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Werder sucht noch einen Stürmer: Thioune verrät das Wunschprofil
Transfer-Wunsch: Werder Bremen will sich noch mit einem Stürmer verstärken - Trainer Daniel Thioune verrät das gesuchte Anforderungsprofil!
Kenny Quetant, Salim Musah, Dawid Kownacki, Cedric Itten, und Keke Topp: So heißen derzeit die Mittelstürmer im Kader des SV Werder Bremen. Während Quetant, Musah und Kownacki am Sonntag beim Trainingsauftakt auf dem Platz standen, wird WM-Teilnehmer Itten nach dem Viertelfinal-Aus der Schweiz zunächst drei Wochen Urlaub erhalten, bevor er erstmals am Osterdeich aufschlägt. Noch länger dauert es bei Keke Topp, der nach seinem Ende März erlittenen Kreuzbandriss voraussichtlich bis in den Winter hinein ausfallen wird. Auf der Position soll also noch etwas passieren – daraus machen die Verantwortlichen auch keinen Hehl.
In Kenny Quetant und Salim Musah verfügt der SV Werder Bremen über zwei junge, aufstrebende Talente mit unterschiedlichen Stärken. Während Musah vor allem durch seine Physis und seinen Torriecher auffällt, bringt Quetant Dynamik und Athletik mit. Erfahrung auf hohem Niveau besitzen beide bislang jedoch kaum, auch wenn Musah in der Rückrunde seine Bundesliga-Tauglichkeit zumindest bereits andeutete. Für den Part des erfahrenen Angreifers wurde Cedric Itten verpflichtet, der mit 29 Jahren trotz des jüngsten Abstiegs mit Fortuna Düsseldorf bereits einiges erlebt hat. Auch Dawid Kownacki ist ein erfahrener Stürmer, doch der 29-Jährige, der im vergangenen Jahr an Hertha BSC verliehen war, gilt an der Weser erneut als Abgangskandidat. Die weitere Planstelle soll nun jedoch anders besetzt werden.
Werder Bremens Daniel Thioune über Wunschstürmer: „Es wird eher etwas Dynamisches, mit Tempo und Qualität im Eins-gegen-eins“
„Wir tun uns keinen Gefallen damit, wenn wir ein zweites Profil noch einmal so abbilden, wie wir es mit Cedric Itten haben“, erklärt Daniel Thioune. „Ich habe auch eine sehr hohe Meinung von Salim Musah, er ist ebenfalls eine physische Komponente in der Offensive.“ An Körperlichkeit mangelt es Werder Bremen also nicht. Andere Qualitäten sind im Kader dagegen seltener vertreten.
Unabhängig von seiner Zukunft will der SV Werder Bremen seine Offensive verstärken – am liebsten mit einem Spieler, der Tempo und Durchsetzungsstärke im Dribbling mitbringt. Allerdings schränkt Daniel Thioune mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten des Clubs ein: „Am Ende entscheidet auch der Markt darüber, wen wir bekommen.“ (bvo)