Bundesligist will Werder-Trainer

Werner-Wechsel rückt näher: Werder und RB Leipzig nähern sich mit großen Schritten an

Wird Ole Werner neuer Trainer von RB Leipzig? Jetzt kommt doch Bewegung in die Verhandlungen mit Werder Bremen - nach DeichStube-Informationen gibt es eine Annäherung zwischen beiden Vereinen!

Bremen – Seit dem vergangenen Wochenende herrschte Funkstille zwischen dem SV Werder Bremen und RB Leipzig, die Verhandlungen über einen Transfer von Trainer Ole Werner hatten sich bereits kurz nach ihrem Beginn festgefahren. Nach Informationen der DeichStube hat sich das inzwischen geändert. Beide Clubs stehen wieder in Kontakt – und wie zu erfahren ist, sollen sie in den Gesprächen mittlerweile einen großen Schritt aufeinander zugemacht haben. Bedeutet: Werners Wechsel von Werder, wo der freigestellte Coach noch bis 2026 unter Vertrag steht, zum Bundesligarivalen RB rückt näher.

Ole Werner ist nach wie vor der Top-Favorit auf die verwaiste Trainerstelle bei RB Leipzig - der Bundesligist verhandelt weiter mit Werder Bremen über einen Transfer.

Boni-Modell für Ole Werner? RB Leipzig und Werder Bremen verhandeln über Ablöse beim Trainer-Transfer

Beide Vereine, so ist zu hören, arbeiten nun lösungsorientiert daran, dass der Deal am Ende über die Bühne geht, auch wenn bis dahin noch ein gutes Stück fehlt. Mehrere wesentliche Punkte sind noch zu klären, allen voran natürlich der wirtschaftliche Aspekt. Werder Bremen hatte ursprünglich eine Ablösesumme in Höhe von sechs Millionen Euro für Ole Werner gefordert – zu viel in den Augen von RB Leipzig. Die Sachsen sehen nicht ein, warum sie für einen freigestellten Trainer mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit so viel Geld auf den Tisch legen sollen. Dem Vernehmen nach lag die Leipziger Schmerzgrenze zu Verhandlungsbeginn bei rund drei Millionen Euro. Summen, von denen die Clubs inzwischen jeweils abgerückt sind – aufeinander zu. Nach Informationen der DeichStube gibt es dabei keine Überlegungen, möglicherweise RB-Spieler in den Deal mit einzurechnen, die zu Werder wechseln könnten. Wahrscheinlicher ist ein Boni-Modell, das den Bremern Nachzahlungen im Leipziger Erfolgsfall mit Trainer Werner beschert.

Klar ist, dass sowohl Werder Bremen als auch RB Leipzig grundsätzlich großes Interesse daran haben, dass der Trainerwechsel zustande kommt. Die Bremer, weil sie dadurch mehrere Mitarbeiter – neben Ole Werner sollen auch dessen Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon gen Osten wechseln – von der Gehaltsliste bekommen, was ein Volumen von rund zwei Millionen Euro freimachen würde. Und die Leipziger, weil sie dringend einen Cheftrainer brauchen, nachdem angestrebte Deals mit anderen Kandidaten allesamt geplatzt waren. Auch die Spur zu Matthias Jaissle (Al-Ahli), der zu Wochenbeginn medial ins Spiel gebracht wurde, ließ sich nicht erhärten. Mittlerweile ist RB der einzige Bundesligist, der noch keinen Trainer für die Saison 2025/26 hat. Vieles spricht dafür, dass sich das schon bald ändert – und der neue Mann Ole Werner heißt. (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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