Werder fliegt in Bielefeld raus

Last-Minute-Schock und Bittencourt-Rot: Werder Bremen fliegt in Bielefeld aus dem Pokal

Platzverweis und Last-Minute-Gegentor: Der SV Werder Bremen verliert unnötig mit 0:1 (0:0) gegen Arminia Bielefeld und scheidet wieder aus dem DFB-Pokal aus. Der Spielbericht der DeichStube.

Bielefeld - Erneut lautet die Endstation Bielefeld! Der SV Werder Bremen ist bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Grün-Weißen verloren beim Zweitligisten Arminia Bielefeld durch ein Last-Minute-Gegentor mit 0:1 (0:0). Mann des Abends für die Hausherren war ausgerechnet der Ex-Bremer Isaiah Young, der in der 90.+3 Minute traf. Spielentscheidend war zudem eine berechtigte Gelb-Rote Karte gegen Leonardo Bittencourt (54.), nach der Werder über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren musste. Es ist bereits das 15. Mal in der Vereinsgeschichte, dass Werder in der ersten Pokalrunde scheitert – und schon zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten in Bielefeld. Bereits im vergangenen Viertelfinale war man an der Arminia gescheitert. Für den neuen Bremer Cheftrainer Horst Steffen bedeutet dies einen äußerst bitteren Pflichtspielstart in seiner neuen Aufgabe.

Der SV Werder Bremen ist raus aus dem DFB-Pokal: Bei Arminia Bielefeld setzt es eine knappe Niederlage - Leonardo Bittencourt (rechts) hatte zudem Gelb-Rot gesehen.

Erstrunden-Aus! Für Werder Bremen ist bei Arminia Bielefeld erneut Endstation im DFB-Pokal

Trotz der Berichte über einen unmittelbar bevorstehenden Abgang von Michael Zetterer in Richtung Eintracht Frankfurt setzte Steffen auf der Bielefelder Alm auf den 30-jährigen Schlussmann. Vieles spricht dafür, dass es Zetterers Abschiedsvorstellung im Werder-Trikot war. Vor ihm bildeten Kapitän Marco Friedl und Niklas Stark das Innenverteidiger-Duo. Auf den Außenverteidigerpositionen der Viererkette begannen Felix Agu rechts und Neuzugang Maximilian Wöber links. Davor agierte die Doppelsechs mit Senne Lynen und Leo Bittencourt. Für eine Überraschung sorgte Steffen auf der linken Offensivseite: Der erst 18-jährige Covic, der bereits in der Vorbereitung positiv aufgefallen war, erhielt den Vorzug vor Zehn-Millionen-Euro-Neuzugang Samuel Mbangula. Komplettiert wurde die Offensive durch Romano Schmid, Marco Grüll und Justin Njinmah.

Vor etwas mehr als 27.000 Zuschauern in der ausverkauften SchücoArena ging es von Beginn an in vielen giftigen Zweikämpfen zur Sache. Die erste wirklich gefährliche Torchance ließ jedoch bis zur 14. Minute auf sich warten – und die hatte es in sich: Nach einem präzisen langen Abschlag von Zetterer leitete Covic auf Njinmah weiter, der Grüll bediente. Aus spitzem Winkel schob der Österreicher die Kugel nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Werder Bremen präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert in den Zweikämpfen, musste aber aufgrund des intensiven Pressings der Arminia häufig mit langen Bällen das Mittelfeld überbrücken. So kam in der Anfangsphase kaum Spielkontrolle zustande.

Unnötiger Platzverweis für Leonardo Bittencourt kostet Werder Bremen das Weiterkommen gegen Arminia Bielefeld

Dennoch gehörte auch die nächste Gelegenheit der Begegnung den Grün-Weißen: Nach einem feinen Steckpass von Schmid tauchte Njinmah aus leicht abseitsverdächtiger Position frei im Strafraum auf, schloss jedoch überhastet mit dem schwächeren linken Fuß ab und setzte den Ball knapp neben das Tor (22.). Defensiv stand Werder Bremen stabil und ließ kaum Gefahrenmomente zu, doch offensiv haperte es im ersten Durchgang noch zumeist an Abstimmung und Präzision, besonders im letzten Drittel. Die Gastgeber blieben auch in der Folge offensiv harmlos, sodass erneut Werder die nächste Chance hatte: Nach einer Flanke von Covic setzte der aufgerückte Agu den Ball freistehend am langen Pfosten deutlich über das Tor (33.). Kurz darauf hatten die Bremer allerdings Glück: Nach einem Foul an der Strafraumkante verschonte Schiedsrichter Robert Hartmann den bereits gelbverwarnten Lynen und verzichtete trotz klaren Vergehens auf den Platzverweis (38.). Trotz spielerischer Überlegenheit und der besseren Chancen für Werder ging es kurz darauf torlos in die Pause.

Trotz der Schrecksekunde kurz vor der Halbzeitpause durch die Szene um Lynen verzichtete Steffen zu Beginn der zweiten Hälfte überraschend auf personelle Veränderungen und ließ den Belgier weiterspielen. Den ersten Abschluss nach Wiederanpfiff hatten erneut die Gäste: Nach einer Hereingabe von Wöber in den Rückraum zog Njinmah ab, traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass dieser deutlich über das Tor flog (50.). Nur wenige Minuten später folgte dann der große Schock für Werder Bremen: Innerhalb von gerade einmal zwei Minuten kam Leo Bittencourt im Mittelfeld in zwei Zweikämpfen jeweils mit einer Grätsche zu spät und sah folgerichtig die Gelb-Rote Karte (54.). Unmittelbar danach drohte den Bremern beinahe die doppelte Bestrafung, doch Zetterer parierte aus kurzer Distanz glänzend gegen Kania (57.). Kurz darauf reagierte Steffen erstmals und brachte Mbangula für Njinmah – der Neuzugang feierte damit in der 61. Minute seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Werder.

Ausgerechnet Isaiah Young: Ex-Bremer schockt Werder tief in der Nachspielzeit - Arminia Bielefeld kommt weiter

Mit einem Mann weniger verlagerte sich das Spielgeschehen zunehmend in die Bremer Hälfte. Arminia Bielefeld drängte auf den Führungstreffer, kam zunächst jedoch kaum zu klaren Chancen. Die gefährlichste Möglichkeit hatte der auffällige Kania, der von der Strafraumkante abzog, den Ball jedoch über das Tor setzte (69.). Werders Offensivaktionen wurden in Unterzahl immer seltener. Die beste Gelegenheit bot sich noch Grüll, dessen Freistoß aus aussichtsreicher Position deutlich zu hoch angesetzt war (76.). Das Spiel blieb in der Schlussphase hart umkämpft, doch die Bremer verteidigten weiter diszipliniert und ließen kaum gefährliche Abschlüsse der Gastgeber zu. Gerade als alles nach einer Verlängerung aussah, folgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der Nackenschlag: Isaiah Young kam freistehend links im Strafraum an den Ball, blieb vor Zetterer eiskalt und ließ die Bielefelder Alm explodieren. In den verbleibenden Sekunden gelang Werder Bremen keine Antwort mehr. Damit schieden die Grün-Weißen zum dritten Mal innerhalb von zehn Jahren im DFB-Pokal in Bielefeld aus. Am kommenden Samstag beginnt für Werder dann auch offiziell die Bundesliga-Saison – mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (23. August, 15.30 Uhr). (bvo)

SV Werder Bremen: Zetterer – Agu, Stark, Friedl, Wöber (79. Deman) – Lynen, Bittencourt – Njinmah (61. Mbangula), Schmid, Covic (72. Topp) - Grüll

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Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld - DFB-Pokal im Liveticker: Schluss! Ex-Bremer Young schießt Werder aus dem Pokal

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22.46 Uhr: Und so geht die Steffen-Premiere trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung in die Hose. Michael Zetterer kann die Tränen nicht zurückhalten.

22.44 Uhr: Nein! Es ist Schluss! Werder verliert - völlig unnötig - in Bielefeld und scheidet zum 15. Mal in der ersten Runde des DFB-Pokals aus. So oft wie kein anderer Bundesligist. Vorausgegangen war der Niederlage ein maximal unnötiger Platzverweis von Leo Bittencourt, der sich innerhalb von zwei Minuten zwei unnötige Foulspiele leistete.

90.+6 Min: Kann Werder noch einmal zurückschlagen?

90.+4 Min: Nach einem Ballverlust von Agu kontert Bielefeld Werder tief in der Nachspielzeit aus. Der eingewechselte Boakye legt von der linken Seite rüber auf Young. Der steht dort völlig blank und schiebt eiskalt zur Führung in die Maschen.

90.+3. Min: Tooor für Bielefeld! Ist das bitter - ausgerechnet Ex-Bremer Isaiah Young bringt die Arminia in Führung.

90. Min: Jetzt sieht auch Joker Deman die Gelbe Karte, weil er nach einem Freistoßpfiff den Ball weggeschossen hat. Auch ein Bielefelder Co-Trainer wird verwarnt. Es gibt sechs Minuten Nachschlag!

89. Min: Zetterer zeigt eine erste kleine Unsicherheit, fischt eine harmlose Ecke erst nicht runter und hat den anschließenden eigentlich harmlosen Boakye-Schuss dann erst im Nachfassen.

86. Min: Uff! Jetzt wird‘s kribbelig. Werder verteidigt viel zu zaghaft im eigenen Strafraum und lässt die Gastgeber gewähren. Die Flanke von rechts rauscht aber an Freund und Feind vorbei und mit vereinten Kräften können die Grün-Weißen dann doch irgendwie zur Ecke klären.

85. Min: Werder wird jetzt wieder mutiger. Der letzte Pass, der letzte Zug zum Tor fehlt aber noch. Gelingt den Bremern in Unterzahl der Lucky Punch?

82. Min: Die Schlussphase bricht an! Topp sieht Deman und spielt ihn wunderbar auf Linksaußen frei, doch der Belgier zögert etwas zu lange mit seiner Flanke auf Grüll, sodass Kersken seine Finger an den Ball bekommt und klärt. Beim direkten Gegenzug sprintet Kania kurz hinter der Mittellinie ins Abseits.

80. Min: Kleine Randnotiz - bei Bielefeld ist jetzt ein gewisser Isaiah Young auf dem Feld. Der Offensivspieler spielte einst ebenfalls für den SVW - allerdings in der U23.

79. Min: Und es geht tatsächlich nicht weiter beim Österreicher: Horst Steffen bringt Olivier Deman ins Spiel.

78. Min: Oh weh, das sieht nicht gut aus! Wöber hat erneut Oberschenkelprobleme. Es wäre das letztmögliche Wechselfenster in der regulären Spielzeit für den SVW.

75. Min: Mehlem schlägt Schmid im Kopfballduell den Ellbogen ins Gesicht - es gibt wieder Freistoß. Grüll legt sich den Ball aus gut 27 Metern zurecht. Doch sein Abschluss missrät.

74. Min: Grüll wird von Lannert ungestüm abgeräumt und bekommt völlig zurecht den Freistoß. Referee Hartmann verwarnt Bielefeld-Trainer Kniat, der sich wohl etwas zu lautstark beschwert haben dürfte. Der nimmt das regungslos zur Kenntnis.

73. Min: Come on, Keke! Mach et wie in Cottbus!

72. Min: Derweil macht sich Keke Topp am Seitenrand für seine Einwechslung bereit. Er kommt für Covic in die Partie, der ein ordentliches Debüt feierte, mit seinem Fehlpass allerdings auch den Platzverweis von Bittencourt einleitete.

70. Min: Stark rasselt bei einem Zweikampf mit Mehlem zusammen und hält sich danach mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie. Das sah blöd aus, es scheint aber weiterzugehen.

69. Min: Kania kann sich in zentraler Position frei aufdrehen und hält aus 24 Meter Torentfernung einfach mal drauf - sein Schuss geht aber knapp drüber.

67. Min: Während Schmid seinen Steilpass auf Agu versemmelt, zündeln die Gästefans erneut Pyrotechnik.

65. Min: Stark rettet in höchster Not gegen Grodowski - mit einer Bilderbuch-Grätsche!

62. Min: Der neue Mann deutet gleich mal seine Dribbling-Qualitäten an und bindet zwei, drei Gegenspieler.

60. Min: Erster Werder-Wechsel: Njinmah geht etwas überraschend vom Platz und für ihn kommt Samuel Mbangula in die Partie. Der Zehn-Millionen-Euro-Mann feiert sein Pflichtspiel-Debüt für die Grün-Weißen.

58. Min: Und prompt haben wir ein völlig anderes Fußballspiel! In Überzahl erspielt sich Bielefeld die erste echte Torchance. Und die hat es gleich in sich! Werder verteidigt jetzt im 4-4-1. Schmid ist neben Lynen auf die Doppelsechs gerückt.

57. Min: Glanztat von Zetterer! Der Schlussmann reagiert blitzschnell, taucht ab und entschärft einen sehenswerten Hackenabschluss von Kania!

Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld - DFB-Pokal LIVE: Leonardo Bittencourt fliegt mit Gelb-Rot vom Platz!

54. Min: Platzverweis für Bittencourt! Das ist nicht zu fassen. Vorausgegangen war ein Covic-Fehlpass. Keine zwei Minuten nach einem ersten Vergehen muss der Mittelfeldmann vorzeitig zum Duschen, weil er bei einer Grätsche nur den Gegenspieler trifft...

52. Min: Leo Bittencourt kommt zu spät in den Zweikampf - und sieht die nächste Gelbe Karte.

51. Min: Arrrgghhh! Njinmah wird von Wöber freigespielt, wackelt seinen Gegenspieler geschickt mit einer Körpertäuschung aus, aber setzt den Ball dann in Rücklage fast schon kläglich übers Tor. Da war wieder mehr drin...

50. Min: Kein Joke: Bielefeld-Keeper Kersken hat die meisten Kopfbälle in diesem Spiel. Gerade klärt der Schlussmann wieder einen schnellen Zetterer-Schlag.

49. Min: Grodowski lässt Wöber auf links alt aussehen - die scharfe Hereingabe ist für Zetterer aber leichte Beute.

47. Min: Julian Kania ist bei Bielefeld neu in der Partie - er ersetzt Sarenren Bazee. Und der neue Mann stempelt gleich mal Niklas Stark.

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Weiter geht‘s - die zweite Hälfte läuft!

46. Min: Weiter geht‘s! Die zweite Hälfte in der Schüco-Arena ist angepfiffen. Werder wechselt etwas überraschend nicht -Senne Lynen darf weiterspielen. DSC-Keeper Kersken prügelt den Ball aus der eigenen Hälfte in den gegnerischen Strafraum, aber Werders Abwehr kann klären.

21.48 Uhr: Kommando zurück! Malte Bürger, unser Mann vor Ort in Bielefeld berichtet: „Keiner hat ein Trikot an. Adeh zwar einziger ohne Leibchen, sieht aber nicht nach mehr aus. Steffen geht wohl All-In bei Lynen.“

21.42 Uhr: Wir rechnen übrigens fest damit, dass Werder-Coach Horst Steffen jetzt reagiert und den gelb-vorbelasteten Lynen zur Pause auswechselt. Feiert hier nach Covic mit Wesley Adeh gleich der nächste Youngster sein Profi-Pflichtspiel-Debüt?

21.35 Uhr: Und dann ist Pause! Torlos geht es in die Kabinen. Werder hat hier bislang einen überraschend spielfreudigen und sehr engagierten Auftritt hingelegt - sechs Abschlüsse verzeichneten die DeichStube-Statistiker - drei davon waren richtig gute Chancen. Einziges Manko: Auf der Anzeigetafel steht noch eine schwarze Null. Bielefeld präsentiert sich zwar erwartungsgemäß bissig und griffig, offensiv bleiben die Ostwestfalen aber noch völlig blass. Wir sind gespannt, was uns im zweiten Abschnitt erwartet.

45.+2 Min: Sorry, aber dieser Foulpfiff gegen Felix Agu bereitet mir körperliche Schmerzen. Der Rechtsverteidiger wetzt einem eigentlich aussichtslosen Steilpass von Schmid in den gegnerischen Sechzehner hinterher, erobert fair den Ball gegen Großer und wird dann auf Verdacht (?) von Schiedsrichter Hartmann zurückgepfiffen. Das ist maximal ärgerlich!

45. Min: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

44. Min: Werder setzt nun wieder fußballerische Akzente - eine Wöber-Flanke wird zur Ecke geköpft. Wird‘s diesmal gefährlich? Antwort: Nein. Starks Kopfball fliegt meterweit übers Arminia-Gehäuse.

42. Min: Das ist unnötig! Marco Friedl foult seinen Gegenspieler und schießt anschließend den Ball weg. Dafür sieht Werders Kapitän die Gelbe Karte.

40. Min: Wesley Adeh und Co. machen sich bereits warm - nicht ausgeschlossen, dass Steffen zur Pause reagiert und Lynen vom Feld nimmt. Beim nächsten Vergehen dürfte es für den Belgier, der eigentlich ein gutes Spiel macht, frühzeitig zum Duschen gehen.

39. Min: Stefano Russo setzt den Ball aber deutlich über den Kasten von Michael Zetterer!

37. Min: Riesenglück für Werder! Der gelb-vorbelastete Lynen kommt am eigenen Strafraum deutlich zu spät ins Tackling. Werders Sechser wandelt am Rande des Platzverweises. Es gibt Freistoß für Bielefeld aus 17 Metern.

33. Min: Beinahe die Führung für den SVW! Eine schöne Flanke von Covic auf den zweiten Pfosten findet den perfekt eingelaufenen Agu, der freistehend zum Abschluss kommt und den Ball völlig versemmelt.

31. Min: Immer wieder Njinmah! Dieses Mal bedient der auffällige Bremer Flügelstürmer Grüll im Rückraum, doch dessen Schuss wird geblockt!

30. Min: Gerade herrscht das erste Mal ein bisschen Leerlauf. Jetzt gibt es ein kleines Missverständnis zwischen Romano Schmid und Maxi Wöber.

27. Min: Lynen klärt die nächste Situation sehr umsichtig und erstickt damit den nächsten Arminia-Angriff bereits im Keim. Das ist mit Ausnahme seiner Gelben Karte bisher richtig stark, was Werders Sechser hier abliefert.

24. Min: Werder bleibt am Drücker und erspielt sich zwei weitere Ecken. Die kommen aber bislang allesamt zu harmlos.

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Justin Njinmah und Marco Grüll mit ersten Chancen

22. Min: Nächster vielversprechender Werder-Angriff - Grüll bedient Schmid, der perfekt auf Njinmah durchsteckt, doch der Stürmer trifft den Ball aus stark abseitsverdächtiger Position nicht richtig und deshalb kullert er am Kasten der Heimmannschaft vorbei.

21. Min: Erster Wechsel der Partie: Für Handwerker geht es nicht weiter. Dürfte eine Muskelverletzung sein. Für ihn kommt Hagmann auf den Platz.

20. Min: Romano Schmid kriegt einen Freistoß geschenkt. Sein Gegenspieler hatte einfach nur klar den Ball weggespitzelt. Derweil wird Bielefelds Tim Handwerker behandelt, was Horst Steffen dazu nutzt, um ein intensives Gespräch mit Leo Bittencourt an der Seitenlinie zu führen.

18. Min: Werder lässt sich hier nicht hinten reindrängen, sondern ist bemüht, gleich mal zu zeigen: Wir sind da!

15. Min: Schnell ausgeführter Freistoß auf Njinmah, der überlupft seinen Gegenspieler und wird in letzter Sekunde am Abschluss gehindert. So gibt es nur Ecke für Werder - doch die bringt nichts ein.

14. Min: Erste Großchance für Werder! Covic erläuft einen tollen Zetterer-Abschlag - über Grüll und Schmid landet der Ball bei Njinmah, der wieder auf den durchstartenden Grüll ablegt, doch dessen Schuss zischt knapp am langen Pfosten vorbei! Schade, da war mehr drin.

13. Min: Grüll wird im Zweikampf gelegt, aber die Pfeife von Schiedsrichter Robert Hartmann bleibt stumm.

11. Min: Passable Flanke von Wöber auf Grüll, der in letzter Sekunde geblockt wird. Bei der zweiten Werder-Welle landet der Ball bei Bittencourt, der aus der Distanz draufhält - und den Ball in den Oberrang drischt.

9. Min: Au backe! Senne Lynen kommt zu spät gegen Sarenren Bazee und sieht gleich mal die erste Gelbe Karte. Dazu gibt es eine gefährliche Freistoßposition für die Bielefelder aus linker Position. Aber Mittelstürmer Grüll klärt im eigenen Strafraum, weil er Leon Schneider abschießt, von dem der Ball ins Toraus trudelt.

7. Min: Beide Mannschaften setzen den Gegner frühzeitig unter Druck - es gibt kein Abtasten, aber auch entsprechend wenig Ruhe und Genauigkeit im Spielaufbau.

6. Min: Wöber verliert den Ball, aber Lynen erobert ihn aufmerksam zurück und eröffnet das Spiel schön mit einem vertikalen Ball. Leider spielt Covic den nächsten Pass viel zu ungenau, sodass der Konter verpufft.

4. Min: Kapitän Marco Friedl ungewohnt unpräzise - leistet sich zwei Fehlpässe nacheinander. Aber alles ohne Folgen.

3. Min: Hier ist gleich mal gut Feuer drin. Bielefeld ist giftig in den Zweikämpfen und lässt den Ball jetzt erstmals länger in den eigenen Reihen laufen.

2. Min: Bittencourt wird gefoult und Werder bekommt gleich mal einen Freistoß, der aber nichts einbringt. Keeper Kersken versucht das Spiel im Gegenzug direkt schnell zu machen.

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Anpfiff - das Spiel läuft!

1. Min: Anpfiff! Das Spiel in Bielefeld läuft, Werder stößt an!

20.46 Uhr: Jetzt macht das Tornetz noch Probleme und muss erstmal fachmännisch geflickt werden. Nu aber!

20.44 Uhr: Kapitän Marco Friedl gewinnt die Platzwahl und entscheidet sich für Anstoß.

20.43 Uhr: Die beiden Teams laufen ein. Und - alter Vatter! Gänsehautstimmung auf der Alm schon vor dem Anpfiff! Schicke Choreos im Gästeblock und in der Heimkurve - endlich wieder FUßBALL!

20.40 Uhr: Gleich geht’s hier los! Die Stimmung ist schon jetzt top. Kribbelt’s bei euch auch schon? Also, unser Gefühl schwankt irgendwo zwischen Vorfreude und Angst vor dem Aus. Während wir hier also halbwegs panisch unterwegs sind, soll ein Mann gleich für mindestens 90 Minuten die Ruhe bewahren: Schiedsrichter Robert Hartmann. Der Referee wird beide Teams hier in wenigen Augenblicken aufs Feld führen.

20.37 Uhr: Horst Steffen über Debütant Patrice Covic: „Er ist sehr spielintelligent, hat sich eingebracht und ein gutes Näschen. Er kann auch torgefährlich werden, insofern hat er sich das heute erarbeitet.“

20.34 Uhr: Während die Bremer Bielefeld im Pokal noch nie bezwingen konnten, spricht die generelle Bilanz beider Clubs klar für die Norddeutschen: Von 36 Aufeinandertreffen konnten die Grün-Weißen 21 für sich entscheiden, vier Mal trennten sich beide Teams mit einem Remis, elf Partien gewann der DSC.

20.32 Uhr: Mitch Kniat gibt sich vor dem Spiel am Sky-Mikro demütig, aber auch selbstbewusst: „Wir sind uns unserer Rolle bewusst, wir nehmen die Außenseiterrolle an, wir sind der unterklassige Verein. Trotzdem wissen wir, dass wir an einem guten Tag - wenn alles passt - ein 50/50-Spiel draus machen können. Der Glaube an Berlin versetzt Berge.“

20.30 Uhr: Im Gästeblock werden übrigens die Sturmmasken gezückt - das riecht stark nach einer großen Pyro-Aktion der Werder-Ultras.

20.29 Uhr: Nun aber mal wieder etwas Positives: Die Schüco Arena ist heute mit 27.332 Zuschauern restlos ausverkauft. Wie immer lautstark und farbenfroh mit dabei: die Werder-Fans – 2800 an der Zahl. Sie hoffen trotz schwacher Vorbereitung natürlich auf einen Auftaktsieg.

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld - DFB-Pokal im Liveticker: Horst Steffen hat Bock auf die knackige Aufgabe

20.26 Uhr: Horst Steffen möchte einen offenbar bevorstehenden Abgang von Michael Zetterer zu Eintracht Frankfurt auch auf doppelte Nachfrage von Moderator Jochen Breyer nicht kommentieren. Legt den Fokus stattdessen aufs Sportliche: „Wir müssen sehr enge Abstände haben, wollen gute Ballgewinne und schnelle Umschaltmomente haben. Müssen uns durchkombinieren und hinter die Kette kommen.“

20.25 Uhr: Werder-Trainer Horst Steffen hat trotz schwieriger Vorbereitung Bock auf die erste Aufgabe der neuen Saison - sagt am ZDF-Mikrofon: „Ich bin gespannt. Es ist eine tolle Atmosphäre hier. Jedes erste Spiel bringt eine gewisse Anspannung mit sich, aber ich bin nicht nervöser als sonst. Jetzt geht‘s zur Sache - ich freue mich.“

20.23 Uhr: Wir haben noch ein Bielefeld-Schreckerlebnis aus der Mottenkiste gekramt: Werder ist vor dem Viertelfinal-Aus im Februar schon einmal gegen die Ostwestfalen aus dem Pokal geflogen. Hättet ihr es gewusst? 2015 war das. Der damalige Drittligist kegelte Werder mit einem 3:1-Sieg aus dem Wettbewerb. Das einzige Bremer Tor erzielte seinerzeit - na klar, Werders heutiger Sportchef Clemens Fritz.

20.21 Uhr: Werder hat weiter mit Verletzungsproblemen zu kämpfen: Amos Pieper fällt bei der Rückkehr nach Bielefeld aus. Der Innenverteidiger war 2022 von der Arminia zum SVW gewechselt. Der Abwehrmann musste sich wegen anhaltenden Hüftproblemen einer OP unterziehen und fällt nun einige Wochen lang aus. Auch Jens Stage (Fußverletzung) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) fehlen bekanntlich noch länger.

20.15 Uhr: Ein kleiner Pokal-Statistik-Exkurs: 13 Mal ist der SV Werder schon in der ersten Runde ausgeschieden - so oft wie kein anderer Bundesliga-Club. Nichtsdestotrotz haben die Bremer bereits sechs Mal den Pokal an den Osterdeich geholt, ganze zehn Mal standen die Grün-Weißen sogar im Pokal-Finale in Berlin. Werder und der DFB-Pokal – diese Konstellation ist immer wieder für spannende Geschichten gut.

20.11 Uhr: Und noch ein kleines Kuriosum: Startelf-Debütant Covic hängt zu lange bei den Ersatzspielern rum und kommt zu spät zum Aufwärmprogramm der Startelf. Der 18-Jährige entschuldigt sich sofort und macht die „Hab nix gehört“-Geste. WACH WERDEN, JUNGE!

20.08 Uhr: Kurios: Drei der vier Werder-Pokaltorschützen aus der vergangenen Saison haben den Verein inzwischen verlassen. Marvin Ducksch (traf in der 2. Runde zum 1:0 gegen Paderborn), Anthony Jung (traf im Achtelfinale zum 1:0 gegen Darmstadt) und Oliver Burke (traf im Viertelfinale zum 1:2 gegen Bielefeld) wechselten zu Birmingham City, dem SC Freiburg und Union Berlin. Nur Keke Topp, der in der ersten Runde einen Dreierpack beim 3:1 gegen Energie Cottbus erzielte, ist noch da.

20.04 Uhr: Während Werder bekanntlich heute in die neue Saison startet, ist der Zweitligist aus Bielefeld bereits mitten im Ligabetrieb. Und für den Aufsteiger läuft es bisher genauso gut wie in der vergangenen Saison: Nach zwei Spielen grüßt die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat mit sechs Punkten von der Tabellenspitze. Zwei klare Siege gegen Fortuna Düsseldorf (5:1) und Holstein Kiel (2:0) bestätigten Arminias beeindruckende Frühform.

20.01 Uhr: Michael Zetterer läuft hier soeben ein und applaudiert vor seinem Warmmachprogramm ausführlich in Richtung Gästeblock. Wird es heute tatsächlich sein letztes Spiel für Werder?

19.58 Uhr: Heute gibt es bekanntlich die Chance auf eine Revanche für Werder: Die Bremer und die Arminia trafen ja bekanntlich im Februar im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Damals zog der kriselnde Bundesligist den Kürzeren und verlor mit 1:2. Pechvogel Julian Malatini unterlief ein Eigentor.

19.49 Uhr: Auf der Bielefelder Bank sitzen neben Werders Ex-U23-Spieler Isaiah Young: Hagmann, Felix, Kania, Kunze, Oppermann, Micheler, Boakye, Richter.

19.51 Uhr: Mittelfeldspieler Skelly Alvero fehlt derweil komplett im Kader - er ist laut Werder kurzfristig erkrankt. Für ihn ist Wesley Adeh dabei.

19.50 Uhr: Horst Steffen beginnt die Saison gleich mal mit einer ziemlich dicken Überraschung: Youngster Patrice Covic erhält den Vorzug gegenüber Star-Neuzugang Samuel Mbangula. Zudem steht Torhüter Michael Zetterer trotz des offenbar unmittelbar bevorstehenden Wechsels zu Eintracht Frankfurt zwischen den Pfosten.

19.47 Uhr: Diese Elf schickt Arminia-Coach Mitch Kniat gegen Werder ins Rennen: Kersken - Großer, Schneider, Lannert, Handwerker, Russo, Corboz, Schreck, Mehlem, Grodowski, Sarenren Bazee.

Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: Das ist die Werder-Aufstellung für das DFB-Pokalspiel

19.45 Uhr: Und da ist auch schon die Startelf von Werder-Trainer Horst Steffen: Zetterer – Agu, Stark, Friedl, Wöber – Lynen, Bittencourt – Njinmah, Schmid, Covic – Grüll. Auf der Bank nehmen vorerst Platz: Backhaus - Deman, Topp, Opitz, Coulibaly, Hansen-Aaröen, Mbangula, Adeh.

19.25 Uhr: Moin aus der DeichStube! In gut 80 Minuten ist es so weit - der SV Werder Bremen startet in die Pflichtspiel-Saison 2025/26! Zum Auftakt geht es in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Arminia Bielefeld. Demnächst dürften hier die Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften reinflattern. Wir sind schon ganz gespannt, welche Elf Trainer Horst Steffen in seinem ersten Pflichtspiel als Werder-Coach ins Rennen schicken wird.

Der SV Werder Bremen trifft am heutigen Freitag in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts auf Arminia Bielefeld. Anpfiff in der SchücoArena ist um 20.45 Uhr, der DeichStube-Liveticker startet hier gegen 19.45 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter zum Vorbericht:

Horst Steffen glaubt trotz mauer Vorbereitung vor Pokal-Auftakt bei Arminia Bielefeld an Werder Bremens Stärke

Es wird wieder ernst: Der SV Werder Bremen tritt am Freitag (20.45 Uhr, DeichStube-Liveticker) in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts gegen Arminia Bielefeld an. Der Vorbericht der DeichStube.

Bremen – Die Gefahr eines Ausrutschers erscheint gewaltig. Zu durchwachsen verlief der Sommer bislang für den SV Werder Bremen. Viele Verletzungen, wenig Transfers, kaum Tore, unbefriedigende Testspielergebnisse. Und dann sind da ja noch die bösen Erinnerungen an den vergangenen Februar, als die Norddeutschen schon einmal bei Arminia Bielefeld aus dem DFB-Pokal flogen. Anders als damals geht es bei der jetzigen Neuauflage nicht um das Halbfinal-Ticket, sondern „nur“ um den Einzug in die zweite Runde. Aber einfacher wird die ganze Angelegenheit dadurch nicht. Vielerorts sind die Erinnerungen an die damalige Blamage noch präsent, in Ostwestfalen wird derweil fest an eine Wiederholung des vorherigen Coups geglaubt. Wie offensichtlich auch in diversen Wettbüros, wo die Quoten davon zeugen, dass überraschend nicht etwa der Bundesligist der Favorit ist, sondern der Finalist der Vorsaison. Cheftrainer Horst Steffen lässt das ganze Kuriosum komplett kalt.

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld laut Wettanbietern nur Außenseiter: „Auf gute Statistiken habe nie wertgelegt“

„Auf Statistiken habe ich nie wirklich wertgelegt“, betont der 56-Jährige. „Es ist Vergangenheit, was war. Die Buchmacher dürfen gern ihre Bewertungen vornehmen, aber auch ich habe meine Bewertung und sehe uns als so gut an, dass wir in Bielefeld gewinnen können. Wir wollen zeigen, dass wir ein Bundesligist sind.“ Weniger als das dürfte auch kaum genügen, um bei den Gastgebern zu bestehen. Aber die bange Frage lautet: Ist Werder Bremen auch bereit dafür? Erschwerend kommt hinzu: Der Zweitliga-Aufsteiger hat bereits zwei Saisonpartien absolviert und schwimmt nahtlos weiter auf der Erfolgswelle der vergangenen Monate. Nach zwei Siegen und 7:1 Toren zieren die Bielefelder die Spitze des Tableaus.

Wer es positiv formulieren möchte: Für Werder Bremen gibt es am Freitag nun wahrlich keine Überraschungen mehr. Meint auch der Bremer Coach. „Das Gute ist, dass die Jungs wissen, was sie auf der Alm erwartet. Es ist sicherlich ein Vorteil, dass die Jungs das schon einmal gespürt haben“, sagt Horst Steffen. Aber sie tragen eben auch den Rucksack des dortigen Negativerlebnisses mit sich herum. Da könnten die Beine schnell schwerer werden und ein Schrumpfen des ohnehin angekratzten Selbstbewusstseins einsetzen. Um dem entgegenzuwirken, hat – wie so häufig im Laufe einer Saison – Mentalcoach Yasin Seiwasser dem Team in dieser Woche noch einmal einen Besuch abgestattet und in mehrmaligen Sitzungen auf die Profis eingewirkt. Kapitän Marco Friedl meint auf der vereinseigenen Internetseite aber auch so: „Wir wissen, dass die Bielefelder im letzten Jahr wenig verloren haben und viele Erfolgserlebnisse hatten. Trotzdem werden wir uns darauf konzentrieren, unser Spiel durchzudrücken. Deshalb spielt es keine Rolle, was da vor ein paar Monaten passiert ist.“ Und auch Horst Steffen selbst versucht, die Schultern der Spieler von zusätzlichem Ballast zu befreien: „Angst ist ein Fremdwort für mich. Wir haben immer Respekt vor dem Gegner – egal, in welcher Klasse er spielt. Aber beweisen müssen wir uns sowieso täglich vor uns selbst, denn das ist der Anspruch, den wir haben.“

Werder Bremens gegen Arminia Bielefeld im Liveticker: „Die Jungs sind heiß aufs Pokalspiel“

Um endgültig alle Beteiligten von einem Verzicht auf einen zu tiefen Blick in den Rückspiegel zu überzeugen, wagt Horst Steffen kurzfristig den Sprung über den fußballerischen Tellerrand auf ein gefrorenes Geläuf. „Ich vergleiche es gern mit dem Eishockey: In Play-off-Spielen stehen sich Mannschaften alle drei Tage gegenüber, mal ist das Ergebnis 7:1, dann wieder 3:5“, zählt der Mann aus Meerbusch auf. „Es ist ein ständiger Wechsel, wo doch eigentlich jeder weiß, wie der andere spielt.“ Nach dieser Rechnung wäre nun also Werder Bremen mit einem Sieg bei Arminia Bielefeld an der Reihe. Wie das gelingen soll? „Unser Spiel steht und fällt mit der Intensität auf dem Platz“, hebt Marco Friedl hervor. „Die Bielefelder spielen mit einer sehr hohen Intensität mit und gegen den Ball, mit sehr vielen Sprints und sehr vielen Laufmetern über 90 Minuten. Da müssen wir voll da sein.“

Einen vergleichbaren Appell richtet auch Horst Steffen an sein Team: „Wir wollen mit allem, was wir haben, das bestmögliche Ergebnis erzielen.“ Alles andere entspräche nicht dem Naturell des Coaches. „Dieser Antrieb ist immer in mir, das will ich den Spielern weitergeben“, erklärt Steffen, der aber auch registriert hat: „Die Jungs sind heiß auf das Pokalspiel und ich spüre innerhalb der Mannschaft, dass sie weiß, was diese Partie bedeutet.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Noah Wedel

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