Werder-Klatsche gegen FC Bayern

Unterlegen in allen Belangen: Werder Bremen geht gegen die Bayern unter

Debakel für Werder Bremen: Tony Jung (links), Senne Lynen und die Grün-Weißen kassieren gegen den FC Bayern München eine Klatsche - Jamal Musiala erzielte ein Tor.
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Debakel für Werder Bremen: Tony Jung (links), Senne Lynen und die Grün-Weißen kassieren gegen den FC Bayern München eine Klatsche - Jamal Musiala erzielte ein Tor.

Debakel im Weserstadion: Der SV Werder Bremen hat das Heimspiel gegen den FC Bayern München deutlich mit 0:5 (0:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Acht Pflichtspiele am Stück war der SV Werder Bremen saisonübergreifend ungeschlagen – eine mehr als beachtliche Serie, die am Samstagnachmittag allerdings krachend beendet wurde. Im Heimspiel gegen den FC Bayern München war die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner von Beginn an vollkommen chancenlos und verlor auch in der Höhe verdient mit 0:5 (0:2). Als Ausdruck der kompletten Unterlegenheit stand am Ende dieser Fakt zu Buche: Nicht einen einzigen Torschuss brachten die Bremer während der Partie zustande.

Im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Mainz hatte Ole Werner seine Anfangsformation notgedrungen auf zwei Positionen verändert. Für den rotgesperrten Kapitän Marco Friedl rückte Amos Pieper in die Dreierkette, den Part des verletzten Angreifers Justin Njinmah übernahm Marco Grüll. Der Neuzugang aus Österreich feierte somit seine Startelfpremiere – und bekam als Teil der Bremer Mannschaft erstmals zu spüren bekam, wie unangenehm so ein Spiel gegen den Rekordmeister laufen kann. Vom Anpfiff weg dominierte der FC Bayern München im ausverkauften Weserstadion das Geschehen, und zwar nach Belieben, was einerseits an ihrer bekannt hohen Qualität, andererseits aber auch an einem auffällig passiven Auftritt des SV Werder Bremen lag. Nachdem die Hausherren in der Anfangsphase noch versucht hatten, schnell umzuschalten, gab es im weiteren Verlauf der ersten Hälfte keine einzige Szene mehr, in der sie das Gefühl vermittelten, an diesem Tag irgendetwas ausrichten zu können.

Michael Olise bringt den FC Bayern München nach 20 Minuten gegen den SV Werder Bremen in Führung

In der achten Minuten war es noch die Latte, die Werder Bremen nach einem Schuss von Conrad Laimer vor dem frühen Rückstand bewahrte. Lange ließ die Führung der Bayern danach aber nicht auf sich warten. Nachdem Mitchell Weiser den Ball an der rechten Außenlinie verloren hatte, legte Harry Kane blitzschnell quer auf Michael Olise, der frei vor Torhüter Michael Zetterer zum 1:0 traf (23.). Auch beim zweiten Tor des FC Bayern München hatte der Franzose entscheidend seine Füße im Spiel. Im Bremer Strafraum ließ er Anthony Jung, Jens Stage und Felix Agu stehen und bediente Jamal Musiala, der keine große Mühe mehr hatte, zum 2:0 einzuschieben (32.). Viel mehr Chancen verzeichneten die Bayern zwar nicht, dennoch hatten sie jederzeit alles unter Kontrolle, was folgende Statistiken nach dem ersten Durchgang bestätigten: Ballbesitz: 75:25 Prozent, Torschüsse: 10:0, gespielte Pässe 472:152.

Werder-Trainer Ole Werner reagierte in der Pause und brachte in Derrick Köhn (für Grüll) und Keke Topp (für Marvin Ducksch) zwei frische Kräfte. Dazu dürfte es eine entsprechende Ansprache ans Team gegeben haben. Nach Wiederanpfiff trat Werder Bremen deutlich mutiger auf, fast so, als hätte die Mannschaft eine Halbzeit lang gebraucht, um den Respekt vor dem FC Bayern München abzulegen. Plötzlich gab es Offensivaktionen – wie etwa in der 52. Minute, als Topp nach Zuspiel von Köhn an der Defensive hängenblieb. Oder wie in der 54. Minute, als Stages Zuspiel im Strafraum auf den einschussbereiten Köhn von Dayot Upamecano unterbunden wurde. Es sollte nicht mehr als ein Strohfeuer sein, denn mitten in diese Phase hinein wurde es wieder bitter für die Hausherren. Aber so richtig.

FC Bayern München erzielt gegen Werder Bremen innerhalb von acht Minuten drei Tore

Mit einem Fehlpass im Spielaufbau brachte Romano Schmid zunächst das Münchner 3:0 durch Harry Kane auf den Weg (57.). Vorlagengeber war einmal mehr der überragende Michael Olise, der kurz darauf das 4:0 wieder selbst besorgte (60.). Für Werder Bremen ging es spätestens ab diesem Zeitpunkt nur noch um eines: Schadensbegrenzung. Und nicht einmal die gelang. Nur fünf Minuten später schraubte Ex-Bremer Serge Gnabry den Spielstand auf 5:0 für den FC Bayern München, der während des Nachmittags im Weserstadion nicht so wirkte, als müsste er für den Kantersieg an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit gehen. Danach verhinderte Keeper Zetterer sogar noch Schlimmeres, ehe es um exakt 17.22 Uhr zum erfreulichsten Bremer Moment des Nachmittags kam: Schiedsrichter Bastian Dankert pfiff das Spiel ab. (dco/kni)

SV Werder Bremen: Zetterer – Pieper (79. Malatini), Stark, Jung – Weiser, Lynen, Agu (87. Deman), Schmid, Stage (66. Alvero) – Grüll (46. Köhn), Ducksch (46. Topp)

Der Liveticker zum Nachlesen:

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Debakel für Werder

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen FC Bayern München. Alle News, Tore und Highlights vom Bundesliga-Spiel hier live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 5:0 für den FC Bayern.

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90.+2 Min: Und dann ist Schluss! Der SV Werder Bremen verliert völlig verdient mit 0:5 gegen den FC Bayern, der sich vor allem in den acht Minuten ab der 57. Minute eiskalt präsentierte und mit drei Treffern schnell alles klar machte. Werder enttäuschte dagegen vor allem offensiv, wirkte aber auch defensiv über weite Strecken viel zu passiv. Gegen einen starken FC Bayern reicht es so am Ende niemals für Zählbares. Ohne eigenen Torschuss muss sich der SVW so geschlagen geben. Am Ende müssen die Grün-Weißen einfach akzeptieren, dass mit so einer Leistung gegen den FC Bayern nichts zu holen ist. In Kürze folgen hier ein ausführlicher Spielbericht sowie die Noten und Stimmen zum Spiel.

90.+1 Min: Es gibt nochmal zwei Minuten oben drauf...

90. Min: Werder bekommt noch zwei Mal die Chance am gegnerischen Strafraum, vertändelt den Ball aber jeweils zu einfach. Auf der Gegenseite hämmert Kimmich den Ball ans Gebälk.

90. Min: Gleich haben wir es geschafft. Ob Schiri Dankert hier noch allzu viel nachspielen lässt...?

88. Min: Wieder verhindert Zetterer das sechste Gegentor: Musiala wird an der Strafraumkante freigespielt und schließt flach ins rechte Eck ab. Zetterer taucht aber blitzschnell ab und klärt zur Ecke. Diese kann Werder klären.

86. Min: Alvero mit der nächsten kleinen, aber feinen Aktion: Der Sechser erobert an der eigenen Strafraumkante den Ball und behauptet diesen technisch stark. Dann stoppen ihn die Bayern mit einem Foul. Bei Werder gibt es den nächsten Wechsel: Deman darf sich nochmal zeigen, Agu geht vom Platz.

85. Min: Puuuh... Nach einem Fehlpass der Bayern wird Werder zum Kontern eingeladen. Schmid treibt den Ball nach vorne und bedient dann Topp auf der rechten Seite, dessen Flanke oder Schuss(?) jedoch vollkommen verunglückt und im hohen Bogen über das Tor fliegt.

83. Min: Der nächste Versuch. Nach starkem Ballgewinn von Alvero kommt die Kugel an die Strafraumkante zu Topp, der sich gegen zwei FCB-Verteidiger zu drehen versucht, den Ball aber nicht behaupten kann. Weiterhin kein Torschuss der Grün-Weißen.

81. Min: Schmid schickt Weiser auf der rechten Seite in die Tiefe, der mit seiner Flanke Keke Topp sucht. Upamecano ist allerdings vor dem jungen Angreifer am Ball und kann klären.

79. Min: Stark grätscht im eigenen Strafraum stark den Ball vom Fuß des eingewechselten Leroy Sane. Jetzt bekommt der Bremer Innenverteidiger einen neuen Kollegen: Malatini ist für Pieper im Spiel.

77. Min: Gelbe Karte für Upamecano, der Köhn gefoult hatte. Den fälligen Freistoß von der linken Seite bringt Romano Schmid vors Tor, die Bayern klären aber und so bleibt es weiterhin bei 0 Torschüssen für grün-weiß!

75. Min: Ansonsten scheint die Bremer Gegenwehr aber ziemlich gebrochen. Auch wenn Schmid mit einem beherzten Einsatz noch einen Einwurf herausholt, hängen bei den meisten Grün-Weißen mittlerweile die Schultern. Die Bayern wechseln derweil: Harry Kane hat Feierabend, Thomas Müller kommt für ihn - und der war in der Vergangenheit leider ziemlich torhungrig gegen den SVW...

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Michael Zetterer verhindert das sechste Gegentor

74. Min: Dieser Mann stemmt sich noch dagegen! Zetterer ist eigentlich schon geschlagen, kratzt den Ball aber mit einem Boris-Becker-Gedächtnissprung noch von der Linie. Das wäre sonst das 0:6 gewesen.

72. Min: Zetterer verhindert das Sechste! Der Keeper ist nach einem Kopfball von Kane zur Stelle.

70. Min: Gute Nachrichten für Werder: Olise geht vom Platz. Der überragende Mann war an den ersten vier Münchner Treffern direkt beteiligt. Die schlechte Nachricht: Mit Leroy Sane kommt ein Offensivspieler, der nun auch zeigen möchte, was er drauf hat.

69. Min: Werder hat mal wieder eine längere Ballbesitzphase, kommt aber weiterhin nicht zum ERSTEN Schuss aufs Tor der Münchner.

66. Min: Werner reagiert nochmal: Skelly Alvero kommt für Jens Stage, der mit einem härteren Zuspiel beim Stand von 0:2 das mögliche 1:2 hätte auflegen können. Es kam aber bekanntlich anders...

65. Min: 5:0 durch Gnabry. Jetzt erinnert das an vergangen geglaubte Jahre. Der eingewechselte Serge Gnabry tanzt auf der linken Angriffsseite Agu viel zu einfach auf und setzt den Ball flach ins linke Eck. Zetterer ist chancenlos. Jetzt wird es ein Debakel.

64. Min: Werder gibt sich nicht auf, aber der Ertrag der Offensivbemühungen bleibt ziemlich überschaubar. Jetzt dribbelt sich Schmid fest.

62. Min: Der neue Schwung der Bremer ist durch den Doppelschlag natürlich endgültig verpufft. Ab jetzt dürfte es hier nur noch um Schadensbegrenzung gehen.

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Bayern-Doppelschlag schockt Werder!

60. Min: Der Treffer zeigt seine Wirkung und Werder droht auseinanderzufallen - 4:0 für die Bayern. Werder bekommt den Ball nicht hinten raus und so fällt das Leder vor die Füße des starken Olise, der die Kugel ins linke obere Ecke hebt. Das war‘s dann wohl...

57. Min. Tor für die Bayern, Kane macht das 3:0. Das ist leider eiskalt und stark gespielt. Schmid spielt einen Fehlpass ins Zentrum und dann machen es die Bayern schnell. Kane schickt Olise in die Tiefe, der schon im Sechzehner nochmal auf den Ball tritt und auf Kane zurücklegt. Die Chance lässt sich der Engländer nicht nehmen und vollendet trocken. Das ist bitter und jetzt wird es natürlich richtig schwer für die Grün-Weißen...

56. Min: Und dennoch: Werder ist jetzt deutlich besser in der Partie und angesichts des Spielstands ist das Ding hier noch lange nicht durch. Die Bayern wechseln nun doppelt: Guerreiro und Ex-Bremer Gnabry kommen für Coman und Laimer.

54. Min: Das war DIE Chance: Weiser schickt Stage, der im Strafraum querlegt, den Pass aber viel zu lasch spielt, sodass Upamecano im Zentrum in höchster Not klären kann.

52. Min: Werder verlagert das Spiel schön auf die linke Seite zu Köhn, der den Ball an die Strafraumkante zu Topp legt. Der junge Angreifer hat aber seine Probleme, den etwas zu ungenauen Ball anzunehmen und verpasst so den schnellen Abschluss. Im Dribbling wird er dann vom Ball getrennt. Schade!

51. Min: Das wäre mal die Chance für eine Überzahl im Angriff gewesen, aber Schmid bleibt an Upamecano hängen. Ein bisschen mutiger werden die Bremer nun aber.

49. Min: Werder kommt immerhin mal in den Strafraum der Bayern, Weiser findet dann per Hacke aber keinen Abnehmer.

48. Min: Das Bild ist zunächst aber erstmal unverändert: Der FC Bayern hat den Ball, Werder steht tief und verteidigt. Im eigenen Aufbau versucht es Werder weiterhin mit Kurzpassspiel.

47. Min: Werder stellt um: Agu spielt auf dem rechten Flügel, Köhn auf dem linken Flügel. Weiser steht dafür auf der rechten Seite nun deutlich offensiver. Mal schauen, was das bewirken kann...

46. Min: Weiter geht‘s im Weserstadion. Neues Personal schickt Ole Werner schon mal ins Rennen: Topp und Köhn sind für Grüll und Ducksch neu dabei. Wollen wir mal sehen, ob das kombiniert mit einer neuen Ausrichtung und neuem Schwung nochmal für Spannung sorgen kann...

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: SVW liegt zur Pause hinten und tut sich schwer

16.20 Uhr: Puh, was sagt man nach dieser Halbzeit? Werder liegt hier „nur“ mit 0:2 hinten und das geht grundsätzlich auch in Ordnung. Allzu viele Chancen hatten die Bayern schließlich auch nicht. Sie sind jedoch derart dominant, dass einem hier jegliche Phantasie fehlt, dass Werder zu einem eigenen Torerfolg kommen kann. Die Grün-Weißen stehen zwar nicht schlecht, wirken aber irgendwie unbeteiligt und ergeben sich ein Stück weit ihrem Schicksal, hier heute nur hinterherzulaufen. Dabei ist das Spiel eigentlich noch nicht entschieden. Damit es aber nochmal spannend wird, muss sich beim SVW einiges ändern. Gleich geht‘s weiter.

45.+2 Min: Werder befreit sich nach einem letzten Münchner Vorstoß, dann ist Halbzeit.

45. Min: Werder muss sich hier mit diesem 0:2 in die Pause retten, um dann mit neuem Schwung, neuer taktischer Ausrichtung und vielleicht auch neuem Personal aus der Kabine kommen. Sonst ist hier heute definitiv nichts zu holen. Es gibt eine Minute Nachspielzeit.

44. Min: War da eine Hand am Ball? Die Bayern kombinieren sich in den Bremer Strafraum und kommen zum Abschluss. Trotz zaghafter Beschwerden der Münchner geht das Spiel weiter.

41. Min: Romano Schmid startet und wartet auf einen langen Ball, der ihn alleine aufs Tor zulaufen ließe. Agus Ball hat aber viel zu wenig Wucht und kommt nicht bis zum Österreicher - symptomatisch für die bisherigen Bremer Angriffsbemühungen.

40. Min: Fast das Dritte: Kane wird steil geschickt zieht im Strafraum ab. Der Schuss zischt aber am Tor vorbei, Kane stand zudem im Abseits.

39. Min: Werder ist hier durchaus bemüht, von ganz großer Gegenwehr kann aber auch keine Rede sein. Neben eigenen Torchancen fehlen auch knackige Zweikämpfe, um hier womöglich über die kämpferische Komponente ins Spiel zu kommen.

37. Min: Jetzt mal! Agu wird auf der rechten Seite von Stage geschickt, dann aber von Laimer gefoult. Der Österreicher erhält für sein taktisches Vergehen die erste Gelbe Karte der Partie. Der Bremer Angriff ist damit aber abermals verpufft.

35. Min: Das passt ins Bild: Werder bekommt nahe der gegnerischen Eckfahne einen Freistoß, den Ducksch aber schwach an den ersten Pfosten setzt. Dort kann ein Münchner den Ball mühelos rausköpfen.

34. Min: Werder ist um eine schnelle Antwort bemüht und kommt auch endlich mal vors Münchner Tor. Duckschs Hereingabe findet aber keinen Abnehmer.

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Bayern zaubern und erhöhen

32. Min: 2:0 für die Bayern, Musiala trifft. Das ist leider ganz, ganz stark gemacht. Olise dribbelt sich nach Belieben durch die Bremer Hintermannschaft und hat am Ende halbrechts im Sechzehner das Auge für Jamal Musiala, der aus wenigen Metern nur noch einschieben muss. Jetzt wird es richtig schwierig für die Grün-Weißen.

32. Min: Alles in allem ist das Bremer Angriffsspiel aber zu uninspiriert und ungenau. So können sie den Münchnern nicht gefährlich werden, die sich somit in Werders Hälfte austoben können.

30. Min: Jetzt versuchen es die Bremer mal und rücken mit mehreren Spielern nach vorne. Die Bayern sind aber hellwach und so geht es schnell wieder in die andere Richtung. Immerhin: Die Bremer sind schnell wieder hinter dem Ball und lassen nichts anbrennen.

27. Min: Erstmal bleibt das Bild aber das gleiche: Bayern hat den Ball, Werder läuft hinterher und versucht, die Räume eng zu halten. Trotzdem kommen die Bayern links bis zur Grundlinie durch, Coman stolpert den Ball aber ins Toraus.

26. Min: Verdient ist die Führung allemal. Schließlich sind die Bayern hier enorm dominant. Ein wahres Chancenfeuerwerk haben die Münchner allerdings auch noch nicht abgefeuert. Von Werder muss nun aber deutlich mehr kommen als in den ersten 25 Minuten.

23. Min: Tor für Bayern, Olise macht‘s. Jetzt ist es also passiert. Werder versucht, den Ball flach hinten rauszuspielen, wobei Weiser ein Fehlpass unterläuft. Dann geht‘s schnell und nach Zuspiel von Kane steht Olise in der Mitte völlig frei. Der Neuzugang muss nur noch zur Führung einschieben - 1:0 für die Bayern.

21. Min: Es bleibt dabei: Die Bayern haben den Ball, Werder läuft die Räume zu und lässt so sehr wenig zu. Aber wie lange geht das gut? Vor allem, wenn es kaum Entlastungsangriffe gibt...

17. Min: Es ist nicht so, dass die Bremer hier gar nicht den Ball haben oder nicht versuchen würden, nach vorne zu spielen. Der Ball ist aber schlichtweg zu schnell weg, als dass es sich hier lohnen würde, die Angriffe zu beschreiben. Zur Wahrheit gehört aber auch: Werder steht grundsätzlich gut und schwimmt hier trotz der Münchner Dominanz keineswegs.

16. Min: Und genau der probiert es auch, setzt den Ball aber ca. einen Meter über den Kasten.

15. Min: Gute Freistoßmöglichkeit für den FC Bayern aus 25 Metern, unter anderem Harry Kane steht bereit.

13. Min: Nächste Ecke für die Bayern, wieder kann Werder klären, aber wieder bleiben die Bayern in Ballbesitz. Werder hat so kaum Zeit, um Luft zu holen. Das könnte auf Dauer gefährlich werden.

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Werder-Fans zeigen Choreographie für verstorbenen Israeli

12. Min: Vor dem Spiel zeigten die Werder-Fans übrigens eine Choreographie für Hersh Goldberg-Polin. Was es damit auf sich hat, lest ihr hier!

11. Min: Auch den können die Grün-Weißen gefahrlos klären, in Ballbesitz bleiben die Münchner trotzdem. Das ist bisher ein sehr dominantes Auftreten der Gäste.

10. Min: Nächster Vorstoß der Bayern: Pavlovic spielt den Ball von der Grundlinie in Richtung von Harry Kane, aber Pieper ist gerade so vor dem Stürmer am Ball und klärt zur Ecke. Diese klären die Bremer zum nächsten Eckstoß...

8. Min: Erster Abschluss der Bayern - und was für einer! Laimer versucht es aus der Distanz und setzt den Ball auf die Latte. Glück für Werder!

7. Min: Jetzt mal ein hoher Ballgewinn der Bremer, aber die Hereingabe in den Strafraum klären die Münchner zum Einwurf. Nach diesem ist der Ball postwendend wieder bei den Gästen.

5. Min: Werder steht in dieser Anfangsphase sehr tief. Die Wege nach vorne für mögliche Konter sind so natürlich sehr lang.

4. Min: Werder versucht es ebenfalls mit einem ruhigen Kurzpassspiel im Aufbau, bis die Bayern Zetterer zum langen Schlag zwingen. Den fangen die Gäste ab.

2. Min: Eine erste Flanke in den Bremer Strafraum köpft Anthony Jung konsequent raus.

2. Min: Die Bayern haben sich direkt den Ball geschnappt und halten den nun in den eigenen Reihen. Werder muss erstmal hinterherlaufen. Das werden wir heute mit Sicherheit noch häufiger sehen.

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Das Spiel im Weserstadion läuft

1. Min: Und dann geht‘s los, der Ball rollt im Weserstadion: Der SV Werder stößt an.

15.28 Uhr: Und da kommen die Teams: Kapitän Niklas Stark führt den SV Werder aufs Spielfeld, bei den Bayern wird kurzfristig doch Sven Ulreich zwischen den Pfosten stehen. Manuel Neuer war nach seiner Verletzung aus dem Zagreb-Spiel eigentlich wieder fit. Offensichtlich reichte es nun aber doch nicht für einen Einsatz.

15.25 Uhr: Und ein (vorerst) letzter Mutmacher: Das Wetter in Bremen ist herrlich, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel - alles ist angerichtet, um eine September-Serie fortzusetzen: Im neunten Monat des Jahres hat der SV Werder nämlich tatsächlich eine positive Bilanz gegen den FC Bayern: Drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen stehen in sechs Spielen für den SVW zu Buche.

15.22 Uhr: Bevor es gleich losgeht, werfen wir noch einen Blick auf das Schiedsrichtergespann der heutigen Begegnung: Bastian Dankert ist heute an der Pfeife, Linienrichter sind Rene Rohde und Jan Clemens Neitzel-Petersen. Als vierter Offizieller fungiert Harm Osmers, Videoschiedsrichter ist Johann Pfeifer, der wiederum von Frederick Assmuth unterstützt wird.

15.16 Uhr: Das nennt sich Timing, denn gerade eben stand auch Kompany am Sky-Mikro Rede und Antwort. Angesprochen auf Mitchell Weisers Ansage unter der Woche sagte der sympathische Coach mit einem verschmitzten Grinsen: „Oder andersrum: Wir schießen zehn, die neun. Wir wollen einfach gewinnen und hoffentlich kein Gegentor kassieren.“

15.15 Uhr: Noch ein kleiner Mutmacher gefällig? Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte als Spieler gegen keinen Bundesligisten eine schlechtere Bilanz als gegen den SV Werder Bremen: Als Profi beim zweitklassigen SVW-Rivalen aus Hamburg konnte Kompany keines der vier Spiele gegen Werder gewinnen, auch mit Anderlecht in der Champions League setzte es eine Niederlage gegen die Grün-Weißen.

15.09 Uhr: Ole Werner hat sich soeben am Sky-Mikro geäußert: „Wir brauchen auf allen Positionen und als Mannschaft eine Top-Leistung. Wir müssen kompakt stehen und, wenn wir den Ball haben, gut damit umgehen. Bayern verteidigt Mann-gegen-Mann auf dem gesamten Feld mit sehr hoher Qualität. Das ist die beste Mannschaft Deutschlands. Für uns muss alles passen.“

15.05 Uhr: Das letzte Aufeinandertreffen - allerdings in der Münchner Allianz Arena - gewann schließlich der SV Werder mit 1:0, den goldenen Treffer erzielte im Januar 2024 ebenjener selbstbewusster Mitchell Weiser. Für Werder war es damals der erste Sieg im einstigen Nord-Süd-Gipfel seit September 2008 - der Start einer neuen Serie, die heute fortgesetzt wird...?

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: SVW um Mitchell Weiser selbstbewusst

15.01 Uhr: Dass die Bremer hier mit reichlich Selbstbewusstsein auftreten, bewies auch Mitchell Weiser unter der Woche in einer Medienrunde, als er angesprochen auf den Münchner 9:2-Sieg gegen Zagreb meinte: „Wenn die neun Tore machen, machen wir zehn.“ Dass die Grün-Weißen bereits seit 2006 kein Heimspiel gegen die Bayern mehr gewonnen haben, es in dem Zeitraum 15 Niederlagen und zuletzt 14 Pleiten in Folge setzte, versuchen die Bremer etwas auszuklammern. Aus gutem Grund...

14.57 Uhr: Ein Blick auf diese Münchner Offensivpower könnte natürlich für die ein oder andere Sorgenfalte auf der Stirn der Werder-Fans sorgen. Doch auch die Bremer sind gut drauf und saisonübergreifend seit neun Pflichtspielen ungeschlagen. Das ist die längste Serie seit 2019 - damals waren es sogar zwölf Partien ohne Niederlage.

14.53 Uhr: Bei den Bayern hatte der neue Coach Vincent Kompany dagegen die Qual der Wahl. Nach dem 6:1-Triumph gegen Kiel am Vorwochenende und der 9:2-Gala in der Champions League gegen Dinamo Zagreb haben sich schließlich alle in beiden Partien eingesetzten Spieler aufgedrängt.

14.48 Uhr: Jetzt aber zum dritten Fragezeichen in der Bremer Startelf-Aufstellung: Marco Grüll erhält den Vorzug vor Keke Topp. Damit kommt der Neuzugang von Rapid Wien heute zu seinem Startelf-Debüt und trifft gemeinsam mit Kollege Romano Schmid auf seinen österreichischen Nationalmannschaftskollegen Konrad Laimer auf Münchner Seite. Grüll hatte nach seiner frühen Einwechslung für Njinmah (verletzungsbedingt) in Mainz zunächst noch Anlaufschwierigkeiten, fand im Laufe der Partie aber immer besser rein und hatte am Ende sogar entscheidenden Anteil am Siegtreffer, weil er Vorlagengeber Schmid auf den mitgelaufenen Torschützen Köhn aufmerksam machte. Ob er heute auch eine tragende Rolle in Werders Offensive spielen kann...?

14.43 Uhr: Nochmal kurz zurück zur Entscheidung in der Innenverteidigung für Pieper und gegen Malatini. Der rotgesperrte Friedl sagte soeben am Sky-Mikrofon: „Amos ist auch körperlich stark. Egal, für wen sich der Trainer entschieden hat, ich glaube, er hat sich gut entschieden.“ Zur zuletzt guten Bilanz der Bremer gegen Top-Teams sagte Friedl: „Wir haben gegen Dortmund gut gespielt, das müssen wir hier auch auf den Platz bringen. Wir sind heiß und wollen das Spiel gewinnen.“ Friedl verriet außerdem, dass die Bremer Einspruch gegen seine Sperre eingelegt haben, es blieb aber bekanntlich bei der Zwei-Spiele-Sperre. „Zwei Spiele finde ich ein bisschen hart“, ärgert sich Friedl.

14.40 Uhr: Das zweite Fragezeichen gab es im Voraus auf der linken Außenbahn. Felix Agu hatte sich dort festgespielt und gute Leistungen gezeigt. Nach dem Transfer und dem Traum-Debüt von Derrick Köhn gegen Mainz 05 werden die Karten dort aber nochmal neu gemischt. Für heute erhält Agu nochmal den Vorzug vor Köhn. Mit einer guten Leistung gegen den Rekordmeister könnte er seinen Stammplatz erstmal weiter zementieren.

14.35 Uhr: Widmen wir uns zunächst genauer der Aufstellung des SV Werder Bremen. Die ist tatsächlich genau so, wie wir sie im Voraus erwartet hatten: Pieper ersetzt den gesperrten Friedl und kommt damit zu seinem ersten Bundesliga-Spiel seit April dieses Jahres. Sein vorletztes Spiel war allerdings bereits am 1. Oktober 2023. Seit exakt einem Jahr hat er wegen mehrerer Verletzungen insgesamt nur drei Bundesliga-Spiele bestritten. Da darf durchaus mit Spannung erwartet werden, wie der Innenverteidiger heute gegen das Münchner Star-Ensemble zurechtkommt.

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern München: Die Aufstellungen sind da

14.31 Uhr: Auf der Bank des Rekordmeisters nehmen vorerst folgende Akteure Platz: Ulreich - Gnabry, Goretzka, Sane, Dier, Palhinha, Guerreiro, Müller, Tel.

14.29 Uhr: Und auch der FC Bayern ist heute (über-)pünktlich. Das ist die Startelf von Trainer Vincent Kompany: Neuer - Kimmich, Upamecano, Kim, Davies - Pavlovic, Laimer - Olise, Musiala, Coman - Kane.

14.27 Uhr: Auf der Werder-Bank nehmen vorerst Platz: Backhaus - Deman, Bittencourt, Burke, Köhn, Hansen-Aaröen, Malatini, Alvero, Topp.

14.26 Uhr: Und da ist sie schon, die Startelf-Aufstellung von Werder-Trainer Ole Werner: Zetterer – Pieper, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Stage, Agu – Schmid, Ducksch, Grüll.

14.20 Uhr: Moin aus der DeichStube und herzlich willkommen zum Liveticker! In gut einer Stunde geht‘s im Weserstadion: Werder Bremen gegen den FC Bayern München. In Kürze erwarten wir die Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Auf Bremer Seite stellen sich im Grunde genommen drei Fragen: Erstens: Wer verteidigt anstelle von Marco Friedl: Julian Malatini oder Amos Pieper? Zweitens: Wer stürmt neben Marvin Ducksch anstelle des verletzten Justin Njinmah: Keke Topp oder Marco Grüll? Und drittens: Darf Derrick Köhn nach seinem Siegtreffer gegen Mainz 05 von Beginn an ran oder behält Felix Agu seinen Platz in der Startelf? In Kürze sind wir schlauer.

Der SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Bayern München: Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos zum Duell mit dem FC Bayern gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Mit Ohrwurm, Respekt und Mut: So will Werder Bremen den Favoriten FC Bayern München ärgern

Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den FC Bayern München. Der Vorbericht der DeichStube.

Bremen – Natürlich hat Ole Werner am Dienstag Champions League geschaut und seitdem „einen Ohrwurm: Yabba Dabba Doo!“, wie der Trainer des SV Werder Bremen grinsend berichtet: „Das gab es sehr oft zu hören.“ Unglaubliche neun Mal. Denn der FC Bayern schoss Dinamo Zagreb mit 9:2 aus der Arena, da gab es die Münchner Torhymne mit dem berühmten Freudenschrei von Zeichentrick-Held Fred Feuerstein quasi in Dauerschleife. Doch Angst hat Ole Werner das vor dem Heimspiel gegen die Bayern am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) nicht eingeflößt, ganz cool fügt er seiner Ohrwurm-Geschichte noch an: „Ja, die Bayern sind gut drauf, aber wir auch!“

Werder Bremen im Liveticker gegen den FC Bayern: Ole Werner geht selbstbewusst ins Duell, warnt aber auch vor FCB-Qualität

Seit neun Spielen hat der SV Werder Bremen saisonübergreifend nicht mehr verloren. Nach den beiden Unentschieden in Augsburg (2:2) und gegen den Titelaspiranten Borussia Dortmund (0:0) gab es einen 2:1-Sieg in Mainz und damit auch jede Menge Selbstvertrauen. Angesprochen auf den aktuellen Torrausch der Bayern frotzelte Mitchell Weiser unter der Woche: „Wenn die neun machen, dann machen wir zehn.“ Ole Werner findet den Spruch gut. „Selbstbewusstsein gefällt mir. Wir können auch mit einem guten Gefühl in das Spiel gehen, denn wir haben zuletzt gute Leistungen gezeigt. Dass die Ansage mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist, das sollte jeder registriert haben. Der Ansatz ist aber richtig: Wenn du nicht auf den Platz gehst, um das Spiel gewinnen zu wollen, dann brauchst du gar nicht auf den Platz zu gehen.“

Das Ziel sind also drei Punkte. Im Januar hat es geklappt – zum ersten Mal seit fast 16 Jahren durfte der SV Werder Bremen mal wieder einen Sieg gegen den Rekordmeister bejubeln. Eine andere Serie hat dagegen noch Bestand: Die vergangenen 14 Bundesliga-Spiele gewannen die Bayern allesamt in Bremen. Für Ole Werner sind das alles Nebensächlichkeiten: „Ich will diese Saison nicht mit der letzten vergleichen, dafür ist beim Gegner einfach zu viel passiert – ein anderer Trainer, ein anderer Ansatz, Fußball zu spielen, neue Spieler. Ein Rückblick in die letzte Saison bringt nichts.“ Die Bayern würden unter dem neuen Coach Vincent Kompany einen guten Eindruck machen, es sei eine klare Spielidee zu erkennen, der Gegner heiße eben nicht umsonst FC Bayern München: „Dass auf der gegnerischen Seite eine wahnsinnige Qualität auf allen Positionen vorhanden ist, das weiß man. Das ist nicht nur eine deutsche, sondern auch eine europäische Top-Mannschaft.“

Eingespielte Mannschaft des SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Bayern: Ole Werner über die schwierige Aufgabe

Unbesiegbar ist aber nun einmal keine Mannschaft. Doch für Überraschungen braucht es besondere Zutaten. „Große Mannschaften müssen auch mal die Tür aufmachen – und wenn es nur der erste Schuss ist, der vorbei- und eben nicht ins Tor geht. Das ist die Komponente, die du als normale Bundesligamannschaft gegen so einen Gegner brauchst“, meint Ole Werner und nimmt sogleich die Spieler des SV Werder Bremen in die Pflicht: „Die Basis ist aber, dass du dich selbst bei 100 Prozent bewegen musst. Nur mit 99 Prozent hast du keine Chance. Niemals! Egal, wie weit sie dir die Tür aufmachen!“ Deswegen müsse sein Team griffig gegen den Ball sein, eine gute Kompaktheit und gute Abstände gegen ganz viele Positionswechsel liefern. Und ganz wichtig, so Werner: „Wenn du den Ball hast, musst du auch Fußball spielen und deine Chance suchen – und das mit einer klaren Struktur.“

Da ist es durchaus hilfreich, dass sich die Mannschaft des SV Werder Bremen im Sommer kaum verändert hat. Die Abläufe sind bekannt, fast jeder kennt jeden. Die Grün-Weißen wirken tatsächlich wie ein eingeschworener Haufen, der auch Ausfälle wie die von Marco Friedl (gesperrt) und Justin Njinmah (verletzt) wegstecken kann. Ole Werner will sich noch nicht in die Karten schauen lassen, wen er dafür in Abwehr und Angriff aufbieten wird. Auch beim Konkurrenzkampf auf der Außenbahn zwischen Felix Agu und Derrick Köhn gibt er nichts preis und heizt die Spekulationen sogar noch an: „Alles ist möglich.“

Gute Laune von Ole Werner vor Partie zwischen dem SV Werder Bremen und FC Bayern im DeichStube-Liveticker

Werner garniert diese Aussage mit einem breiten Grinsen. Auch bei dieser Pressekonferenz des SV Werder Bremen vor dem Bayern-Spiel (alle Infos zur Live-Übertragung gibt‘s hier) gibt es den neuen, den unterhaltsamen Ole. Längst wird darüber gerätselt, warum der 36-Jährige plötzlich viel witziger und weniger nüchtern daherkommt. „Ich bin noch ganz beschwipst“, scherzt Ole Werner nach der Frage, ob sein Stimmungswandel möglicherweise mit dem Besuch beim DeichTalk in der Bremer Union-Brauerei zu tun habe. „Es ist schön, wenn es so ankommt, aber es ist nicht das erste Mal, dass ich gut drauf bin, seit ich in Bremen bin“, findet Werner und stellt fest: „Es ist für uns alle wichtig, dass man mit Freude an die Dinge herangeht.“ So blickt er auch der Partie mit dem haushohen Favoriten entgegen. „Die Mannschaft weiß, was zu tun ist. Wir freuen uns auf das Spiel.“ Bei dem dann nicht Fred Feuerstein, sondern das Bremer Nebelhorn für einen Ohrwurm sorgen soll. (kni)

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