Hartnäckige Hüftprobleme

Werder setzt bei Niklas Stark auf Ruhe – Operation aktuell kein Thema

Hartnäckige Hüftprobleme haben Niklas Stark bei Werder Bremen durch die Saison begleitet. Kann er sich in der Sommerpause ausreichend erholen - oder wird eine OP noch Thema?

Im Kader stand Niklas Stark zwar noch an den letzten drei Spieltagen, zum Einsatz kam der routinierte Innenverteidiger des SV Werder Bremen allerdings nicht mehr. Der Klassenerhalt gelang auch ohne ihn. Dass Stark im Endspurt nicht mehr eingreifen musste, dürfte nicht nur den Spieler selbst, sondern auch die Verantwortlichen etwas beruhigt haben. Schließlich glichen die vergangenen Monate einem Ritt auf der Rasierklinge. Der gebürtige Franke wurde die gesamte Saison über von hartnäckigen Hüftproblemen begleitet, die eine regelmäßige Teilnahme am Mannschaftstraining kaum zuließen und am Ende nur 14 Bundesliga-Einsätze ermöglichten. Ein Zustand, der sich in der kommenden Spielzeit nicht wiederholen soll.

Niklas Stark hat hartnäckige Hüftprobleme durch die Saison bei Werder Bremen geschleppt. Kann er sich in der Sommerpause ausreichend erholen?

Werder Bremen setzt bei Niklas Stark auf Ruhe: Operation an der Hüfte bisher nicht angedacht

Deshalb soll die Sommerpause genutzt werden, um die Hüfte zu entlasten. Ein möglicher medizinischer Eingriff ist nach aktuellem Stand nicht angedacht, wie Peter Niemeyer, Werder Bremens Leiter Profifußball, gegenüber der DeichStube erklärt: „Aktuell ist keine Operation geplant. Er nutzt jetzt erstmal die Pause, um etwas Ruhe reinzubekommen. Danach wird man sehen, wie er sich fühlt und wie es weitergeht.“ Heißt: Sollte trotz der Pause keine spürbare Besserung eintreten, dürfte die Situation neu bewertet werden. Dem Vernehmen nach hat sich Niklas Stark in den vergangenen Monaten verschiedene Meinungen zu seinem Gesundheitszustand eingeholt. Auch eine Operation wurde dabei diskutiert, bislang jedoch nicht als zwingend notwendig eingestuft.

Dass die bisherige Belastungssteuerung bei Niklas Stark kein Modell für die kommende Saison darstellt, hatte Cheftrainer Daniel Thioune bereits vor einigen Wochen deutlich gemacht. „Das wird auf Dauer nicht funktionieren. Das weiß er selbst. Dafür ist die Bundesliga zu leistungsorientiert, zu stark, zu intensiv“, sagte der Coach des SV Werder Bremen damals. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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