Alle Bremer in der Einzelkritik

Werder Bremen in Noten gegen Heidenheim: Bestnote für Doppelpacker Grüll, Veljkovic enttäuscht

Werder Bremen in Noten: Doppeltorschütze Marco Grüll (li.) war bester Bremer beim Sieg gegen den 1. FC Heidenheim, Milos Veljkovic enttäuschte dagegen.
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Werder Bremen in Noten: Doppeltorschütze Marco Grüll (li.) war bester Bremer beim Sieg gegen den 1. FC Heidenheim, Milos Veljkovic enttäuschte dagegen.

Der SV Werder Bremen hat sich im Heimspiel dramatisch mit 3:3 vom 1. FC Heidenheim getrennt. Die Noten zum Spiel - alle Bremer in der Einzelkritik.

Michael Zetterer: Klebte bei einer Flanke auf der Linie (27.), ehe er überragend gegen Wanner parierte – beim Nachschuss von Schöppner dann aber machtlos (30.). Beim 2:2 konnte er nach Fehlern seiner Vorderleute auch nicht mehr eingreifen. War beim 3:3 noch dran, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Note 3,5

Niklas Stark: Trug in Abwesenheit des gesperrten Marco Friedl nicht nur die Kapitänsbinde, sondern rückte in der Abwehrkette auch ins Zentrum. Dort lange als absoluter Chef unterwegs, der rigoros aufräumte. Beim 2:2 war aber auch er zu weit weg. Note 2

Werder Bremen in Noten gegen den 1. FC Heidenheim: SVW defensiv anfällig, Milos Veljkovic enttäuscht

Milos Veljkovic: Sein Ballverlust ermöglichte den Heidenheimern das 1:1 aus dem Nichts. Verteidigte auch sonst mit Schwächen, wenn die Gäste angriffen, dann zumeist über seine Seite. Auch bei einem gefährlichen Kopfball des FCH hatte er das Nachsehen (59.). Ging dann auch beim 2:2 nicht richtig drauf, leitete aber das 3:2 ein. Note 5,5

Anthony Jung: Klärte wichtig nach einer Ecke per Kopf vor der Linie (27.), ließ sich dann aber von Krätzig völlig narren, was fast zum 1:2 geführt hätte (31.). War in mehreren Szenen zu sorglos, als eigentlich kompromisslose Defensivarbeit gefragt war.  Note 4,5

Mitchell Weiser: Stand regelrecht unter Strom, forderte immer wieder Bälle und wollte um jeden Preis Gefahr erzeugen. Ein Schuss aufs kurze Eck wurde geblockt (24.), später köpfte er knapp vorbei (42.). Probierte es auch nach dem Seitenwechsel immer wieder, sein Schuss führte zum Ducksch-Tor (56.). Note 2,5

Derrick Köhn kein Faktor, Romano Schmid mit starkem Auftritt: Werder Bremen in Noten gegen 1. FC Heidenheim

Senne Lynen (bis 74.): Hatte mehr Platz als gedacht, drehte aber zunächst zu selten auf, um noch mehr Tempo ins Bremer Spiel zu bringen. Wechselhaft beim Stellungsspiel, aber mit mehr Licht als Schatten. Beim 2:2 mit einem unglücklichen Abfälscher, sah dann zu Unrecht die fünfte Gelbe Karte und fehlt am Sonntag gegen AugsburgNote 3

Derrick Köhn (bis 74.): War im ersten Durchgang kaum zu sehen, fiel so richtig erst kurz vor der Pause mit einem Ballverlust auf, der gefährlich hätte werden können. Defensiv zu oft nur Begleitperson. Blieb bis zu seiner Auswechslung kein Faktor.  Note 5

Jens Stage: Stark, wie er Ducksch bei dessen Topchance in Szene setzte (11.). Hatte selbst eine gute Gelegenheit, kämpfte sich energisch durch, kam letztlich aber doch nicht mehr an den Ball (35.). Nahm sich zwar auch kleinere Auszeiten, war aber da, als er gebraucht wurde – so als Assistgeber zum 3:2. Note 2

Romano Schmid (bis 90.+1): War gleich perfekt im Spiel und legte zur frühen Führung auf. Auch danach an vielen guten Bremer Aktionen beteiligt, gewann zudem allein im ersten Abschnitt starke neun Zweikämpfe. Ein starker Auftritt des Österreichers, der Werders Dreh- und Angelpunkt war. Note 1,5

Werder Bremen in Noten gegen 1. FC Heidenheim: Marco Grüll bester Bremer

Marvin Ducksch (bis 74.): Pech, dass sein strammer Schuss noch an die Latte gelenkt wurde (11.). Danach zwar nicht fehlerlos, verteilte den Ball in den meisten Fällen aber sehr geschickt an die Kollegen. Stand dann vor dem 2:1 goldrichtig und staubte nach Weisers Schuss ab (56.). Handelte sich mal wieder wegen Meckerns Gelb ein. Note 2,5

Marco Grüll (bis 83.): Machte dort weiter, wo er beim letzten Heimspiel vor der Winterpause aufgehört hatte und benötigte nun im Weserstadion nicht einmal eine Minute, um abgefälscht zum 1:0 zu treffen. Auch sonst ein steter Unruheherd und mit viel Mut in seinen Aktionen. Sein herrlicher Aufbau führte zum 2:1, traf dann selbst noch zum 3:2. Note 1

Leonardo Bittencourt (ab 74.): An der Entstehung des 3:2 beteiligt. Note -

Oliver Burke (ab 74.): Kassierte einen Schubser des Trainers, weil er nicht schnell genug reagierte. Note –

Issa Kaboré (ab 74.): Auffälliges Heimdebüt des Neuzugangs. Note –

Justin Njinmah (ab 83.): Stürmte noch in der Schlussphase. Note -

Skelly Alvero (ab 90.+1): Seine Einwechslung nahm noch Zeit von der Uhr. Note -

Weiter mit der Aufstellung:

Mit einer Änderung: Die Aufstellung von Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim

Wer ersetzt Marco Friedl in der Startelf des SV Werder Bremen im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim? So sieht die Werder-Aufstellung aus!

Update vom 15. Januar 2025 (19.20 Uhr): Die Werder-Aufstellung ist da! Trainer Ole Werner nimmt nur eine Veränderung im Vergleich zur 2:4-Niederlage gegen RB Leipzig vor. Die gesamte Startelf des SV Werder Bremen für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim seht ihr hier im Liveticker zum Spiel!

Bremen – Der SV Werder Bremen muss im ersten Heimspiel des Jahres 2025 ohne seinen Kapitän auskommen. Marco Friedl fällt bekanntlich für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim (Mittwoch, 20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) aus, weil er bei der 2:4-Auswärtsniederlage bei RB Leipzig seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Für ihn wird, wie auch schon zur zweiten Halbzeit in Leipzig, voraussichtlich Milos Veljkovic in die Mannschaft rücken. Weitere personelle Änderungen dürfte Ole Werner in seiner Startelf wohl nicht vornehmen, schließlich war Werders Cheftrainer trotz der Niederlage bei den Sachsen über weite Strecken mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.

Werder-Bremen-Aufstellung gegen den 1. FC Heidenheim: Milos Veljkovic dürfte für Marco Friedl in die Startelf rücken

Vor Torhüter Michael Zetterer wird die Dreierkette des SV Werder Bremen deshalb sehr wahrscheinlich mit Milos Veljkovic, Niklas Stark und Anthony Jung besetzt sein. Es ist davon auszugehen, dass Stark dabei den Part des zentralen Abwehrchefs übernimmt und Veljkovic dafür auf der rechten Seite der Dreierkette verteidigt. Auf den beiden Außenbahnen dürften die zuletzt gesetzten Derrick Köhn (links) und Mitchell Weiser (rechts) auch gegen den 1. FC Heidenheim den Vorzug vor Winter-Neuzugang Issa Kaboré erhalten.

Im defensiven Mittelefeld sind auch im neuen Jahr die Rollen klar verteilt, sodass Senne Lynen (auf der Sechserposition) und Werders bisher erfolgreichster Torschütze Jens Stage (auf der Acht) gesetzt sind. Auf der Position hinter den beiden Spitzen soll weiterhin Romano Schmid für die kreativen Momente sorgen. Im Angriff dürfte erneut Marco Grüll, der gegen RB Leipzig mit einer traumhaften Vorlage per Hacke vor dem zwischenzeitlichen Bremer Ausgleichstreffer glänzte, die Chance erhalten, sich neben dem gesetzten Topscorer Marvin Ducksch zu beweisen. Für Justin Njinmah, der in Leipzig sein Comeback nach Verletzungspause gab, kommt ein Einsatz in der Startelf des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim noch etwas zu früh. (bvo)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim aussehen!

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