Werder-Transfer-News

Siebenstelliger Geld-Regen: Werder Bremen verdient bei Transfers zweier Ex-Bremer ordentlich mit

Nette Finanzspritze: Der SV Werder Bremen kassiert bei den internationalen Transfers der Ex-Bremer Josh Sargent und Anton Stach mit. So viel Geld gibt‘s.

Zell am Ziller – Clemens Fritz hielt sich noch etwas bedeckt. „Bei internationalen Transfers spricht man ja immer vom sogenannten Soli“, sagte der Fußball-Chef nur, als es am Dienstag bei der Ankunft im Trainingslager in Zell am Ziller kurz um einen doppelten Geldregen aus halbwegs heiterem Himmel ging. Halbwegs deshalb, weil der SV Werder Bremen zumindest aktuell vollkommen unbeteiligt in den Genuss einer Finanzspritze kommt. Ganz sicher ist der monetäre Zuwachs seit Dienstag im Fall von Anton Stach. Der Mittelfeldspieler wechselt für eine kolportierte Ablösesumme von 20 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zu Premier-League-Aufsteiger Leeds United – und Werder verdient als Ausbildungsclub des gebürtigen Buchholzers mit. Von 2011 bis 2015 kickte Stach als Junior am Osterdeich, was laut Statuten des Weltverbandes Fifa nun Berücksichtigung findet. Durch die dort verankerte sogenannte Ausbildungsentschädigung erhalten die Bremer 225.000 Euro. In einem anderen Fall winkt sogar noch mehr Geld.

Die Transfers von Anton Stach (wechselt von der TSG Hoffenheim zu Leeds United) und Josh Sargent (voraussichtlich von Norwich City zum VfL Wolfsburg) bescheren dem SV Werder Bremen eine nette Stange Geld.

Werder Bremen kassiert bei internationalen Transfers von Ex-Bremern Josh Sargent und Anton Stach mit

Ganz eingetütet ist die Bundesliga-Rückkehr von Josh Sargent zwar noch nicht, doch der ehemalige Werder-Stürmer steht unmittelbar vor einem Wechsel vom englischen Zweitligisten Norwich City zu Bundesliga-Konkurrent VfL Wolfsburg. Für einen Betrag von elf Millionen Euro war der US-Angreifer 2021 auf die Insel transferiert worden, nun sollen die Niedersachsen sogar ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro unterbreitet haben. Eine Summe, die auch für Werder positive Folgen hätte. „Es gibt immer gewisse Parameter, die man in vertragliche Konstruktionen einbaut“, erzählte Clemens Fritz – und genau das hatte seinerzeit sein Vorgänger Frank Baumann getan. Zehn Prozent beträgt die Höhe der Weiterverkaufsbeteiligung, durch den sich anbahnenden Neun-Millionen-Euro-Gewinn von Norwich City wären das weitere 900.000 Euro für Werder Bremen. (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO / foto2press / Focus Images

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