Werder-Pleite gegen den FC Bayern

„Wir waren chancenlos“ – die Stimmen zum Werder-Debakel gegen den FC Bayern München

Nach Debakel gegen den FC Bayern München: So ordnet Werder Bremen den Abschuss ein - die Stimmen zum Spiel!
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Nach Debakel gegen den FC Bayern München: So ordnet Werder Bremen den Abschuss ein - die Stimmen zum Spiel!

Bremen – Ein Debakel: Der SV Werder Bremen hat am Samstagnachmittag gegen den FC Bayern München deutlich und in der Höhe verdient mit 0:5 verloren - die Stimmen zum Spiel.

Mitchell Weiser (Werder-Profi): „Wir waren chancenlos, das muss man am Ende des Tages sagen. Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber nach vorne gar nichts hinbekommen. Wir standen tief. Dabei hatten wir uns vorgenommen, mutig zu sein. Wir haben es aber kaum geschafft, aus der eigenen Hälfte rauszukommen. Das 0:1 ist bitter, es war ein Fehler von mir. Davor haben wir noch relativ gut verteidigt. Danach ist es brutal, was Bayern im Gegensatz zur letzten Saison auf den Platz gebracht hat. Wir haben gar keine Entlastung geschafft und konnten keine Konter kreieren. Der Sieg war hochverdient. Wenn wir versucht haben, hoch anzulaufen, haben sie immer Räume in unserem Rücken gefunden. Das war brutal, mit welcher Gier und Effizienz sie das Tor gesucht haben. Das war eine Nummer zu groß für uns. Aber wir dürfen es nicht zu hoch hängen und zu nah an uns heranlassen. Es war ein Spiel gegen die Bayern. Es ist eine Niederlage, das ist ärgerlich. Wir müssen es analysieren. Ich glaube, wir wissen auch schon, was wir nicht gut gemacht haben. Nächste Woche geht es darum, es besser zu machen.“

Werder Bremen geht gegen den FC Bayern München unter - die Stimmen zum Spiel

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Für uns ist es ein bitterer Nachmittag mit einem in der Höhe verdienten Sieg für die Bayern. Wir mussten feststellen, dass wir gegen einen übermächtigen Gegner gespielt haben. Weil wir nicht bei 100 Prozent waren, kommt so ein Ergebnis zustande. Uns hat vor allem Entlastung und Genauigkeit im Ballbesitz gefehlt, dann legen wir ihnen die Tore selber auf. Das sind Dinge, die wir verbessern und aus denen wir lernen können. Trotzdem müssen wir den Blick auf die Dinge richten, die die Mannschaft zuletzt gut gemacht hat und dass wir dieses Gesicht in Hoffenheim wieder zeigen.“

Niklas Stark (Kapitän des SV Werder Bremen): „Die Bayern haben ihre brutale Qualität unter Beweis gestellt. Normalerweise schaffen wir es immerhin, dass sie ins Überlegen kommen, aber heute hat bei ihnen sehr vieles funktioniert. Dann ist es schwer, das zu verteidigen. Wir sind heute unter die Räder gekommen. Man muss aber auch mal ein Eins-gegen-eins gewinnen, um in die richtige Stimmung zu kommen. Vor allem gegen solche Bayern. Gerade läuft es richtig gut für sie. Sie sind mit sehr viel Selbstvertrauen gekommen. Man muss es dann einfach offensiv angehen, das hat heute aber nicht so funktioniert. Die Pille müssen wir jetzt schlucken, auch wenn es schwer ist. Das sollte uns nicht von unserem Weg abbringen. Es war ein Ausrutscher. Nächste Woche gehen wir es wieder voll an.“

Peter Niemeyer (Leiter Profifußball Werder Bremen): „Erstmal muss man anerkennen, dass Bayern bockstark war. Das gehört auch zur Analyse. Sie haben es unfassbar gut gemacht, haben uns unfassbar gut gepresst. Wenn wir den Ball hatten, hatten wir keine Lösung, wie wir ihn zum Mitspieler bringen. Wir wussten ja, dass Bayern in einer unfassbar guten Verfassung ist. Dass es passieren kann, dass wir hinten reingedrückt werden, wussten wir. Wir hatten uns vorgenommen, die Linien weiter nach vorne zu verschieben. Das ist im Laufe des Spiels aber relativ am Anfang nicht so aufgegangen, wie wir es uns vorgestellt haben.“

„Man muss es ihnen nicht so einfach machen“ - die Stimmen zur Niederlage von Werder Bremen gegen den FC Bayern

Michael Zetterer (Werder-Torwart): „Dass man gegen Bayern Tore bekommen kann, ist klar. Was sie in den letzten Wochen gemacht haben, was sie heute gemacht haben – das hat schon viel mit Qualität zu tun. Aber man muss es ihnen nicht so einfach machen, wie wir es ihnen heute gemacht haben.“

Amos Pieper (Werder-Verteidiger): „Viele Bälle, die wir hatten, haben wir direkt wieder verloren und dadurch sind auch zwei, drei Gegentore entstanden. Es ist die Qualität der Bayern und für uns sehr bitter, dass sie aus ihren Chancen auch direkt die Tore machen.“

Harry Kane (Torschütze zum 3:0 für den FC Bayern): „Es war eine gute Woche für uns. Lob an die Mannschaft für die Einstellung und die Mentalität, die wir gezeigt haben. Selbst nach dem vierten Tor wollten wir ein weiteres machen. Werder war lange ungeschlagen, aber so wie wir heute mit Ball und ohne Ball gespielt haben – so wollen wir jedes Spiel angehen.“

Mit Material von Sky und Werder.de

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