Treffer gegen Frankfurt

„Absolutes Team-Tor“: Die Geschichte hinter Werders einstudierter Eckball-Variante

Marco Friedl blockt, Oliver Burke köpft ein: Werder Bremen trifft nach einstudierter Ecken-Variante gegen Eintracht Frankfurt.
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Marco Friedl blockt, Oliver Burke köpft ein: Werder Bremen trifft nach einstudierter Ecken-Variante gegen Eintracht Frankfurt.

Bei Werder Bremen führte gegen Eintracht Frankfurt eine einstudierte Ecken-Variante zum Erfolg. Wie das Tor durch Oliver Burke zustande kam und wer dafür verantwortlich war.

Bremen – Immer dann, wenn nach einem Bundesliga-Spiel selbst die gegnerische Mannschaft öffentlich lobende Worte für eine bestimmte Aktionen des Kontrahenten findet, muss auf dem Platz etwas ganz Besonderes passiert sein. So geschehen beim Führungstreffer des SV Werder Bremen, der den verdiente 2:0-Heimsieg über Eintracht Frankfurt auf den Weg brachte. „Das war mit Sicherheit eine einstudierte Variante“, sagte Eintracht-Coach Dino Toppmöller über Oliver Burkes Kopfballtor nach einer Ecke und ergänzte: „Das ist ein gutes Standardtor, aber wir haben es am zweiten Pfosten auch nicht gut verteidigt.“

Werder Bremen gelingt Tor nach einstudierter Ecke: Christian Vander und Hannes Drews verantwortliche Trainer

Zur Wahrheit gehört fraglos, dass die Gäste in dieser Szene nicht besonders aufmerksam agierten. Doch ebenso ist festzuhalten, dass Werder Bremen eine besondere Eckballvariante gezielt vorbereitet und erfolgreich umgesetzt hatte. „Damit man so frei zum Abschluss kommt, muss vom Ball bis zum Block und zum Abschluss alles passen – und das hat es, von der Planung bis zur Ausführung“, lobte Werder-Trainer Ole Werner. Die Lorbeeren wollte der Cheftrainer jedoch nicht für sich selbst beanspruchen. Für Standardsituationen sind bei Werder nämlich andere federführend verantwortlich aus dem Trainerteam, wie Werner betonte: „Christian Vander und Hannes Drews kümmern sich bei uns um die Standards. Deshalb ein großes Kompliment an alle Beteiligten.“

Damit war sicherlich auch Romano Schmid gemeint, der den Eckball mustergültig auf den zweiten Pfosten brachte. „Im Training sind mir diese Bälle schon oft gelungen“, erklärte Schmid und verriet, dass die Variante eigentlich schon eine Woche zuvor zum Einsatz kommen sollte: „Kiki Vander meinte vor dem Kiel-Spiel schon, dass er diesen englischen Ball mal sehen möchte. Dann habe ich den Ball aber leider nicht so perfekt getroffen. Umso schöner, dass es heute funktioniert hat.“

Werder Bremen-Star Romano Schmid froh über gelungene Standard-Variante: „Absolutes Team-Tor“

Damit Torschütze Oliver Burke letztlich nur noch den Kopf hinhalten musste, war zuvor ein entscheidender Block von Werder Bremens Kapitän Marco Friedl im Strafraum notwendig. „Ansonsten hätte der Ball auch zu niedrig kommen können“, meinte Schmid, der den Treffer selbst gar nicht richtig mitverfolgte: „Wenn in der Mitte alle hochspringen, dann sehe ich irgendwie nichts mehr“, sagte der Österreicher schmunzelnd. An seinem Fazit änderte das jedoch nichts. Schmid stellte fest: „Es war ein absolutes Team-Tor.“ (bvo/dco)

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