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Bremen - Die Personallage in Werders Innenverteidigung hat sich vor dem schweren Auswärtsspiel bei Tabellenführer Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr) deutlich entspannt, was vor allem mit einem Namen zusammenhängt: Niklas Moisander.
Der Abwehrchef hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung - auf seinen etablierten Nebenmann Milos Veljkovic (Muskelfaserriss) müssen die Bremer aber weiterhin verzichten. Sebastian Langkamp und Marco Friedl stehen als Alternativen bereit - wobei Langkamp die besseren Karten haben dürfte.
Kohfeldt lässt gerne mit Links- und Rechtsfuß spielen
Das liegt zum einen daran, dass der 30-Jährige als Rechtsfuß die bessere Ergänzung zu Linksfuß Moisander darstellt. Friedls starker Fuß ist ebenfalls der linke. „Es ist ja kein großes Geheimnis, dass ich in einer Viererkette gerne in der Innenverteidigung mit Links- und Rechtsfuß spielen lasse - vor allem wegen der Spieleröffnung“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag. Als Einsatzgarantie für Langkamp war das aber nicht gemeint. Schließlich kann es ja auch sein, dass Werder in Dortmund mit einer Dreierkette agiert.
Allerdings dürften auch in diesem Fall Langkamps Chancen auf einen Platz in der Startelf größer sein. Der 1,91-Meter-Mann ist in seiner Spielweise deutlich robuster als Friedl, zudem kopfballstärker - und erfahrener. Gerade vor einer beeindruckenden Kulisse wie in Dortmund ist das ein Faktor. Dazu kommt, dass Friedl in dieser Saison schon einmal große Probleme als linker Part der Dreierkette hatte: Beim Heimspiel gegen Leverkusen war er deswegen in der Halbzeit ausgewechselt worden.