Bei Werder gegen Freiburg

Gute Ansätze und Unsicherheit - Werder-Coach Werner mit Alveros Startelf-Debüt zufrieden

Skelly Alvero (am Ball) stand gegen den SC Freiburg erstmals in dieser Saison in der Startelf des SV Werder Bremen - Trainer Ole Werner war insgesamt mit der Leistung des Franzosen zufrieden.
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Skelly Alvero (am Ball) stand gegen den SC Freiburg erstmals in dieser Saison in der Startelf des SV Werder Bremen - Trainer Ole Werner war insgesamt mit der Leistung des Franzosen zufrieden.

Skelly Alvero stand gegen den SC Freiburg erstmals in der Startelf von Werder Bremen: So ordnet Trainer Ole Werner die Leistung des Mittelfeldspielers ein!

Bremen - An den Spieltagen eins bis fünf hat Skelly Alvero insgesamt 40 Einsatzminuten im Trikot des SV Werder Bremen gesammelt, verteilt auf vier Partien. So betrachtet war das jüngste Heimspiel des SV Werder gegen den SC Freiburg bereits ein Erfolg für den Franzosen, weil er erstmals in der laufenden Saison zur Bremer Startelf zählte - und es auf 57 Minuten Spielzeit brachte. Bis zu seiner Auswechslung war Alvero vor der Abwehr an der Seite von Jens Stage unterwegs, gefiel dabei zwar durch zum Teil gute Bewegungen, ließ aber immer wieder auch Unsicherheit aufblitzen. Cheftrainer Ole Werner zeigte sich hinterher insgesamt zufrieden mit der Vorstellung des 22-Jährigen.

Werder Bremens Ole Werner über Skelly Alvero: „Es gibt genug Dinge, an denen er noch arbeiten kann“

„Es gibt genug Dinge, an denen er noch arbeiten kann. Er ist ein junger Spieler. Und trotzdem hat er versucht, sich einzufügen, hat auch den einen oder anderen guten Ballgewinn gehabt“, sagte Ole Werner im Nachgang an die 0:1-Niederlage seiner Mannschaft. Weil Senne Lynen, normalerweise gesetzt auf der Sechserposition, wegen einer leichten Gehirnerschütterung nicht zur Verfügung stand, hatte der Chefcoach Skelly Alvero das Vertrauen geschenkt. Am Ende brachte es der 2,02-Meter-Mann auf eine Passquote von 68 Prozent und gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe. Dass er mit den Abläufen im Spiel des SV Werder Bremen noch nicht vollständig vertraut ist, war allerdings auch zu sehen. 

Werder Bremens Ole Werner über die Leistung von Skelly Alvero: „Hier und da war er mit dem Ball noch etwas unsauber“

„Hier und da war er mit dem Ball noch etwas unsauber“, merkte Ole Werner an, wollte das aber nicht als Kritik am Spieler verstanden wissen. Eher als sachliche Feststellung. „Das ist Teil seiner Entwicklung, sich in seiner Leistung zu stabilisieren.“ Bereits vor der Partie hatte der Trainer erklärt, dass er den Begriff „Königstransfer“ nicht mag, der Skelly Alvero anhaftet, weil Werder Bremen im Sommer 4,75 Millionen Euro für ihn an Olympique Lyon überwiesen hatte - und damit mehr als für jeden anderen Neuzugang in dieser Saison. „Skelly ist ein junger Spieler, der sich noch entwickeln muss. Da gibt es viele Themen. Wenn Spieler in diesem Alter sofort konstant funktionieren sollen, dann kosten sie in der Regel deutlich mehr als die Königslösung von Werder Bremen. Das wissen wir doch!“ 

Das Fazit von Ole Werner zum Auftritt von Skelly Alvero fiel nach dem Spiel gegen den SC Freiburg denn auch positiv aus: „In einem schweren Spiel, in dem insgesamt viel Ungenauigkeit drin war, war sein Auftritt für ein Startelf-Debüt vernünftig.“ In zwei Wochen wird der Franzose aber dennoch wohl wieder mit der Bank Vorlieb nehmen müssen. Werder Bremen rechnet damit, dass Senne Lynen bis zum Wolfsburg-Spiel (Sonntag, 20. Oktober, 17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) wieder einsatzbereit ist. (dco/kni)

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