Werder-Profi fehlt gelbgesperrt

Wer ersetzt Werders gesperrten Sechser Lynen? Werner schwankt zwischen zwei Optionen

Leonardo Bittencourt (links) und Skelly Alvero kommen beim SV Werder Bremen als Ersatz für Senne Lynen infrage.
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Leonardo Bittencourt (links) und Skelly Alvero kommen beim SV Werder Bremen als Ersatz für Senne Lynen infrage.

Senne Lynen fehlt dem SV Werder Bremen im Heimspiel gegen den FC Augsburg wegen einer Gelbsperre - doch wer ersetzt den Belgier in der Startelf? Die möglichen Alternativen!

Bremen – Bislang gilt in dieser Saison beim SV Werder Bremen ein ungeschriebenes Gesetz: Wenn die Grün-Weißen in einem Pflichtspiel ranmüssen, steht Senne Lynen in der Startelf. Mit einer Ausnahme: Beim 0:1 gegen Freiburg am sechsten Spieltag fehlte der Belgier wegen einer Gehirnerschütterung. Diese Statistik zeigt, welch hohen Stellenwert der 25-Jährige inzwischen bei Trainer Ole Werner genießt. Auch wenn Lynens Leistungen zuletzt nicht immer gut waren, verzichtet der Bremer Chefcoach zum Rückrundenstart gegen den FC Augsburg (Sonntag, 17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) nur ungern auf seinen Stamm-Sechser. Lynen hatte beim 3:3 gegen Heidenheim seine fünfte Gelbe Karte gesehen und ist damit gesperrt. Was die Frage aufwirft, wer ihn im defensiven Mittelfeld ersetzen wird.

Werder Bremens Ole Werner über Senne Lynen: „Ich finde, er spielt insgesamt eine gute Saison“

„Natürlich ist Senne für uns ein zentraler Spieler, deshalb hat er auch die Spielanteile, die er hat. Ich finde, er spielt insgesamt eine gute Saison“, hielt Ole Werner am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Duell des SV Werder Bremen mit dem FC Augsburg fest. „Auf der anderen Seite ist es normal, dass es im Laufe einer Saison auch Gelbsperren gibt. Dafür haben wir alle Positionen mehrfach besetzt. Am Ende sind Leo (Bittencourt, d. Red.) und Skelly (Alvero, d. Red.) die naheliegenden Optionen. Für einen von beiden werden wir uns entscheiden.“

Bis zum finalen Urteil will der 36-Jährige die beiden Trainingseinheiten am Freitag und Samstag abwarten. Es wäre aber schon sehr überraschend, wenn Ole Werner sich in der Startelf des SV Werder Bremen nicht auf den Routinier Leonardo Bittencourt festlegen sollte. Der 31-jährige Deutsch-Brasilianer hat in der laufenden Saison schon mehrfach gezeigt, dass er vor allem in der Defensive sehr gut funktioniert, wenn er gebraucht wird. Zur Erinnerung: Im Oktober und November ersetzte Bittencourt erfolgreich den damals verletzten Jens Stage und zeigte dabei stets ordentliche Auftritte. Das weiß auch Werner: „Natürlich ist es so, dass es vor dem Winter mit Leo gut funktioniert hat. Das ist sicherlich auch noch im Kopf.“ Doch abschreiben will er Skelly Alvero deshalb nicht: „Skelly ist ein anderer Spielertyp, der uns aber in anderen Bereichen Qualitäten geben kann.“

Allerdings zündet der 4,75 Millionen Euro schwere Sommer-Neuzugang bei Werder Bremen bislang überhaupt nicht. Lediglich 104 Pflichtspiel-Minuten stehen in Alveros Arbeitszeugnis, verteilt auf neun Kurzeinsätze. Schwer vorstellbar, dass Ole Werner am Sonntag daran viel ändert und den technisch durchaus versierten Skelly Alvero anstelle von Leonardo Bittencourt als Ersatz für Senne Lynen aus dem Hut zaubern wird. (mwi)

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