Routinier bleibt an der Weser
Werder bis zum Schluss: Bittencourt zieht es im Winter nicht weg
Verlässt Leonardo Bittencourt den SV Werder Bremen bereits im Winter? Jetzt soll der Mittelfeldspieler eine Entscheidung getroffen haben!
Bremen – Bereits seit 2019 trägt Leonardo Bittencourt das Trikot des SV Werder Bremen, seinen Vertrag hat er zwischenzeitlich, im Oktober 2022, einmal verlängert – und mittlerweile steht offenbar fest, dass er auch dieses Arbeitspapier bis zu dessen Ende im Sommer erfüllen wird. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll sich der Routinier gegen einen vorzeitigen Abgang im Winter entschieden haben. Zuletzt war darüber durchaus spekuliert worden, da sowohl Bittencourt als auch Werder im Dezember gemeinsam erklärt hatten, die Zusammenarbeit nicht über den 30. Juni 2026 hinaus fortsetzen zu wollen. Ein sportlicher Neustart steht für den Spieler also ohnehin an.
Leonardo Bittencourt will Vertrag bei Werder Bremen erfüllen - Routinier hätte den Club nach DeichStube-Infos im Winter verlassen dürfen
Nach DeichStube-Informationen hätten die Bremer ihrem langjährigen Profi keine Steine in den Weg gelegt, hätte der im Winter zwingend weggewollt – ähnlich hatten es die Grün-Weißen in der Vergangenheit schon mit anderen, verdienten Spielern gehandhabt. Dass Leonardo Bittencourt nun offenbar entschieden hat, seine Zeit beim SV Werder Bremen erst im Sommer zu beenden, dürfte die Verantwortlichen dennoch freuen. Zwar ist der 32-Jährige auch unter Cheftrainer Horst Steffen kein Stammspieler mehr – aktuell bringt er es auf acht Saisoneinsätze, sieben davon als Joker –, genießt in der Kabine aber nach wie vor hohes Ansehen. Hinzu kommt, dass der Bremer Kader im Mittelfeld alles andere als üppig besetzt ist, Bittencourt also auch sportlich wieder wichtiger werden könnte.
Wohin es den erfahrenen Profi dann im Sommer zieht, ist noch unklar. Dass er weitermachen möchte, steht jedoch fest. Wie zu hören ist, haben sich sowohl im Sommer als auch während der Winterpause andere Bundesligisten nach dem Spieler erkundigt. Es ist also nicht komplett ausgeschlossen, dass Leonardo Bittencourt seinen bisherigen Erstliga-Stationen Dortmund, Hannover, Köln, Hoffenheim und Werder Bremen noch eine weitere folgen lässt. (dco)
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