Werder-Transfer-News
Frankfurt-Wirbel um Michael Zetterer: Werder Bremen schweigt über Zukunft des Keepers
Verlässt Michael Zetterer den SV Werder Bremen etwa doch noch in diesem Sommer? Wie es nach DeichStube-Informationen um einen Transfer steht.
Bremen – Es ist eine kuriose Situation: Gerade erst hat der SV Werder Bremen Michael Zetterer als Nummer eins für die neue Saison bestätigt und zudem durch Cheftrainer Horst Steffen bekanntgegeben, dass der 30-Jährige auch am Freitagabend im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld (20.45 Uhr im DeichStube-Liveticker) zwischen den Pfosten stehen wird, da tauchen Medienberichte über einen möglichen Abgang des gebürtigen Müncheners auf. Demnach steht der Torwart bei Eintracht Frankfurt hoch im Kurs, da dort der langjährige Stammkeeper Kevin Trapp kurz vor einem Transfer zum französischen Erstliga-Aufsteiger Paris FC stehen soll. Kein Wunder also, dass diese Thematik so kurz vor dem Bielefeld-Spiel für eine gewisse Unruhe im Bremer Umfeld sorgt. Die Verantwortlichen des Vereins wollten sich genau deshalb auf Nachfrage der DeichStube am Donnerstag nicht zur Personalie Zetterer äußern.
Transfer zu Eintracht Frankfurt statt Nummer eins beim SV Werder Bremen? Was passiert mit Michael Zetterer?
So viel ist klar: Die Spekulationen über einen kurzfristigen Abschied des Torhüters werden damit nicht abnehmen. Wobei es weiterhin mehrere Haken gibt: Zum einen ist der Trapp-Transfer noch nicht offiziell bestätigt, zum anderen berichtet die „Bild“-Zeitung, dass Kaua Santos als möglicher neuer Frankfurter Stammtorwart nach seinem im April erlittenen Kreuzbandriss deutliche Fortschritte mache und spätestens nach der Länderspielpause Mitte September wieder zur Verfügung stehen soll. Es wäre also bei einem etwaigen Zetterer-Transfer nach Frankfurt und einem Abgang von Trapp keineswegs gesichert, dass der Schlussmann des SV Werder Bremen in der Mainmetropole dann auch fest zwischen den Pfosten steht. Das Argument, dass die Eintracht in der kommenden Saison in der Champions League vertreten ist und zudem wohl auch finanziell einen Sprung für Michael Zetterer darstellen dürfte, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen.
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Dass es für den dienstältesten Werder-Profi dennoch eigentlich keine Option ist, es sich nach vielen Jahren als Ersatztorwart erneut auf der Bank gemütlich zu machen, hatte er bereits in dieser Vorbereitung öffentlich klargestellt: „Ich bin jetzt an einem Karrierepunkt, an dem ich mich wahrscheinlich nicht noch einmal auf die Bank setze. Das ist kein Weg, den ich für mich sehe.“ Die Frage bleibt: Wäre Werder Bremen überhaupt gesprächsbereit bei einem möglichen Angebot, obwohl man erst in dieser Woche Michael Zetterer als Nummer eins bestätigt hat? Nach DeichStube-Informationen ist man intern einem Zetterer-Abgang gegenüber nicht abgeneigt – auch, weil sich ansonsten immer weniger Möglichkeiten für Transfereinnahmen in diesem Sommer abzeichnen. Eine Offerte von West Ham United für den Torwart, die unter fünf Millionen Euro gelegen haben soll, lehnten die Bremer allerdings erst vor knapp zwei Wochen ab. Noch ist unklar, ob es überhaupt zu einem konkreten Angebot aus Frankfurt für Zetterer kommen wird, doch die aktuellen Entwicklungen zeigen: Trotz öffentlicher Festlegung ist auf der Torhüterposition bei Werder in diesem Sommer möglicherweise das letzte Wort noch nicht gesprochen. (bvo)
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