Werder-Transfer-News
Weiter Wüste statt Werder: Cameron Puertas findet neuen Club
Werder Bremen hätte ihn gerne behalten, ein fester Transfer kam aber nicht zustande. Jetzt hat Cameron Puertas einen neuen Verein gefunden.
Ins grün-weiße Trikot des SV Werder Bremen wird Cameron Puertas in dieser Saison nicht mehr schlüpfen, das stand bereits fest. Aber auch den roten Dress des saudi-arabischen Vereins Al-Qadsiah streift der Mittelfeldspieler in den kommenden Monaten nicht über. Der Grund ist simpel: Puertas hat doch noch einen neuen Leih-Club gefunden – allerdings nicht wieder in Europa, stattdessen bleibt er im Mittleren Ost. Beim Al Wasl SC aus Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der 28-Jährige inzwischen offiziell als Neuzugang vorgestellt worden, im gelben Vereinsshirt schickte der gebürtige Schweizer mit spanischem Pass in einer kurzen Videobotschaft ein paar Grüße an die Fans.
Kein Transfer zu Werder Bremen, sondern nach Dubai: Cameron Puertas wechselt zu Al Wasl
Die neuerliche Leihe war möglich, weil Cameron Puertas‘ eigentlicher Vertrag bei Al-Qadsiah noch bis zum Jahr 2028 läuft, wie der Club im Zuge der Verpflichtung im Sommer 2024 selbst öffentlich mitgeteilt hatte. Werder Bremen, wo der Mann aus Lausanne unter Trainer Daniel Thioune zuletzt zu einer festen Größe im Team avanciert war, hatte sich kürzlich um eine feste Verpflichtung bemüht, doch ein Geschäft scheiterte an den Rahmenbedingungen. Neben einer hohen Ablöseforderung von zehn Millionen Euro verhinderte auch ein kolportiertes Gehalt von derzeit sechs Millionen Euro eine wirtschaftliche Machbarkeit. „Wir schätzen Cameron sehr und hätten gerne erneut mit ihm gearbeitet. Es ist aber nicht umsetzbar“, hatte Peter Niemeyer als Leiter Profifußball unlängst im Gespräch mit der DeichStube erklärt.
Die Norddeutschen schlugen deshalb einen anderen Weg ein und verstärkten sich im Mittelfeld kurz vor dem Schließen des Transferfensters mit Youri Regeer. Für die Leihgabe von Ajax Amsterdam war laut niederländischer Medienberichte lediglich eine Gebühr in Höhe von 200.000 Euro fällig, nach DeichStube-Informationen sicherte sich Werder Bremen zudem eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro. (mbü)
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