Stimmen zum Spiel

„So ein Eiertor - das wird uns alle die nächsten Tage abf*cken“: Stimmen zum Werder-Remis gegen Frankfurt

Der SV Werder Bremen hat wegen eines späten Gegentores gegen Eintracht Frankfurt nur ein 3:3-Unentschieden geholt. Die Stimmen zum Spiel von Trainer Horst Steffen und Co.!

Horst Steffen (Trainer SV Werder Bremen): „Wenn man den Spielverlauf sieht, darf man das gewinnen. Das ist relativ einfach, das hätten wir heute ziehen müssen und nicht noch ein 3:3 kassieren dürfen. Sie spüren, dass ich nicht gut gelaunt bin. Das ist zu verarbeiten, zu verdauen. Wir haben uns den Sieg verdient. Er lag da und wir nehmen ihn nicht, das ist schade. Dass unser neuer Stürmer getroffen hat, ist gut, aber am Ende fehlen zwei Punkte. Wir sehen die Tabelle und dass wir da nicht ganz so viel Abstand nach unten haben. Darauf achten wir und hoffen, dass wir Punkte sammeln, aber was in den nächsten Spielen passiert, können wir nicht vorhersehen. Wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel und gut ist.“

Justin Njinmah hadert mit einer vergebenen Chance - und am Ende mit einem ganz späten Gegentor. Werder Bremen kam gegen Eintracht Frankfurt nicht über ein Unentschieden hinaus.

Werder Bremen-Frust nach Last-Minute-Remis: „Es fühlt sich wie eine Niederlage an“ - die Stimmen zum Spiel

Jovan Milosevic (Debüt-Torschütze SV Werder Bremen): „Es war sehr schön, hier zu spielen. Die Fans sind klasse. Ich bin froh, dass ich heute mein erstes Bundesliga-Tor geschossen habe. Das war eins der besten Gefühle meines Lebens - keine Frage. (...) Wir müssen trotz des Ausgleichs auch die positiven Dinge aus dem Spiel ziehen. Es gab einige Dinge, über die wir glücklich sein können, aber auch welche, die uns ein bisschen beunruhigen müssen. Aber daran werden wir im Training arbeiten und uns verbessern.“

Justin Njinmah (Profi SV Werder Bremen): „Unfassbar. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Wie wir das Spiel aus der Hand geben, ich glaube, bitter geht’s gar nicht. Es ist enorm ärgerlich. Es ist als Stürmer das ekligste, wenn du das Spiel nicht gewinnst und weißt, du hättest es entscheiden müssen. Klar, ich mach ein Tor irgendwo, aber wenn ich heute drei mache, gewinnen wir definitiv. Wir waren gut drin, und gegen die Frankfurter hat es sich angefühlt, als ob heute was drin ist. Wenn du dann den Ausgleich machst, dann willst du auch gewinnen. Das war unser klarer Plan in der Halbzeit. Wir liegen dann wieder zurück, kommen nochmal ran, drehen das Spiel und dann in der letzten Sekunde so ein Eiertor zu kassieren – das wird uns alle in den nächsten Tagen abf*cken.“

Jens Stage (Profi SV Werder Bremen): „Das ist nicht gut genug, das muss man einfach so sagen. Wir haben die Chance gehabt, drei Punkte mitzunehmen – und am Ende ist es nur einer. Das ist eine riesige Enttäuschung. Solche Momente wie am Ende passieren, wenn Gegenwind da ist – und das ist bitter. Im Fußball hast du Phasen, in denen es gut läuft oder auch welche, in denen du wie heute kämpfen musst. Am Ende ist es ein Punkt, den wir mitnehmen müssen, aber für mich fühlt es sich wie zwei verlorene Punkte an. Wir hatten gute Momente im Spiel mit dem Ball und eine gute Intensität im Spiel ohne Ball. Der Kampfgeist war super. Jetzt ist mir das aber gerade alles egal. Vielleicht ändert sich das in ein paar Tagen.“

„Hochgradig ärgerlich“: Werder Bremen und Eintracht Frankfurt mit Frust nach Remis - die Stimmen zum Spiel

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball SV Werder Bremen): „Die Enttäuschung ist groß. Wenn du so kurz vor dem Sieg bist, ist das bei den Jungs auch zu spüren. Wir haben uns ein bisschen um den Lohn gebracht. Nach dem frühen Rückstand sind wir immer besser in die Partie gekommen. Nach der ersten Viertelstunde, die ein bisschen zerfahren war, werden wir immer besser, kommen immer wieder gut zurück, führen dann. Und dann ist es eine ganz unglückliche Situation. Das ist ein Gegentor, was passieren kann, was aber hochgradig ärgerlich ist.“

Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt): „Wir kriegen zu einfache Gegentore, das geht nicht, so können wir das nicht verteidigen. Wir schießen in einem Auswärtsspiel drei Tore, das sollte reichen, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Wir schießen im neuen Jahr acht Tore und holen damit zwei Punkte, das ist nicht zufriedenstellend.“

Nnamdi Collins (Profi Eintracht Frankfurt): „Wenn man Werders Chancen sieht und drei Gegentore kassiert, kann man nicht sagen, dass wir heute gut waren. Wir sind hier schon hergekommen, um das Spiel zu gewinnen. Klar, machen wir am Ende noch den Ausgleich, aber wir beißen uns trotzdem in den Arsch. Es sind für uns zwei verlorene Punkte.“

mit Stimmen von Sky

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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