Werder gegen Frankfurt LIVE
Später Wahnsinn! Werder Bremen liegt zweimal zurück, führt dann – und gewinnt doch nicht gegen Frankfurt
Irres Unentschieden - mit bitterer Pointe! Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 18. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt 3:3 (1:1) gespielt. Der DeichStube-Spielbericht.
Bremen – Das Spiel hatte noch gar nicht begonnen, da begann Clemens Fritz bereits damit, Druck vom Kessel zu nehmen. „Wir gehen nicht blauäugig an die Sache heran“, sagte der Fußball-Chef des SV Werder Bremen am Freitagabend kurz vor der Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt am „Sky“-Mikrofon. Torlose Wochen lagen da hinter dem Team, aus sechs Liga-Spielen hatte es nur zwei Pünktchen gegeben und eine entsprechend größer werdende Kritik in der Öffentlichkeit. Dieser entgegnete der Ex-Profi: „Wir haben volles Vertrauen in die Mannschaft und den Trainer.“ Etwas mehr als 90 Minuten später hatten die Zuschauer ein Team gesehen, das unbedingt gewinnen wollte, zweimal einen Rückstand egalisierte, sogar in Führung ging – und in der Nachspielzeit doch noch das 3:3 (1:1) kassierte.
Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt: SVW-Rückstand nach nicht einmal einer Minute
Im Vergleich zum 0:3 bei Borussia Dortmund am vergangenen Dienstag nahm Chefcoach Horst Steffen nicht eine einzige Veränderung vor. Sturm-Neuzugang Jovan Milosevic saß zunächst einmal mehr auf der Bank des SV Werder Bremen, die Offensive bildeten somit erneut Romano Schmid, Marco Grüll und Justin Njinmah. Vor Torhüter Mio Backhaus verteidigten Yukinari Sugawara, Amos Pieper, Marco Friedl, Karim Coulibaly und Isaac Schmidt, im Zentrum wurden gegen Eintracht Frankfurt Senne Lynen und Jens Stage aufgeboten.
Unmittelbar vor dem Anstoß hatten die Werder-Ultras in der Ostkurve noch eine Choreo initiiert, die unter dem Motto „Hypnotisiert von den Lichtern“ stand und einen überdimensionalen Fan mit wirrem Blick zeigte. Nur Augenblicke später wirkte es tatsächlich so, als sei eine gewisse Willenlosigkeit zu erkennen – jedoch bei den Spielern des SV Werder Bremen. Stage und Schmidt verhielten sich gemeinsam viel zu passiv gegen Eintracht Frankfurts Ritsu Doan, der ungehindert flanken durfte – und weil dann Sugawara schlecht gegen Nathaniel Brown positioniert war, der problemlos zu Arnaud Kalimuendo köpfen durfte und Pieper zu spät gegen den Eintracht-Angreifer eingriff, stand es nach nicht einmal 60 Sekunden 0:1 aus Bremer Sicht. Ein völlig verkorkster Auftakt.
Werder Bremens Justin Njinmah beendet Torflaute gegen Eintracht Frankfurt - Nnamdi Collins trifft für SGE
Der Treffer zeigte Wirkung, die Heimelf wirkte ziemlich verunsichert und tat sich enorm schwer, kontrollierte Aktionen auf den Weg zu bringen. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Stage mit einem Steilpass in die Spitze Njinmah bediente, der nach kurzem Sprint aber vorbeischoss. Knapp neun Minuten machte es der Offensivakteur des SV Werder Bremen dann wesentlich besser. Nach herrlichem Sugawara-Zuspiel brachte Justin Njinmah den Ball abgeklärt zum 1:1 im gegnerischen Kasten unter – und beendete so die exakt 311-minütige Tor-Dürre der Hanseaten. Die Gastgeber waren es auch in der Folge, die mehr fürs Spiel taten, echte Höhepunkte gab es bis zur Pause aber nicht mehr.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild zunächst kaum, doch recht aussichtsreiche Angriffsbemühungen wurden nicht sauber genug von den Bremern zu Ende gebracht. Und weil Werder dann urplötzlich wieder defensiv neben der Spur war, stand es plötzlich 1:2 (56.). Friedls Pass im Aufbau landete nicht bei Schmidt, durch den folgenden Ballverluste schalteten die Gäste blitzschnell um, Nnamdi Collins war schließlich schneller als Pieper am Fünfmeterraum zur Stelle und traf für Eintracht Frankfurt. Der nächste Dämpfer, von dem sich Werder Bremen aber keineswegs geschockt zeigte. Die Mannschaft suchte nach einer Antwort, auch Jovan Milosevic kam jetzt zur Unterstützung in die Partie (64.). Doch es war Njinmah, der nach Stage-Vorlage den abermaligen Ausgleich auf dem Fuß hatte – und doch das Ziel verfehlte (68.). Auf der Gegenseite ließ Fares Chaibi bei einem Konter den dritten Treffer der Hessen liegen (77.).
Unentschieden: Jens Stage und Jovan Milosevic treffen für Werder Bremen - Ansgar Knauff gleicht ganz spät für SGE aus
Und das sollte sich rächen, weil Werder Bremen per Standard zuschlug. Das eingewechselte Geburtstagskind Samuel Mbangula flankte einen Freistoß von der Seitenlinie punktgenau auf den Kopf von Jens Stage, der sein sechstes Saisontor markierte (78.). Doch damit nicht genug. Nur Momente danach legte Mbangula einen Traumpass auf Schmid nach, der vor dem Tor überlegt für Jovan Milosevic ablegte – fertig war das Premierentor des Serben (80.). Spiel bin 120 Sekunden gedreht, ins Weserstadion war die Partystimmung zurückgekehrt. Doch ihr wurde in der Nachspielzeit abrupt der Saft abgedreht. Auf kuriose Art und Weise. Ansgar Knauff traf nach Vorarbeit von Amaimouni-Echghouyab, aber der Schiedsrichter-Assistent hatte den Ball bei der Entstehung im Toraus gesehen. Jedoch schaltete sich umgehend der VAR ein, nach Ansicht der Bilder wurde umgehend die Richtigkeit des Tores bestätigt. Und Werder musste doch mit einem Remis gegen Eintracht Frankfurt leben. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara, Pieper, Friedl, Coulibaly, Schmidt (64. Milosevic) – Lynen, Stage – Grüll (75. Mbangula), Schmid, Njinmah (89. Topp)
Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im Liveticker: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Alle Tore und News, alles zum Bundesliga-Spiel live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 3:3.
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22.33 Uhr: Werder und Eintracht Frankfurt trennen sich also remis. Das ist vor allem für die Bremer extrem bitter, die hier in der zweiten Halbzeit tonangebend waren. Njinmah verpasste zunächst noch den Ausgleich (69.), den schließlich Stage per Kopf besorgte (78.). Neuzugang Milosevic erzielte keine 120 Sekunden später sogar den Führungstreffer - weshalb alles nach einem Werder-Heimsieg aussah. Doch buchstäblich mit Ablauf der offiziellen Nachspielzeit gelang den Gästen der umstrittene Ausgleich durch Knauff, dessen Treffer erst nach Überprüfung durch den VAR Anerkennung fand. So teilen sich hier beide Teams die Punkte - und Werder muss sich ärgern, sich heute nicht für eine am Ende dann doch sehr engagierte Leistung belohnt zu haben. Hier folgt in Kürze der Spielbericht, ich verabschiede mich damit vom Liveticker. Ein schönes Wochenende - trotzdem!
90.+7 Min: Topp verlängert den Ball in die Arme von Santos, dann ist Schluss. Werder und Frankfurt trennen sich 3:3.
90.+6 Min: Die Nachspielzeit ist lange abgelaufen, es gibt aber nochmal einen Bremer Freistoß. Den verzögert Brown, das gibt Gelb.
90.+5 Min: Tatsächlich, der Ball war nicht im Aus. Das Tor zählt nach Überprüfung durch den VAR, Ausgleich. Unglaublich.
90.+4 Min: Tor für Frankfurt - aber der Treffer zählt erstmal nicht! Die SGE flankt von der rechten Seite, doch die Kugel soll hinter der Linie gewesen sein. Knauff vollendet dann sehenswert von der Strafraumkante ins lange Eck. Der VAR überprüft...
90.+3 Min: Frankfurt drückt Werder jetzt hinten rein, 60 Sekunden noch.
90.+3 Min: Nächster langer Ball, wieder fangen die Bremer die Kugel ab. Milosevic läuft dann damit ins Seitenaus. Egal.
90.+2 Min: Werder hält den Ball aktuell sehr weit weg vom eigenen Tor - darf gerne so bleiben. Just in diesem Moment landet die Kugel aber im Toraus, Frankfurt hat Abstoß. Den Abschlag von Santos kann Friedl wegköpfen, Stage klärt dann endgültig.
90.+1 Min: Knauff foult Schmid an der Außenlinie, das bringt wertvolle Zeit. Danach gibt es eine kleine Rudelbildung - bringt noch mehr Zeit. Die Nachspielzeit beträgt tatsächlich vier Minuten.
90. Min: Die reguläre Spielzeit läuft gleich ab, die Nachspielzeit dürfte wohl um die vier Minuten betragen.
89. Min: Dann hat Justin Njinmah Feierabend - für ihn kommt Topp. Sollte Werder hier wirklich gewinnen, dürften Njinmahs vergebene Großchancen heute fast vergessen sein. Fast.
88. Min: Es geht hier rauf und runter! Frankfurt kommt auf der einen Seite nicht zum Abschluss, weil Werder konsequent verteidigt. Auf der Gegenseite kombinieren sich Schmid und Njinmah zu einem Konter, doch die Hereingabe von Schmid wird abgefangen.
87. Min: Mbangula ist gar nicht zu halten! Der Außenbahnspieler zieht den nächsten Freistoß auf der linken Seite, das bringt alles wertvolle Zeit. Die Hereingabe ist dieses Mal allerdings zu schlecht.
86. Min: Mbangula bringt den Ball scharf und flach hinein, Stage lässt den Ball gekonnt durch die Beine fliegen - aber ein Frankfurter Bein ist dazwischen, die Kugel fliegt aus dem Strafraum.
85. Min: Mbangula treibt den Ball auf der linken Seite stark nach vorne - und wird dann von Amaimouni gelegt. Das gibt Gelb - und Freistoß links auf der Höhe des Frankfurter Strafraums.
82. Min: Werder hat aktuell einen Abstoß - und es nun natürlich überhaupt nicht eilig. Gefällt den Frankfurtern gar nicht - was soll man da noch sagen. Knapp zehn Minuten sind es hier noch.
81. Min: Mit 36 Gegentoren war die Frankfurter Defensive vor dem Spiel die drittschlechteste Abwehr der Bundesliga - beim dritten Bremer Treffer hat man durchaus gesehen, woran das liegt. Soll uns völlig egal sein, denn Werder führt hier plötzlich. Chaibi und Doan verlassen derweil das Feld auf Frankfuterter Seite, Amaimouni und Höjlund sind neu dabei.
79. Min: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!!!!! MILOSEVIC TRIFFT ZUM 3:2!!!! Das Weserstadion ist ein Tollhaus! Jovan Milosevic erzielt sein erstes Tor im Werder-Trikot - und was für ein Wichtiges! Schmid erläuft einen Steilpass in die Tiefe, gerät aber in Bedrängnis - und steht plötzlich mit dem Rücken vor Santos. Der Österreicher legt die Kugel geistesgegenwärtig nach rechts raus auf den mitgelaufenen Milosevic, der locker einschiebt. WAHNSINN!
78. Min: TOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Werder gleicht aus! Jens Stage trifft per Kopf! Das ist das erste Standardtor für die Bremer in dieser Saison. Samuel Mbangula bringt den Ball butterweich von der halblinken Seite rein, Stage steigt am höchsten und verlängert den Ball ins lange Eck. Keine Chance für Santos, es steht 2:2.
77. Min: Werder erhält auf der linken Seite einen Freistoß, weil Doan zu rüde in den Zweikampf geht. Es gibt Gelb.
76. Min: Werder im Glück! Die Gastgeber sind weit aufgerückt, sodass ein einziger Pass reicht, um die Bremer Abwehr auszuhebeln. Chaibi läuft von rechts kommend alleine auf Backhaus zu, setzt den Ball aber knapp links am Tor vorbei. Das hätte - wie bei Njinmah vor ein paar Minuten - durchaus ein Treffer sein müssen.
75. Min: Werder setzt sich in der Frankfurter Hälfte fest, immer wieder fliegen die Flanken in den Strafraum. Milosevic finden die Bremer bisher zwar noch nicht, doch die Hausherren sind hier drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Werder wechselt derweil, Mbangula ersetzt Grüll.
74. Min: Es wird laut im Stadion, die Werder-Fans stimmen „Oh, SVW“ an. Ob sich die Bremer davon beflügeln lassen?
73. Min: Sugawara und Pieper kombinieren sich auf der rechten Seite nach vorne, letztlich flankt der Innenverteidiger im Grätschen von der Grundlinie. Der Ball war aber wohl im Aus, entscheidet jedenfalls der Schiedsrichter - sehr zum Unmut der Werder-Fans. Es gibt Pfiffe, klar.
72. Min: Bei Werder wird gleich Mbangula in die Partie kommen.
71. Min: Auch SGE-Keeper Kaua Santos dreht natürlich an der Uhr, für das Bremer Publikum ist das ein gefundenes Fressen.
70. Min: Sugawara tankt sich über die rechte Seite ganz stark in den Strafraum - und versucht es mit einem Querpass. Der wird aber nicht nur abgefangen, sondern prallt vom Bremer Verteidiger sogar noch ins Toraus - es gibt Abstoß. Belastend.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Justin Njinmah vergibt die Riesenchance zum Ausgleich
69. Min: NJINMAH! Das kann nicht wahr sein, was der Junge aktuell für Chancen vergibt. Schon in Dortmund vergab Njinmah zwei richtige dicke Dinger, auch heute ist es bereits seine zweite große Möglichkeit. Nach einem Steckpass von Stage setzt sich Njinmah super gegen Theate durch und läuft alleine auf Santos zu. Sein Linksschuss geht dann knapp rechts am langen Eck vorbei. Das hätte der Ausgleich sein MÜSSEN.
66. Min: Grüll versucht, mit einer Flanke von der halblinken Seite Milosevic im Sturmzentrum in Szene zu setzen - der Angreifer verliert die Kugel aber aus den Augen, an den Ball wäre er aber wohl so oder so nicht rangekommen.
.65. Min: Friedls Beschwerde scheint geholfen zu haben. Theate lässt sich bei der Ausführung eines Freistoßes aus der eigenen Hälfte sehr viel Zeit - und sieht die Gelbe Karte. Müsste die erste Karte überhaupt heute Abend sein, wenn ich mich nicht irre.
64. Min: Auch Werder wechselt, für Isaac Schmidt ist nun Jovan Milosevic dabei.
63. Min: Der nächste Frankfurter liegt am Boden, dieses Mal ist es Mahmoud Dahoud - und das veranlasst Marco Friedl zu einem imposanten Sprint. Aus der eigenen Hälfte rennt der Werder-Kapitän schnurstracks auf Schiedsrichter Brand zu, um sich über das Zeitspiel der Gäste zu beschweren. Das Publikum begleitet die Szene mit einem gellenden Pfeifkonzert. Frankfurt wechselt aus, Uzun kommt für Dahoud.
62. Min: Werder bleibt dran - und kommt durch Njinmah zum nächsten Abschluss! Der Ball geht aber deutlich über das Frankfurter Tor.
60. Min: Werder ist hier um eine Antwort bemüht, doch gleich mehrfach können die Bremer den Ball im gegnerischen Strafraum nicht kontrollieren. Erst springt Sugawara das Leder zu weit weg, dann passiert Stage das gleiche.
57. Min: Ich hatte es in der Pause ja angekündigt - hier dürfte zeitnah ein Tor fallen. Und obwohl Werder den Start in die zweite Hälfte nicht verpennt hat, sogar beinahe selbst das zweite Tor erzielt hätte, liegen die Bremer nun zurück. Das ist natürlich maximal ärgerlich.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Nnamdi Collins bringt Frankfurt wieder in Führung
56. Min: Tor für Frankfurt! Nnamdi Collins bringt die Eintracht wieder in Führung! Schmidt wird von Friedl angespielt, wird aber sofort von Collins unter Druck gesetzt. Der Außenverteidiger verliert den Ball schließlich - und Frankfurt schaltet schnell um. Über Kalimuendo und Chaibi landet der Ball bei Collins, der sich im Duell mit Pieper durchsetzt - und den Ball an Backhaus vorbei ins Netz stochert. Bitter!
55. Min: STAGE! Da war absolut mehr drin. Plötzlich geht es ganz schnell bei Werder, weil Schmidt das Tempo anzieht und erst mit Stage, dann mit Grüll einen Doppelpass spielt. Grülls Ablage ist ein bisschen zu kurz, doch Schmidt zieht durch - die Kugel landet bei Stage, dessen Direktabnahme aus 16 Metern dann aber völlig misslingt. Der Däne hätte tatsächlich auch die Zeit gehabt, den Ball runterzunehmen. Schade!
54. Min: Werder will flach eröffnen, Frankfurt presst hoch. Sugawara behauptet den Ball auf rechts - und wird abermals von Knauff gefoult.
53. Min: Wechsel bei Frankfurt. Kristensen ist nun endgültig erlöst, die blutende Nase macht zu viele Probleme. Der Rechtsverteidiger verlässt jetzt auch offiziell das Spielfeld, er wird von Ansgar Knauff ersetzt. Der neue Mann führt sich dann auch gleich entsprechend ein - und tritt Schmid um. Schiedsrichter Brand ermahnt den Frankfurter.
52. Min: Werder kontert über die linke Seite, die Flanke von Schmidt findet Njinmah am zweiten Pfosten. Werders Stürmer im Stile eines Verteidigers - der Ball fliegt bei der versuchten Direktabnahme nach hinten aus dem Strafraum raus.
51. Min: Die Frankfurter versuchen sich mal in der Offensive, doch die Hereingabe von Doan landet bei Backhaus.
50. Min: Sugawara packt an der Mittelinie eine Sahnegrätsche gegen Brown aus und spielt den Ball - das gibt großen Applaus vom Publikum.
49. Min: Die blutende Nase bei Rasmus Kristensen macht nach wie vor Ärger, der Frankfurter muss wieder behandelt werden. Werder also in Überzahl - erneut! Vielleicht können die Bremer ja jetzt Kapital draus schlagen.
48. Min: Grüll hat sich fü die zweite Hälfte offenbar was vorgenommen. Erst erobert der Österreicher den Ball, dann überlupft er seinen Gegenspieler. Der Pass links raus zu Schmidt ist dann allerdings etwas zu weit, sodass der Angriff verpufft. Werder bleibt aber vorerst in Ballbesitz.
47. Min: Schmid fängt einen Pass von Robin Koch ab, dann geht es über Grüll und Schmidt schnell nach vorne. Kurz vor dem Frankfurter Strafraum legt Schmidt raus auf Stage, der jedoch zu lange mit dem Abschluss wartet. Der Versuch des Dänen wird dann abgeblockt, den Nachschuss von Lynen kann Santos problemlos aufnehmen. Trotzdem: ein vielversprechender Beginn!
46. Min: Weiter geht´s, die zweite Hälfte läuft! Frankfurt hat Anstoß.
21.40 Uhr: In diesen Sekunden kehrt Werder auf das Feld zurück, die SGE und das Schiedsrichter-Team folgen ein paar Sekunden später. Geht hier also gleich weiter.
21.37 Uhr: Eine der vielen Fragen, die sich nun kurz vor Beginn der zweiten Halbzeit stellen: Verschläft Werder den Start erneut oder machen die Bremer da weiter, wo sie am Ende der ersten Hälfte aufhört haben - und belohnen sich mit einem Tor? So oder so, ich hab das Gefühl, das könnte hier relativ zeitnah wieder klingeln. Im besten Fall natürlich im Tor von Kaua Santos, der, so wurde es hier zugetragen, seine Fußschmerzen in der zehnten Minute nur simuliert haben soll, um Zeit zu schinden, da Kristensen ja an der Nase behandelt wurde. Wäre dann Karma, sollte es so gewesen sein.
21.25 Uhr: Werder hat hier nach einem ganz schwachen Beginn noch ordentlich die Kurve kriegt. Nach gerade einmal 51 Sekunden lag der Ball bereits im Bremer Tor, weil die komplette Werder-Defensive jeweils einen Schritt zu spät kam - am Ende war es Kalimuendo, der die Kugel artistisch über Backhaus hinweghob. In der Folge taten sich die Hausherren schwer, ins Spiel zu finden, profitierten aber von einer längeren Überzahl, weil Kristensen aus der Nase blutete, und einer Phase, in der sich Frankfurt zurückzog. Justin Njinmah verpasste mit der ersten guten Chance zunächst noch den Ausgleich (20.), acht Minuten später machte es der Stürmer dann besser - und blieb eiskalt vor Santos. Anschließend wurde Werder immer stärker, doch die zahlreichen Flanken fanden keinen Abnehmer. Es könnte helfen, einen größeren Stürmer auf das Feld zu stellen.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Remis zur Pause, doch Werder ist stärker
45.+7 Min: Dann ist Pause!
45.+6 Min: Kristensen schlägt nochmal eine Flanke, die Coulibaly jedoch klären kann. Anschließend zieht Njinmah einen Freistoß in der eigenen Hälfte...
45.+5 Min: Die Flanke ist gut, doch ein Frankfurter kann die scharfe Hereingabe klären. Allerdings nur in den Rückraum, wo Schmidt den Ball erst schlecht annimmt, aber zum Abschluss kommt. Der Ball streicht aber deutlich rechts vorbei.
45.+4 Min: Es gibt nochmal Freistoß für Werder, weil Stage halbrechts in der gegnerischen Hälfte zu Boden geht. Jetzt wäre doch mal ein guter Zeitpunkt für eine fantastische Flanke von Schmid...
45.+2 Min: Stage schießt drüber! Frankfurt will nach einem Abstoß flach aufbauen, an der Mittellinie erobern die Bremer aber den Ball. Über Umwege lander der Ball bei Stage, der aus 20 Metern einfach mal mit links abzieht. Die Kugel fliegt aber deutlich über den Kasten der Eintracht.
45.+1 Min: Wie schon vor dem Spiel angekündigt, läuft nun erstmals auch im Weserstadion die Nachspielzeit Sekunde für Sekunde mit. Die Neuerung wurde zum Jahresbeginn eingeführt. Hilft den Fans im Stadion in jedem Fall sehr!
45. Min: Und es sind in der Tat fünf Minuten, die es oben drauf gibt. Richtig geraten, toll. Vielleicht gelingt Werder ja hier noch der Führungstreffer!
44. Min: Werder ist seit dem Ausgleich deutlich stärker als Frankfurt. Eine Führung wäre nicht unbedingt überfällig, wohl aber verdient. Die Eintracht scheint ein Stück weit auf den Pausenpfiff zu hoffen, der aber erst in Minimum fünf Minuten kommen wird. Die reguläre Spielzeit ist zwar gleich abgelaufen, doch durch die zahlreichen Unterbrechungen in der Anfangsphase dürfte es eine üppige Nachspielzeit geben.
42. Min: Horst Steffen hatte vor dem Dortmund-Spiel verraten, ein Training für das üben von Standards genutzt zu haben. Können wir bislang nicht erkennen. Abermals ist eine Schmid-Ecke völlig unbrauchbar, der Ball kommt am Fünfmetereck runter und kann geklärt werden. An ihren Standards müssen die Bremer wirklich arbeiten.
41. Min: Sugawara probiert es abermals mit einer Flanke, dieses Mal flach. Grüll kommt im Zentrum nicht ran, dafür aber ein Frankfurter Verteidiger. Es gibt mal wieder Ecke.
39. Min: Oh wow. Schmid probiert es mit einer flachen Hereingabe in den Rückraum, aber das haben die Frankfurter gerochen. Der Ball wird geklärt und landet auf Höhe der Mittellinie im Seitenaus.
38. Min: Schmid behauptet den Ball im Zentrum stark und legt rechts raus auf Sugawara. Der Japaner kann in aller Seelenruhe flanken, seine Hereingabe landet aber auf dem Kopf von Kristensen. Wenn Werder doch nur einen Mittelstürmer hätte. Immerhin gibt es Ecke.
37. Min: Die Bremer führen den Eckball kurz aus, die Flanke von Schmid kann dann aber geklärt werden. Werder bleibt jedoch in Ballbesitz.
36. Min: Und das lohnt sich! Die Bremer kombinieren sich über die linke Seite nach vorne, wo Schmidt Coulibaly in Szene setzt. Wieder flankt der Innenverteidiger, dieses Mal wird der Ball jedoch zur Ecke abgefälscht.
35. Min: Frankfurt versucht sich mal wieder in der Offensive, doch die Bremer Defensive scheint nun endgültig im Spiel angekommen zu sein. Gleich mehrfach werden etwaige Passversuche in den Strafraum geklärt, bis der Ball sicher in den Reihen des SVW landet.
34. Min: Die Werder-Fans in der Ostkurve stimmen den Wechselgesang an, das nutzen allerdings vor allem die Frankfurter aus. Während die Ostkurve „Werder“ ruft und auf das „Bremen“ aus der Westkurve wartet, schreien die Gäste-Fans „Schweine“. Muss nicht sein. Die Antwort folgt dann auch prompt. „Scheiß Eintracht Frankfurt“ hallt es nun aus dem Bremer Osten.
33. Min: Sugawara probiert es mit der nächsten Flanke, Njinmah kommt aber nicht richtig hinter den Ball. Es gibt Abstoß.
32. Min: Werder will mehr! Die Bremer fahren nun schon den zweiten aussichtsreichen Angriff nach dem Ausgleich. Beim ersten war eine Schmid-Flanke jedoch über alle Köpfe hinweg gerauscht. Nun probiert es Coulibaly an der Grundlinie! mit einer Hereingabe, doch Frankfurt kann klären.
29. Min: Dieses Tor hat sich definitiv nicht abgezeichnet, aber festzuhalten bleibt: Nachdem der an der Nase blutende Kristensen aufs Feld zurückgekehrt ist, hatten sich die Frankfurter doch ein Stück weit zurückgezogen. Werder fiel zwar nicht viel ein, doch der Geistesblitz von Sugawara und der gute Abschluss von Njinmah sorgen hier nun für ein ausgeglichenes Ergebnis.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Justin Njinmah gleicht für Werder aus
28. Min: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Ausgleich Werder, Justin Njinmah trifft! Was für ein Wahnsinns-Pass von Yukinari Sugawara! Der Japaner nimmt den Ball in der eigenen Hälfte auf, läuft in Richtung Mittellinie und sieht den startenden Njinmah. Der Pass ist super temperiert, denn Njinmah kann den Ball super mit in den Lauf nehmen. Vor dem Tor bleibt er dieses Mal eiskalt, die Kugel geht links an Santos vorbei und schlägt im Eck ein.
26. Min: Schmidt tankt sich auf der linken Seite durch und flankt ein Stück hinter den zweiten Pfosten, wo sich Schmid gut durchsetzt, den Ball aber mit der Brust annimmt - und verliert. Da hätte der Österreicher lieber direkt köpfen sollen, denn nach der Ballannahme können die Frankfurter gemeinschaftlich klären.
25. MIn: Frankfurt hat nun, in Gleichzahl, wieder etwas mehr Spielkontrolle erlangt. Die Gäste lassen die Bremer aktuell laufen. So kann Werder offensiv keinen Druck entwickeln.
23. Min: Aller guten Dinge sind dann doch nicht drei, der Einwurf von Schmidt führt zu einem Frankfurter Einwurf - und daraus resultiert eine Ecke. Die wird dann aber nicht weiter gefährlich, obwohl Shkiri zum Kopfball kommt - der Innenverteidiger drückt den Ball aber so auf den Boden, dass er ein gutes Stück über das Bremer Tor trumpft.
22. Min: Coulibaly gerade zweimal mit ganz viel Glück. Erst will der Bremer Innenverteidiger den Ball gegen Doan zum Abstoß abschirmen, verursacht aber fast einen Frankfurter Einwurf. Dann wird sein Pass beinahe von Chaibi abgefangen, aber es gibt Einwurf für Werder.
20. Min: Da ist die erste Chance - und was für eine! Njinmah wird von Stage mit einem Außenristpass auf die Reise geschickt, aus 16 Metern schließt der Werder-Angreifer dann unter Bedrängnis ab. Sein Versuch streicht links am Tor vorbei. Das hätte der Ausgleich sein können!
18. Min: Kristensen ist zurück auf dem Feld, die Blutung scheint gestillt! Gleichzahl wieder hergestellt - in diesem Moment fliegt eine Schmid-Flanke in die Arme von Santos. Vielleicht hat Werder jetzt ja aber Blut geleckt - im übertragenen Sinn natürlich.
17. Min: Zurück zum Sportlichen: Werder spielt hier seit fünf Minuten in Überzahl, aber das scheinen die Hausherren nicht mitbekommen zu haben. Auf eine Chance warten wir hier jedenfalls auch weiter. Der Grund? Werder ist im letzten Drittel viel zu ungenau, überhaupt ist das Spiel extrem hektisch.
15. Min: Werder ist übrigens weiterhin in Überzahl, weil Kristensen nach wie vor behandelt werden muss. Der Rechtsverteidiger hat eine blutende Nase. Die Frankfurter Medizinabteilung hat jedenfalls allerhand zutun aktuell. Die Laune ist beim 28-Jährigen aber bestens, denn er hat während der Behandlung Zeit, die Werder-Fans auf der Südtribüne zu provozieren. Das gefällt dem Publikum natürlich gar nicht.
14. Min: Dann kann es endlich weitergehen, die Ecke ist aber nicht halb so aufregend, wie die zwei Minuten vorher. Einige Fans im Stadion wollen zwar ein Handspiel erkannt haben, aber da war nichts. Es geht mit Frankfurter Ballbesitz weiter.
13. Min: Das bietet uns die Gelegenheit, kurz in die Ostkurve zu blicken. Dort zeigen die Werder-Ultras ein „Fritz verleihen“-Banner - die Bremer Anhänger sind offenbar mit der Transferpolitik des Werder-Sportchefs unzufrieden. Santos steht derweil wieder auf den Beinen und kann wohl weitermachen.
12. Min: Jetzt liegt Keeper Kaua Santos verletzt am Boden, weshalb sich die Ausführung der Ecke verzögert. Der Schlussmann hat sich offenbar am Fuß wehgetan. Kristensen wird deweil auch noch draußen behandelt.
10. Min: Werder holt die erste Ecke raus! In Überzahl kombinieren sich die Bremer über die rechte Seite nach vorne, Schmid flankt flach hinein, doch ein Frankfurter ist vor Njinmah am Ball und klärt ins Toraus.
10. Min: Das Spiel läuft nach knapp zweiminütiger Unterbrechung wieder, Frankfurt erstmal in Unterzahl.
9. Min: Währenddessen bekommt Karim Coulibaly von Co-Trainer Raphael Duarte ein paar Takte mit auf den Weg. Auch Stage und Lynen unterhalten sich angeregt. Kristensen verlässt den Platz dagegen eigenständig.
8. Min: Kristensen wird nach wie vor behandelt, da hoffen wir mal natürlich, dass das nichts Schlimmeres ist...
7. Min: Jetzt liegt Frankfurts Kristensen verletzt am Boden. Der Außenverteidiger hatte Schmidt sauber abgegrätscht, der sich mit einem Doppelpass mit Njinmah nach vorne kombinieren wollte. Die Unterbrechung gibt Werder aber immerhin Zeit, sich mal zu sortieren. Horst Steffen schnappt sich Kapitän Marco Friedl.
6. Min: Werder kriegt hier aktuell noch überhaupt keinen Fuß in die Tür. Torschütze Kalimuendo kann sich mit zwei schnellen Pässen durch das Bremer MIttelfeld kombinieren, echte Gegenwehr gibt es nicht. Weil Coulibaly kurz vor dem Strafraum rustikal dazwischengeht, wird es letztlich nicht gefährlich. Aber Werder sollte hier schleunigst am Spiel teilnehmen.
4. Min: Die Zeitnehmer verkünden: Exakt 51 Sekunden hat es gedauert, bis der Ball im Bremer Netz lag. Puh.
3. Min: Das frühe Gegentor ist natürlich ein Schock für Werder. Die Bremer hatten zwar Anstoß, wählten aber einen langen Ball, der sofort bei der SGE landete. Die Gäste bauen ihren ersten Angriff dann schnell über die rechte Seite auf - und überrumpelten Werder.
1. Min: Tor für Frankfurt! Au weia - was für ein Auftakt. Ein langer Ball von Doan von der rechten Seite fliegt tief in den Strafraum, wo Brown sich im Zweikampf durchsetzt. Der Ball landet bei Kalimuendo, der das Leder artistisch ins lange Eck befördert. Das ist eine kalte Dusche für Werder!
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Anpfiff! Das Spiel läuft
1. Min: Und dann geht es los, Anpfiff! Werder hat zunächst den Ball!
20.30 Uhr: Werder wird zuerst auf die Westkurve spielen, in der zweiten Hälfte dann wie gewohnt auf die eigenen Fans in der Ostkurve. Gleich geht es los!
20.29 Uhr: Nun laufen beide Teams auf den Rasen ein, dazu gibt es eine entsprechende Lichtshow. An der Stimmung vor dem Spiel wird es hier heute nicht liegen, sollte Werder den Start in die Partie verschlafen!
20.28 Uhr: Bei den beiden roten Pyrofackeln bleibt es aber nicht, denn nun glitzert es auch an anderen Stellen der Ostkurve in Grün und Weiß. Im heimischen Stadion zündeln, das war eigentlich mal verpönt. Nunja.
20.25 Uhr: Die Ostkurve präsentiert ihre Choreo - und was für eine! Die Kurve erstahlt in Grün und Silber, unten am Tribünenrand ist zu lesen: „Hypnotized by the Lights“. Dazu prangt eine große Pappfigur mit einem Werder-Fanschal in der Mitte der Kurve. Sieht klasse aus! Jetzt werden in den beiden Augen der Pappfigur zwei rote Pyrofackeln gezündet. Hypnotized eben. Die Stadiondurchsage folgt umgehend, ist gefährlich. Stimmt. Sieht aber auch ganz cool aus.
20.21 Uhr: Die Flutlichtmasten des Weserstadions erleuchten in Grün und Weiß: Es ist Zeit für das Vereinslied „Lebenslang Grünweiß“. Das ist schon eine besondere Atmosphäre, die durch die Lichteffekte hier erzeugt wird. Hat was!
20.20 Uhr: In zehn Minuten geht es los. Zeit, um auf das heutige Schiedsrichter-Gespann zu blicken: Hauptreferee ist heute Benjamin Brand, ihm assistieren Thomas Stein und Marco Achmüller. Vierter Offizieller ist Jarno Wienefeld, Pascal Müller und Felix-Benjamin Schwermer sitzen im Kölner Keller.
20.16 Uhr: Es wird laut im Stadion, denn jetzt kommt es zu einem ganz besonderen Moment: Michael Zetterer wird offiziell verabschiedet! Werders Geschäftsführung um Klaus Filbry, Anne-Kathrin Laufmann, Clemens Fritz und Tarek Brauer steht auf dem Rasen, um Zetterer ein Foto sowie einen Blumenstrauß zu überreichen. Stadionmoderator Arnd Zeigler sorgt für die passenden Worte - und von den Werder-Fans gibt es ganz viel Applaus. Zetterer läuft seiner Mannschaft nun in die Kabine hinterher - und kommt dabei natürlich auch an der Ostkurve vorbei, von wo aus es nochmal einen Extra-Applaus gibt.
20.15 Uhr: In einer Viertelstunde geht es los, das Stadion ist bereits gut gefüllt. Flutlicht, gute Stimmung und bestes Wetter - fehlt eigentlich nur ein Werder-Sieg. Wollen wir hoffen, dass die Grün-Weißen heute einen Sahnetag erwischen.
20.12 Uhr: Leonardo Bittencourt fehlt laut Trainer Horst Steffen heute erneut aus sportlichen Gründen im Bremer Aufgebot. Näher darauf eingehen will der Chefcoach vor dem Spiel nicht, von Sportchef Clemens Fritz gibt es jedenfalls Rückendeckung. Er habe „volles Vertrauen in Mannschaft und Trainer“, so Fritz am Sky-Mikrofon.
20.09 Uhr: Werder übt während des Aufwärmprogramms aktuell den Torabschluss nach Flanken und einem vorher lang geschlagenen Ball. Sagen wir mal so: Wenn die Generalprobe schiefgeht, müsste es im Spiel ja klappen - oder?
20.07 Uhr: Heute kommt es zu einer Premiere im Weserstadion: Erstmals wird auch in der Bremer Arena die Nachspielzeit in beiden Halbzeiten angezeigt. Die Neuerung wurde zum Jahreswechsel eingeführt, die Premiere hätte dann eigentlich gegen die TSG Hoffenheim steigen sollen. Das Spiel fiel bekanntlich den Schneemassen zum Opfer - heute nun also das Debüt.
20.02 Uhr: Die Frankfurter warten seit Bundesliga-Spielen auf einen Sieg. Am Dienstag unterlag die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller mit 2:3 beim VfB Stuttgart, zuvor gab es auch gegen Borussia Dortmund (3:3) und den Hamburger SV (1:1) keinen Dreier. Darf sich heute gerne fortsetzen, die Serie.
19.58 Uhr: Ex-Werder-Profi Martin Harnik ist heute als Experte gefragt - soeben schlendert er mit Sky-Moderatorin Nele Ocik von der Mittellinie aus in Richtung Bremer Bank.
19.55 Uhr: Es wird heute übrigens auch eine Choreo in der Ostkurve geben. Vor der Tribüne sind schon grüne und silberne Plastikfolien zu sehen, dazu sind am Ballfangnetz Schriftzüge montiert. Was dort steht, lässt sich aber noch nicht erkennen
19.51 Uhr: Die Werder-Fans in der Ostkurve haben heute auf jeden Fall keine Lust, mit einer Niederlage nach Hause zu gehen. Die Bremer Anhänger sorgen schon weit vor dem Anpfiff für eine fantastische Stimmung!
19.46 Uhr: Michael Zetterer hat uns vor dem Spiel ein Interview gegeben, im Gespräch mit DeichStube-Redakteur Marius Winkelmann spricht der Schlussmann über seine Degradierung zur Nummer zwei in Frankfurt, das heutige Werder-Wiedersehen - und seinen Nachfolger Mio Backhaus. Wer das Interview noch nicht gelesen hat, sollte es HIER nachholen!
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Michael Zetterer mit frenetischem Applaus von den Werder-Fans empfangen
19.43 Uhr: Kaum geschrieben, ist es schon soweit: Michael Zetterer, der von 2015 bis 2025 bei Werder unter Vertrag stand und heute erstmals das Trikot eines anderen Vereins im Weserstadion trägt, läuft ein - und erhält frenetischen Applaus! Die Werder-Fans hatten bereits beim ersten Aufeinandertreffen im Deutsche Bank Park für Gänsehaut gesorgt, als sie Zetterer abgefeiert hatten. Dem stehen die Bremer Anhänger heute in Nichts nach.
19.40 Uhr: Jetzt wird es zum ersten Mal so richtig laut hier im Weserstadion: Mio Backhaus und Karl Hein laufen in die Arena ein! Unter tosendem Applaus, versteht sich. Spannend dürfte sein, wie das Publikum reagiert, wenn Ex-Keeper Michael Zetterer den Rasen betritt.
19.35 Uhr: Seit sechs Spielen wartet der SV Werder nun schon in der Bundesliga auf einen Sieg, seit der 2:3-Niederlage beim Hamburger SV und damit immerhin schon seit drei Ligapartien auf einen Torerfolg. Aber: Eintracht Frankfurt hat mit aktuell 36 Gegentreffern die drittschlechteste Defensive der gesamten Bundesliga - und Werder hat die vergangenen drei Heimspiele auf einem Freitagabend allesamt gewonnen!
19.31 Uhr: Wer heute übrigens mit dem Auto zum Spiel reist und aktuell noch auf dem Osterdeich im Monster-Stau steht, während er diesen Ticker liest: Haltet durch!
19.29 Uhr: Leonardo Bittencourt fehlt damit bereits zum zweiten Mal in Serie im Kader des SV Werder Bremen. Ob andere Spieler wie Skelly Alvero im Training so stark überzeugt haben oder welche Gründe die erneute Nicht-Berücksichtigung hat, ist allerdings offen. Nun gut, schauen wir mal, was wird...
19.25 Uhr: Auf der Eintracht-Bank nehmen Zetterer, Amenda, Buta, Höjlund, Uzun, Knauff, Bahoya, Amaimouni-Echghouyab und Staff Platz.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Die Aufstellungen sind da
19.22 Uhr: Und das ist die Aufstellung von Gäste-Trainer Dino Toppmöller und Eintracht Frankfurt: Kaua Santos - Collins, Koch, Theate - Kristensen, Dahoud, Skhiri, Brown - Doan, Chaibi - Kalimuendo.
19.21 Uhr: Auf der Bank sitzen zunächst: Hein - Malatini, Deman, Alvero, Covic, Puertas, Milosevic, Topp, Mbangula. Leonardo Bittencourt fehlt damit erneut im Kader!
19.20 Uhr: Moin und herzlich Willkommen zum Bundesliga-Heimspiel des SV Werder gegen Eintracht Frankfurt! Und da ist sie auch schon - die Startelf von Coach Horst Steffen. Folgende Elf beginnt gegen die Hessen: Backhaus - Sugawara, Pieper, Friedl, Coulibaly, Schmidt - Lynen, Stage, Schmid - Njinmah, Grüll.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt. Anpfiff des Bundesliga-Traditionsduells ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr im Weserstadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 19.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Horst Steffen verspürt volles Vertrauen bei Werder Bremen und arbeitet gegen Eintracht Frankfurt am Stimmungswandel
Der SV Werder Bremen will am Freitagabend (20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen Eintracht Frankfurt die Trendwende schaffen. Der Vorbericht zum Spiel.
Bremen – Zuletzt war es ein wenig ungemütlicher am Osterdeich geworden. Nach seltenen Erfolgserlebnissen und Defiziten im Offensivspiel sackte die Stimmung doch merklich nach unten. Viele Fans hadern mit den Entwicklungen beim SV Werder Bremen, auch intern herrscht verständlicherweise kein Zustand vollständiger Zufriedenheit. „Dass eine Stimmung nach sechs Spielen ohne Sieg nicht nach Hurra schreit, ist klar“, gab auch Trainer Horst Steffen zu. An seiner Grundhaltung ändert die zuletzt auch öffentlich angewachsene Kritik aber nichts. Angesprochen auf mögliche atmosphärische Störungen innerhalb der Kabine, über die zuletzt auch in der DeichStube geschrieben wurde, sagte der 56-Jährige in seiner für ihn typischen Manier: „Das, was an Berichten da war, dem darf ich widersprechen.“ Und damit hatte es sich weitgehend. Schärfer wurde der Ton seinerseits nicht, stattdessen behielt er im Vorfeld des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) sein Lächeln auf den Lippen, schilderte in ruhigem Ton seine Sicht der Dinge auf den aktuellen Kurs des SV Werder.
Horst Steffen spürt Vertrauen: Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im Liveticker
„Ich sehe die Mannschaft jeden Tag und habe das Gefühl, dass die Stimmung in der Kabine und auf dem Trainingsplatz gut ist“, meinte der Chefcoach des SV Werder Bremen vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (live im TV und Livestream). „Ich tausche mich mit den Jungs aus, wir gehen da gemeinsam durch. Das ist die Botschaft, die hier rausgehen darf: dass wir es gemeinsam machen.“ Ein flammender Appell war das nicht, aber doch die Bemühung, zu zeigen, dass die Werder-Welt bei allen vorhandenen Schwierigkeiten nicht mehr ins Wanken geraten ist als nötig. Ob er das Vertrauen aus der Mannschaft für seine Arbeit und die des gesamten Trainerteams spüre, wurde der Rheinländer noch gefragt. Die prompte Antwort: „Ja.“ Auf Nachfrage konkretisierte er minimal: „Das ist ein klares Ja, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ich bin dort voller Überzeugung.“
Dass aktuell nicht an jeder Ecke des Weserstadions sorgenlos gegrinst wird, liegt für den Rheinländer in der Natur der Sache. „Es wäre verrückt, wenn wir jetzt eine Stimmung hätten, die lustig und locker ist. Dann würden alle sagen: Haben sie es nicht verstanden, dass es jetzt zur Sache geht und wir drei Punkte brauchen?“ Für die Tabelle und für das Wohlbefinden bei Werder Bremen. „Wenn wir Ergebnisse erzielen, wird es wieder eine erfreuliche Stimmung geben“, ist Horst Steffen sicher. „Wir sind ärgerlich, dass wir so wenig Punkte geholt haben, aber wir haben auch die Zuversicht, dass wir es gegen Frankfurt umdrehen können.“
Gelingen gegen Eintracht Frankfurt endlich wieder Tore? Werder Bremen im Live-Ticker gegen Eintracht Frankfurt
Ein Mutmacher könnte der Blick auf das bisherige Torverhältnis der Hessen sein. Obwohl Eintracht Frankfurt Tabellensiebter ist, haben ligaweit lediglich zwei Mannschaften bislang mehr Gegentore kassiert. 36 Mal mussten Ex-Werder-Keeper Michael Zetterer sowie sein Konkurrent Kaua Santos insgesamt hinter sich greifen, seit drei Partien warten die Frankfurter zudem auf einen Sieg. Zwar tut sich Werder Bremen mit dem Toreschießen aktuell besonders schwer, doch womöglich bieten genau diese Voraussetzungen jetzt die Chance zur Trendwende. „Am liebsten darf die Rechnung so sein“, sagte auch Horst Steffen, ergänzte jedoch ebenfalls: „Das ist eine Mannschaft, die sehr gut ist. Sie haben gute Leute, treffen ganz ordentlich. Nichtsdestotrotz haben sie Themen, die wir gern ausnutzen wollen.“
Aber dafür braucht es Tore. Während der Trainingseinheiten werde immer wieder an den Abschlüssen gefeilt, versicherte Steffen – ebenso wie daran, den Ball überhaupt erst in die gefährliche Zone vor dem gegnerischen Tor zu befördern. „Wir haben eine Phase gehabt, in der wir ganz gut getroffen haben und effizient waren. Genau da wollen wir wieder hinkommen – und exakt dieses Gefühl vermittele ich den Jungs, dass wir das auch wieder schaffen“, erklärte der Mann an der Seitenlinie. Nachdem der eigentliche Jahresauftakt vor eigenem Publikum gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende eiskalt ausgefallen ist, zeigt sich Werder Bremen nun gegen Eintracht Frankfurt erstmals wieder dem eigenen Anhang. Und wie schon einige Tage zuvor hofft Horst Steffen auch jetzt darauf, dass auf den Rängen die passende Mischung aus Unterstützung und Geduld vorhanden ist. „In Phasen, in denen es nicht so gut läuft, ist ganz wichtig, dass wir zusammenstehen, eine Einheit darstellen und ein Wir-Gefühl transportieren“, betonte er. „Dazu gehören unsere Fans, das Team ist gefordert und der gesamte Verein darf zusammenhalten. Wir wollen dieses Selbstvertrauen und mutige Spiel wie gegen Dortmund wieder zeigen. Die Jungs können Fußballspielen, sie sind gute Bundesliga-Spieler. Und ich will sehen, dass wir das von der ersten Minute an aufs Feld bringen.“ (mbü)
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