Werder-Noten gegen SGE

Werder Bremen in Noten gegen Frankfurt: Coulibaly mit Stockfehlern, Mbangula belebt die Offensive

Werder Bremen lässt sich in letzter Sekunde noch den Sieg entreißen und spielt 3:3 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt. Die Werder-Profis in der Einzelkritik mit Noten.

Mio Backhaus: War beim frühen 0:1 ohne Abwehrchance, weil ihn Kalimuendo aus kurzer Distanz per Bogenlampe überwand. Auch beim 1:2 und 3:3 traf ihn keine Schuld. Undankbar: Hatte nur wenig Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Note 3

Amos Pieper: Kam bei den Gegentreffern jeweils einen Schritt zu spät gegen den Torschützen, konnte also nicht mehr entscheidend eingreifen und die vorausgegangenen Fehler seiner Kollegen ausbügeln. Ansonsten aber mit sicherem Auftritt. Note 3,5

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Werder Bremen in Noten gegen Eintracht Frankfurt: Karim Coulibaly nervös, dribbelfreudiger Samuel Mbangula ganz stark.

Werder Bremen in Noten gegen Eintracht Frankfurt: Karim Coulibaly mit einigen Stockfehlern

Marco Friedl: Blieb im Zentrum der Dreierkette lange ohne nennenswerte Fehler, weil er seinen Job sachlich erledigte. Vor dem 1:2 dann jedoch mit ebenso unnötigem wie unsauberem Zuspiel auf Schmidt, was den entscheidenden Ballverlust begünstigte. Trieb seine Mannschaft danach weiter an. Note 3

Karim Coulibaly: Der Youngster begann nervös, erlaubte sich Stockfehler und brachte auch einfache Pässe nicht zum Nebenmann. Hatte auf der linken Defensivseite alle Hände voll zu tun mit dem flinkem Doan, was ihn nicht von regelmäßigen Offensiv-Ausflügen abhielt. Stabilisierte sich im Laufe des Spiels. Note 4

Yukinari Sugawara: Verlor vor dem 0:1 das Kopfballduell gegen Vorlagengeber Brown, hing also mit drin in der Bremer Fehlerkette. Ließ sich davon auf der rechten Außenbahn aber nicht entmutigen und suchte immer wieder mutig den Weg nach vorne. Traumhaft war sein Pass zum 1:1 von Njinmah. Note 2,5

Senne Lynen: Auch der Belgier hatte Probleme in der Anfangsphase und wirkte in einigen Zweikämpfen nicht richtig wach. Mit dem Ball am Fuß dafür aber zuverlässig: Brachte vor der Pause alle Pässe zum Mitspieler. Trug vor der Abwehr seinen Teil dazu bei, dass Werder durchs Zentrum nur wenig zuließ. Note 3

Werder Bremen in Noten gegen Eintracht Frankfurt: Jens Stage belohnt guten Auftritt mit Tor

Jens Stage: Ließ Doan in der Entstehung des 0:1 viel zu einfach flanken und fiel zunächst vor allem durch ungenaue Zuspiele auf. Sein herrlicher Pass vor einer Njinmah-Großchance (20.) war dann wie ein Weckruf für den Dänen. Danach deutlich präsenter in seinen Aktionen und mit dem wichtigen 2:2-Ausgleich (79.). Note 2,5

Isaac Schmidt (bis 64.): Der Schweizer kam zu seinem dritten Startelf-Einsatz in Folge, und auch er sah beim 0:1 nicht gut aus, weil er Flankengeber Doan in seinem Rücken entwischen ließ und nicht mehr in den Zweikampf kam. Offensiv dafür immer wieder um Impulse bemüht. Sorgte durchaus für Unruhe in Frankfurts Defensive. Note 3

Romano Schmid: Forderte viele Bälle und scheute keinen Zweikampf, für kreative Momente im Bremer Spiel sorgte er trotz großen Einsatzes jedoch lange nicht. Dazu kam, dass seine Eckbälle ohne jeden Effekt verpufften. Im entscheidenden Moment dann aber als Vorlagengeber des 3:2 zur Stelle. Note 3

Marco Grüll (bis 75.): Gegen den Ball wie immer mit enorm fleißiger Vorstellung. Lief diszipliniert an und schloss viele Räume. In den Zweikämpfen dazu sehr giftig. Torgefahr ging von ihm aber keine aus. Note 3,5

Werder Bremen in Noten mit Einzelkritik gegen Eintracht Frankfurt: Die Joker sorgen für viel Furore

Justin Njinmah (bis 89.): Zielte zunächst noch haarscharf am langen Pfosten vorbei (20.), um es kurz darauf bei seinem Treffer zum 1:1 besser zu machen (29.). Beschäftigte Frankfurts Defensive immer wieder mit seinem Tempo, hätte später aber noch mindestens einen weiteren Treffer nachlegen können bis müssen. Note 3

Jovan Milosevic (ab 64.): Der Winter-Neuzugang feierte ein perfektes Weserstadion-Debüt: Kam als Joker und erzielte den 3:2-Führungstreffer. Note -

Samuel Mbangula (ab 75.): Durfte an seinem 22. Geburtstag in der Schlussphase auf den Platz – und glänzte prompt als Vorlagengeber des 2:2 (78.) und Initiator des 3:2 (80.). Auch darüber hinaus ein absolut belebendes Element in Werders Spiel. Note -
 
Keke Topp (ab 89.): Bekam auch noch ein paar Minuten. Note -

Weiter mit dem Aufstellungstext:

Werder Bremens Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt: Neuzugang Jovan Milosevic in der Startelf?

Update vom 16. Januar 2026, 19.20 Uhr: Jetzt ist die Startelf da - es gibt keine Änderungen im Vergleich zum BVB-Spiel: Die komplette Aufstellung lest ihr hier im Liveticker zur Partie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt!

Bremen – Die Lust auf den ersten Startelf-Einsatz ist groß bei Jovan Milosevic, doch Forderungen sind nicht die Sache des 20-jährigen Stürmers. „Das ist nicht meine Entscheidung. Ich werde mich nicht in Dinge einmischen, bei denen es sich nicht gehört“, sagte die Leihgabe des VfB Stuttgart unter der Woche. „Das ist Sache des Coaches.“ Dieser heißt beim SV Werder Bremen bekanntlich Horst Steffen – und der ließ am Donnerstag während der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) durchblicken, dass sich der Serbe wohl zunächst erneut mit der Joker-Rolle wird anfreunden müssen.

Steht Neuzugang Jovan Milosevic gegen Eintracht Frankfurt erstmals in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen - oder kommt er erneut als Joker rein?

Werder Bremen-Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt: Jovan Milosevic wohl nicht in der Startelf

„Aktuell sehe ich das noch so, dass er ein guter Spieler ist, der reinkommt, dann noch mal unseren Sturm beleben und gegebenenfalls eben auch treffen kann“, sagte Steffen. Der Bremer Trainer hatte schon im Nachgang des BVB-Spiels (0:3), als Jovan Milosevic etwas mehr als 20 Minuten auf dem Rasen unterwegs war, die ganz normale Eingewöhnungsphase hervorgehoben, die nötig sei, um die Abläufe bei Werder Bremen zu verinnerlichen. Auch dank einzelner Video-Sequenzen werde dem Angreifer in diesen Tagen verdeutlicht, wie seine Laufwege und die der Mitspieler aussehen sollen. Komplett ausgeschlossen ist ein Einsatz von Beginn an also nicht. „Es ist möglich, dass er das schaffen kann. Aber es ist nicht zwingend so, dass ich sage, das muss man unbedingt machen“, meinte Steffen mit Blick auf die mögliche Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt.

Gut möglich also, dass wie in Dortmund auch gegen Frankfurt zunächst Justin Njinmah, Romano Schmid und Marco Grüll in der Startelf des SV Werder Bremen stehen. Direkt dahinter dürfte es wenig Anlass für Umbaumaßnahmen geben. Als Sechser werden wohl abermals Senne Lynen und Jens Stage aufgeboten, vor Torhüter Mio Backhaus bilden Yukinari Sugawara, Amos Pieper, Marco Friedl, Karim Coulibaly und Isaac Schmidt die Abwehrreihe. (mbü)

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt aussehen.

Rubriklistenbild: © gumzmedia, IMAGO / foto2press

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