Baumann erklärt Vorzüge
Trainingslager: Südafrika in der Favoritenrolle
Bremen - Offiziell verkündet ist es noch nicht, aber die Anzeichen verdichten sich, dass Werder im Winter eine große Reise macht. Sportchef Frank Baumann hat am Dienstag die Vorzüge des Standortes Südafrika für ein Trainingslager in der Winterpause deutlich hervorgehoben.
Während der Länderspielpause in der kommenden Woche will Werder das Ziel bekannt geben. „Noch sind einige Dinge zu klären, sportliche Aspekte und die Frage nach verfügbaren Testspielgegnern“, sagte Baumann - und setzte dann zu einer Art Loblied auf Südafrika an. „Wir hätten dort Anfang Januar im Vergleich zu Ländern wie Spanien oder der Türkei auf jeden Fall eine Garantie auf gutes Wetter“, sagte der 42-Jährige, der die lange Flugzeit (rund zehn Stunden) ebenfalls als Vorteil sieht.
Keine Zeitverschiebung in Südafrika
„Die Flüge nach Südafrika gehen in der Regel nachts. Man fliegt spätabends los und ist am nächsten Morgen da.“ Da es zwischen Deutschland und Südafrika keine Zeitverschiebung gibt, „könnten wir mittags schon das erste Mal trainieren“. Werder würde laut Baumann eher Zeit gewinnen, denn verlieren. Als mögliches Ziel der Bremer nannte Baumann (etwas unfreiwillig) Johannesburg, die größte Stadt des Landes.
Sollte Werder den weiten Trip tatsächlich antreten, dann auf jeden Fall in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußball Liga. Seit 2010 gibt es eine Kooperation der DFL mit Südafrikas Profi-Liga. In den vergangenen Jahren hatten bereits 1899 Hoffenheim, der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg im WM-Gastgeberland von 2010 Station gemacht.
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