Klare Ansage beim SVW
Auch bei Niederlage gegen Heidenheim: Job-Garantie für Werder-Trainer Daniel Thioune
Peter Niemeyer bestätigt Job-Garantie: Auch bei einer Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim bleibt Daniel Thioune Trainer des SV Werder Bremen!
Als Hauptverantwortlicher für die aktuelle Situation beim SV Werder Bremen kann Daniel Thioune selbstverständlich nicht gelten. Der neue Cheftrainer ist schließlich erst seit drei Wochen im Amt. Dass jedoch alle drei bisherigen Bundesliga-Partien unter seiner Leitung verloren gingen, hatten sich sowohl der 51-Jährige als auch die Verantwortlichen am Osterdeich zum Start anders vorgestellt. „Mir hätten auch neun Punkte ganz gut zu Gesicht gestanden, um vielleicht auch als Bundesliga-Trainer anzukommen. Aber man muss in der Bundesliga nicht nur mit Erfolgen umgehen können, sondern auch mit Misserfolgen“, sagte Thioune bereits am Montag in einer Medienrunde über den ergebnistechnisch missglückten Auftakt.
Werder Bremens Peter Niemeyer bestätigt: Daniel Thioune bleibt auch bei Niederlage gegen 1. FC Heidenheim Werder-Trainer
Der Druck auf alle Beteiligten ist durch die inzwischen 13 Spiele andauernde Sieglos-Serie in der Bundesliga und das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz weiter enorm gestiegen. Das Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) entscheidet zwar noch nicht über Abstieg oder Klassenerhalt, kommt einem möglichen „Endspiel“ – zumindest mit Blick auf die zuletzt verloren gegangene Zuversicht im Umfeld und innerhalb der Mannschaft – jedoch sehr nahe. Ein Endspiel um seinen Job ist die Partie für Daniel Thioune allerdings nicht. Auch im Falle einer weiteren Niederlage dürfte er im Amt bleiben, wie Peter Niemeyer, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, gegenüber der „Bild“-Zeitung bestätigte. Eine Rückendeckung, die angesichts der kurzen Amtszeit allerdings auch wenig überrascht.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass spürbare Veränderungen unter Thioune bislang ausgeblieben sind. Von einem viel zitierten „Trainer-Effekt“ kann bislang kaum eine Rede sein. Dabei spielten allerdings auch die schwierigen Aufgaben beim SC Freiburg (0:1) und gegen den FC Bayern München (0:3) eine Rolle. Vom letztlich ernüchternden 1:2 beim direkten Konkurrenten FC St. Pauli hatten sich bei Werder Bremen dennoch alle mehr erhofft. Die Bremer benötigen dringend ein Erfolgserlebnis – und auch Daniel Thioune braucht mit Blick auf die kommenden Wochen im Idealfall bereits am Samstag seine ersten drei Punkte. (bvo)
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