Werder-Transfer-News

Nach enttäuschenden Leihen: Werder-Abgangskandidaten verlieren an Marktwert

Skelly Alvero und Dawid Kownacki kehren nach ihren enttäuschenden Leih-Wechseln zu Werder Bremen zurück. So ist der Transfer-Plan mit dem Duo!

Es waren zwei Leihen, die sich alle Beteiligten anders vorgestellt hatten. Sowohl Skelly Alvero als auch Dawid Kownacki sollten bei ihren neuen Aufgaben Spielpraxis sammeln, um im besten Fall entweder mit viel Selbstvertrauen an den Osterdeich zurückzukehren oder sich dermaßen ins Schaufenster zu stellen, dass beide dank gestiegener Marktwerte erfolgversprechend verkauft werden könnten. Passiert ist weder das eine noch das andere – im Gegenteil: Die Marktwerte der beiden Leihgaben des SV Werder Bremen wurden nach dieser Saison vom Branchenportal „transfermarkt.de“ sogar erneut nach unten korrigiert. Während Kownacki nach seiner Saison bei Hertha BSC nur noch auf einen Marktwert von 1,5 Millionen Euro taxiert wird (minus 200.000 Euro), liegt der Wert von Alvero inzwischen bei zwei Millionen Euro – ein Rückgang um 500.000 Euro.

Skelly Alvero und Dawid Kownacki haben nach ihren enttäuschenden Leihen keine Zukunft beim SV Werder Bremen.

Enttäuschende Leih-Transfers: Marktwerte von Werder Bremens Skelly Alvero und Dawid Kownacki fallen

Skelly Alvero stieg mit dem französischen Zweitligisten Amiens SC ab, Dawid Kownacki verpasste mit Hertha BSC deutlich den Aufstieg in die Bundesliga. Nun werden beide aller Voraussicht nach Mitte Juli erneut zum Trainingsauftakt am Osterdeich erscheinen – eine wirkliche Perspektive in Bremen besitzt allerdings keiner von ihnen. Obwohl der polnische Angreifer unter anderem mit Werders Cheftrainer Daniel Thioune eine erfolgreiche Zeit bei Fortuna Düsseldorf erlebt hatte, ist Kownacki intern nicht dafür vorgesehen, Teil des anvisierten Umbruchs im Sturm zu werden. Nach zuletzt zwei Leihen in Folge soll der Angreifer Werder Bremen in diesem Sommer endgültig verlassen. Rund um Kownacki gibt es immer wieder loses Interesse aus seiner polnischen Heimat. Wirklich konkret war dieses bis zuletzt allerdings noch nicht.

Neue Chance, Leihe oder Verkauf? So plant Werder Bremen mit Skelly Alvero

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Skelly Alvero. Der Franzose gilt angesichts seiner einstigen Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro weiterhin als eines der teuersten Missverständnisse der Bremer Vereinsgeschichte. Auch die halbjährige Leihe zurück in seine Heimat – inklusive Wiedersehen mit seinem früheren Trainer – änderte daran nichts. Werder Bremen würde Alvero, dessen Vertrag noch bis Sommer 2028 läuft, in diesem Sommer deshalb gerne fest verkaufen. Das Problem: Die Interessenten stehen bislang nicht gerade Schlange. Deshalb würden die Bremer notfalls auch eine weitere Leihe in Kauf nehmen. Klar ist: Dem Mittelfeldspieler wird am Osterdeich keine wirkliche sportliche Kehrtwende mehr zugetraut.

Immerhin gibt es einen kleinen Faktor, der noch für Skelly Alvero spricht: Der Franzose hat bislang noch nie unter Daniel Thioune trainiert. Deshalb könnte er zumindest in der Sommervorbereitung noch einmal die Gelegenheit erhalten, sich beim neuen Cheftrainer zu zeigen und zu beweisen. Am grundsätzlichen Plan, dass auch Alvero zu den klaren Abgangskandidaten dieses Sommers zählt, ändert das derzeit allerdings wenig. Die neuesten Marktwert-Updates haben beide Profis allerdings nicht unbedingt begehrter gemacht. (bvo) DFB-Pokal-Auslosung live: Auf welchen Gegner trifft der SV Werder Bremen?

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon / Laci Perenyi

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