Starke Saison bei Heidenheim
„Ich habe noch keine Idee“: Werder-Leihgabe Eren Dinkci lässt Zukunftsfrage offen
Der von Werder Bremen verliehene Eren Dinkci spielt eine ganz starke Saison beim 1. FC Heidenheim. Doch wie geht es danach weiter? Das ist zumindest für ihn selbst noch offen.
Bremen – Beide haben am vergangenen Wochenende getroffen. Justin Njinmah für den SV Werder Bremen im Heimspiel gegen den SC Freiburg (3:1), Eren Dinkci erzielte beim 1:1 des 1. FC Heidenheim gegen die TSG Hoffenheim ein Tor. Insgesamt hat die Leihgabe der Grün-Weißen in dieser Saison sogar schon sieben Treffer bei 18 Startelf-Einsätzen markiert. Das lässt den einen oder anderen Werder-Fan bereits davon träumen, dass die beiden agilen Offensivspieler in der kommenden Saison vielleicht gemeinsam an der Weser stürmen und die Gegner reihenweise schwindelig spielen. Wie genau es allerdings mit Dinkci nach dem Ende des Leih-Geschäfts im Sommer weitergeht, ist zumindest für ihn selbst offen. „Darüber habe ich noch nicht nachgedacht“, erklärte der gebürtige Bremer gegenüber dem „kicker“, „es gab auch noch keine Gespräche“.
Werder Bremen rechnet mit Rückkehr von Eren Dinkci nach erfolgreicher Leihe an den 1. FC Heidenheim
Am Osterdeich rechnen sie aber auch so mit der Rückkehr des 22-Jährigen, der noch einen Kontrakt bis 2025 in seiner Heimat besitzt. Genau deshalb gibt es auch keine Anschlussvereinbarung des SV Werder Bremen mit den Heidenheimern. Vielmehr läuft Eren Dinkcis Leihe nach Baden-Württemberg so, wie man sich das als abgebender Verein eigentlich wünscht: Der Angreifer ist Stammspieler auf höchstem Niveau, trifft in regelmäßigen Abständen und hat den Durchbruch in der Bundesliga inzwischen geschafft. Da dürfte also in einigen Monaten ein äußerst gereifter Profi auf der Matte stehen.
Probleme mit Ole Werner? Werder Bremen-Leihgabe Eren Dinkci wird sich seine Zukunfts-Pläne genau überlegen
Doch schon vorher schaut Eren Dinkci mal wieder im Wohninvest Weserstadion vorbei, am 10. Februar (15.30 Uhr) ist er mit seinem aktuellen Club bei Werder Bremen zu Gast. In der Hinrunde gelangen dem Stürmer beim ersten Wiedersehen prompt zwei Tore, ähnlich ambitioniert dürfte Dinkci auch dieses Mal zu Werke gehen wollen. Schließlich hat er in Bremen nicht immer das Vertrauen gespürt, das er spüren wollte. Im Interview mit der DeichStube hatte er im vergangenen Herbst obendrein über Kommunikationsprobleme mit Trainer Ole Werner gesprochen. Nicht verwunderlich also, dass Dinkci demnächst ganz genau überlegen wird, wo er seine Karriere fortsetzt. Aber wie gesagt: später. Erst einmal zählt die Gegenwart. „Ich will nur gesund bleiben, der Rest kommt von alleine, ich habe noch keine Idee“, sagte Dinkci. „Ich bin froh, hier zu sein und auf meine Spielzeit und Tore zu kommen, was dann passiert, werden wir sehen.“ (mbü)