Werder kassiert späten Ausgleich

„Das darf uns nicht passieren“: Werder Bremen hadert mit Last-Minute-Remis gegen Heidenheim - die Stimmen zum Spiel

Trainer Ole Werner war nach dem späten Remis des SV Werder Bremen gegen den FC Heidenheim nicht zufrieden.
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Trainer Ole Werner war nach dem späten Remis des SV Werder Bremen gegen den FC Heidenheim nicht zufrieden.

Der SV Werder Bremen hat beim 3:3-Remis gegen den FC Heidenheim in letzter Sekunde den Sieg aus der Hand gegeben. Die Grün-Weißen übten nach dem Spiel viel Selbstkritik. Die Stimmen zum Spiel!

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir kommen sehr gut, rein, gehen verdient in Führung, müssen vielleicht sogar direkt noch nachlegen. Danach war es von den Spielanteilen her ausgeglichen, Heidenheim hatte auch gute Chancen. In der zweiten Halbzeit war es auch ein ausgeglichenes Spiel, mit Phasen für beide Mannschaften, in denen sie die Oberhand hatten. Wir sind unterm Strich mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, denn: Wenn du in einem Heimspiel drei Mal in Führung liegst, dann musst du das Spiel am Ende auch gewinnen. Da ist unterm Strich die letzte Szene natürlich spielentscheidend. Da gibt’s einen Teil, der liegt bei uns und der ist, dass wir in der Nachspielzeit bei 3:2 nicht noch in eine Situation laufen dürfen, in der es dann fünf-gegen-fünf ist, wo Jens (Stage, Anm. d. Red.) gezwungen ist, so ein Tackling zu setzen. Das darf uns nicht passieren, da müssen wir einfach in einer klareren Absicherung bleiben. Wir haben die Möglichkeit, vorne vielleicht sogar noch das Spiel zuzumachen. Auf jeden Fall müssen wir aber hinter dem Ball geordneter stehen, beziehungsweise einen Spieler mehr hinten lassen. Dann gibt’s aber noch eine zweite Komponente, dass das eigentlich eine Grätsche aus dem Lehrbuch ist: Klar Ball gespielt und eine Fehlentscheidung. Diese Dinge kommen dann zusammen und deshalb ist es für uns so, dass unter dem Strich zwei Punkte zu wenig da sind. Offensiv haben wir viele Dinge gut gemacht, defensiv gibt es sicherlich das ein oder andere, worüber wir reden müssen. Wir schauen, dass wir die positiven Dinge aus dem Spiel mitnehmen und die Fehler abstellen.“

Stimmen zu Werder Bremen gegen FC Heidenheim: „Müssen nach vorne schauen“

Marco Grüll (Doppeltorschütze des SV Werder Bremen): „Ich glaube, wir haben noch mehr Torchancen gehabt – hätten vielleicht früher das 2:0 schießen müssen. Aber nach dem 3:2 darfst du nicht mehr in einen Konter rennen. Dass man dann da Foul geben muss, wird wahrscheinlich auch nicht so sein. Wir hatten uns natürlich viel mehr vorgenommen heute. Es hilft jetzt nichts, wir müssen nach vorne schauen und gegen Augsburg punkten.“

Niklas Stark (Kapitän des SV Werder Bremen): „Ich ärgere mich einfach. Wenn man drei Mal führt, hat es auch mit einem selber zu tun. Wir hätten es besser verteidigen müssen. Vor allem in der Konterabsicherung und insgesamt die Aufmerksamkeit.“

Werder Bremen hadert nach Remis gegen FC Heidenheim: „Waren zu sorglos“ - die Stimmen zum Spiel

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball Werder Bremen): „Wir waren zu sorglos. Bei den Gegentoren haben wir nicht gut verteidigt. Die letzte Szene war sehr ärgerlich. Wenn du drei Tore zu Hause schießt, sollte das reichen. Losgelöst vom Schiedsrichter.“

Frank Schmidt (Trainer FC Heidenheim): „Ich freue mich total, weil der Ausgleich absolut verdient war. Vor allem nach den ersten 20 Minuten mit der Verletzung von Niklas Dorsch und dem frühen Durchgang. Wir haben da auch keine gute Leistung gezeigt. Dann kommen wir gut zurück und dann ist es ein Schlagabtausch. Wir können in Führung gehen, Bremen kann in Führung gehen. Es war heute ein klasse Bundesliga-Spiel. Es wäre eine ganz bittere Niederlage gewesen, deshalb freue ich mich, dass wir den verdienten Ausgleich noch geschafft haben.“

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