerdings noch sieglos. Zum Auftakt gab es eine 2:3-Niederlage bei der Zweitvertretung der Braunschweiger Eintracht, vergangenen Sonntag daheim ein 2:2-Unentschieden gegen die Zwote vom SV Meppen.

14.40 Uhr: Bei Werder liegen heute alle Augen auf einem, den man bestens kennt: Nach drei Jahren kehrt Niclas Füllkrug zurück zum SVW und steht heute das erste Mal mit ein paar alten und einigen neuen Mannschaftskameraden zusammen in einem Spiel auf dem Feld. Auf ihm ruhen ein wenig die Hoffnungen, auch wenn es in den vergangenen Jahren bei ihm sportlich nicht ganz rund lief.

14.37 Uhr: Die Aufstellung der Gastgeber liegt uns auch vor, mittlerweile auch mit taktischem Korsett. Demnach spielen die von Gibbah Tarek trainierten Lüneburger in folgender Art und Weise: Exner – Thinius, Borges, Hübner, Wilson, Muhlack – Scheuer, Kunze, Perera, Gründker – Dörr. Also ein 5-4-1 mit zwei defensiv orientierten Sechsern.

14.32 Uhr: Das bedeutet: Thioune schont niemanden, lässt im Prinzip seine bestmögliche Startelf spielen. Nach den Blamagen der jüngeren Vergangenheit möchte Werder hier nichts dem Zufall überlassen. Außerdem ist es noch eine Chance, die mögliche Startelf für den Meisterschafts-Auftakt gegen Freiburg nächste Woche (Sonntag, 15.30 Uhr) ein bisschen einzuspielen.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK: Füllkrug in der Startelf – die Werder-Aufstellung ist da!

14.28 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Werder-Startelf! Daniel Thioune vertraut zunächst auf folgendes Personal: Schlager – Schmetgens, Pieper, Friedl, Deman – Stage, Lynen, Reis – Mbangula, Füllkrug, Njinmah. Auf der Bank sitzen zunächst: Kolke (ET), Grüll, Quetant, Chuki, Malatini, Čović, Itten, Musah und Erevbenagie.

14.22 Uhr: Moin aus der DeichStube zum ersten Werder-Pflichtspiel der Fußball-Saison 2026/27! Der SV Werder Bremen tritt heute beim Oberligisten Lüneburger SK Hansa an – allerdings nicht in Lüneburg, sondern im Hamburger Millerntor-Stadion. Um 15.30 Uhr geht es los!

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den Oberligisten Lüneburger SK Hansa. Anpfiff im Millerntor-Stadion in Hamburg ist um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung! Alle Tore, News und Infos zum Erstrunden-Duell im DFB-Pokal gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

14-mal Erstrunden-Aus im DFB-Pokal: Werder Bremen will gegen Oberligist Lüneburger SK nichts anbrennen lassen

Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den Lüneburger SK Hansa. Der Vorbericht zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal.

Bremen – Jetzt wird es ernst: Nach einer teilweise etwas holprigen Vorbereitung startet der SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) gegen den Lüneburger SK Hansa in die neue Pflichtspielsaison. Gespielt wird allerdings nicht beim Oberligisten, sondern vor großer Kulisse am Hamburger Millerntor (29.500 Zuschauer). Rund 20.000 Werder-Fans werden erwartet – was die Partie in der ersten Runde des DFB-Pokals beinahe zu einem Heimspiel für die Bremer macht.

„Jetzt würde ich behaupten, Vorbereitung hat sich erledigt. Bei mir ist die Vorfreude sehr groß“, sagt Werder-Trainer Daniel Thioune. Die Ausgangslage könnte dabei kaum eindeutiger sein: Werder ist der haushohe Favorit, der Gegner steht nach zwei Spieltagen mit einem Punkt auf Tabellenplatz neun. Für die Lüneburger ist das Pokalspiel dennoch der Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte. Der Club feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen und qualifizierte sich auf spektakuläre Weise für den Wettbewerb: Im Finale des Niedersachsenpokals lag Lüneburg gegen Bersenbrück bereits mit 0:3 zurück, setzte sich aber noch im Elfmeterschießen mit 10:9 durch.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK Hansa: Underdog beweist vor DFB-Pokal-Duell Humor

Für den LSK ist es das vierte DFB-Pokalspiel der Vereinsgeschichte. 1992 gab es ein 0:3 gegen den Karlsruher SC, 2008 ein 0:5 gegen den VfB Stuttgart und 2017 ein 1:3 gegen den 1. FSV Mainz 05. „Meine Jungs werden sich beim Aufwärmen an diese imposante Kulisse gewöhnen müssen“, sagt Lüneburgs Trainer Tarek Gibbah. Der 38-Jährige geht das Duell mit dem Bundesligisten dennoch mit Humor an.

Mit Blick auf die jüngsten Werder-Transfers von Ludovit Reis, Eren Dinkci und Niclas Füllkrug betonte Gibbah: „Ich habe beim Vorstand tatsächlich noch einmal nachgehorcht, ob wir den Transfermarkt vielleicht noch einmal sondieren müssen. Ich war schon etwas brüskiert, weil wir Reis, Dinkci und Füllkrug nicht auf dem Zettel hatten.“ Und er legte scherzhaft nach: „Wenn wir es ins Elfmeterschießen schaffen, kann ich besten Gewissens sagen, dass wir der Favorit sind!“

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den Lüneburger SK aussehen!

Werder Bremen im Live-Ticker gegen Lüneburger SK Hansa: SVW will erneutes Erstrunden-Aus im DFB-Pokal vermeiden

Thioune nimmt den Außenseiter derweil sehr ernst. „Wir wollen keine Überraschungen“, betont der Coach des SV Werder Bremen, der den Gegner mit seinem Trainerteam intensiv beobachtet hat. „Wir haben sie im Detail analysiert“, sagt Thioune. Schließlich soll das vermeintliche „Spiel des Jahres“ für den Außenseiter für Werder nicht zu einem Albtraum werden. „Das darf nicht passieren“, stellt der Bremer Trainer klar.

Denn gerade im DFB-Pokal hat Werder in der ersten Runde durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt. Kein anderer Bundesligist schied in der Auftaktrunde häufiger aus: 14-mal war bereits nach dem ersten Spiel Schluss. In den vergangenen fünf Jahren erwischte es Werder Bremen sogar gleich dreimal in Runde eins – jeweils gegen einen Zweit- oder Drittligisten. Zuletzt scheiterten die Bremer im Vorjahr bei Arminia Bielefeld mit 0:1.

Werder Bremen im Liveticker gegen Lüneburger SK Hansa: Fokus im DFB-Pokal liegt auf dem Ergebnis

Thioune will allerdings gar nicht erst darüber nachdenken, was passieren könnte, wenn der Favorit strauchelt. „Wir spielen als Bundesligist gegen einen Oberligisten. Das gibt mir die Zuversicht, dass wir damit umgehen können“, sagt der 52-Jährige. Gleichzeitig weiß er, dass Geduld gefragt sein könnte: „Das kann vielleicht mal ein bisschen länger dauern.“ Für Werder Bremen zählt gegen den Lüneburger SK Hansa (live im TV) am Ende ohnehin nur das Weiterkommen. Wie dieses Ziel erreicht wird, sei zunächst zweitrangig: „Für mich ist wichtig, dass wir eine Runde weiterkommen und alles andere, wie es dann stattgefunden hat, wäre mir dann auch erstmal egal.“

Den zahlreichen Werder-Fans vor Ort möchte er dennoch gerne nicht nur ergebnistechnisch einen tollen Nachmittag schenken. „Ich weiß um unsere Verantwortung, 20.000 Bremer im Rücken zu haben, die werden uns schon ordentlich antreiben“, sagt Thioune. „Da werden wir dann auch versuchen, maximal erfolgreich zu sein – im Ergebnis wie auch in der Performance.“ (bvo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Susanne Hübner, Susanne Huebner

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