Werder-Transfer-News
Erneutes Werder-Angebot für Derrick Köhn? Das ist dran an den Berichten
Hat der SV Werder Bremen bei Galatasaray Istanbul etwa nochmal ein neues Transfer-Angebot für Derrick Köhn abgegeben? Was am Gerücht dran ist.
Bremen – Die Zeichen hatten sich eigentlich bereits verdichtet, dass es zwischen dem SV Werder Bremen und Derrick Köhn in diesem Sommer nicht mehr wirklich heiß werden würde. Grund dafür: Köhns aktueller Arbeitgeber Galatasaray Istanbul hatte gleich mehrere Angebote von Werder zurückgewiesen. Am Donnerstagmorgen machten jedoch Meldungen aus der Türkei die Runde, wonach Werder doch noch einmal einen Versuch gestartet habe und nun bereit sei, die von Galatasaray geforderten fünf Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Bislang war lediglich bekannt, dass die Bremer ein Angebot zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro für den linken Außenbahnspieler in Richtung Istanbul abgegeben haben sollen. Nach Informationen der DeichStube ist an den jüngsten Gerüchten über ein erneutes Angebot jedoch nichts dran.
Neuer Anlauf vom SV Werder Bremen bei Derrick Köhn? Peter Niemeyer über das Transfer-Gerücht
„Wir schätzen Derrick als Typ und Fußballer sehr“, sagt Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer auf Nachfrage der DeichStube, betont jedoch zugleich: „Wir sind zum derzeitigen Stand auf der Linksverteidiger-Position gut aufgestellt.“ Eine neue Offerte in Richtung Istanbul hat es also nicht gegeben. Komplett ausschließen möchte man in Bremen allerdings nicht, dass sich in den letzten beiden Transferwochen auf der Linksverteidiger-Position noch etwas tut – dafür müssten jedoch gleich mehrere Faktoren zusammenkommen. Zum einen müsste Galatasaray bei seinen Forderungen nachgeben, oder aber es stünde beim SV Werder Bremen ein Abgang, beispielsweise von Oliver Deman, bevor – wonach es aktuell jedoch nicht aussieht.
Sollte keines dieser Szenarien eintreten, deutet vieles darauf hin, dass es zwischen Derrick Köhn, dessen Marktwert laut „transfermarkt.de“ bei fünf Millionen Euro liegt, und Werder Bremen in diesem Sommer nicht mehr zu einer erneuten Liaison kommen wird. Stattdessen konzentrieren sich die Bremer weiterhin auf die Suche nach einer Verstärkung für die rechte Abwehrseite sowie den Angriff. (bvo)
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