Werders finanzielle Situation
Frische Millionen: Was Werder-Sportchef Fritz über Backhaus-Einnahmen und erhoffte Transfers denkt
Der SV Werder Bremen nimmt durch den Verkauf von Mio Backhaus bis zu 15 Millionen Euro ein - warum der Transfer-Sommer trotzdem knifflig wird!
Die ersten Millionen sind durch den Verkauf von Torhüter Mio Backhaus zum SC Freiburg in der Tasche, doch ausgeruht wird sich darauf nicht. Weshalb beim SV Werder Bremen auch an den Pfingsttagen keineswegs kürzergetreten, sondern stattdessen ganz genau geprüft wird, ob sich Optionen für das Personal der Zukunft auftun. Nach DeichStube-Informationen wird unter anderem intensiv nach zwei Stürmern gefahndet, die in diesem Sommer verpflichtet werden sollen. Der Geldregen durch den Backhaus-Abgang macht das Vorhaben aber nur bedingt einfacher.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Es ist bekannt, dass wir im laufenden Geschäftsjahr noch Transfererlöse erzielen wollten“
„Es ist bekannt, dass wir im laufenden Geschäftsjahr noch Transfererlöse erzielen wollten. Das ist uns mit diesem Wechsel gelungen“, sagt Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, im Gespräch mit der DeichStube über den Verlust der bisherigen Nummer eins. „Dennoch haben wir Handlungsspielraum, um auch selbst tätig werden zu können. Aber auf einigen Positionen ist der Markt etwas dünner bestellt. Wir schauen ganz genau, was machbar ist und was nicht.“
Bis zu 15 Millionen Euro können die Bremer durch den Transfer von Mio Backhaus einnehmen, womöglich kommt demnächst noch eine weitere Finanzspritze hinzu, falls Mittelfeldspieler Jens Stage die Norddeutschen tatsächlich in Richtung TSG Hoffenheim verlässt. Ein erstes – aus Sicht des SV Werder Bremen viel zu niedriges – Angebot aus Sinsheim war allerdings rigoros abgelehnt worden. Doch das letzte Wort ist damit noch nicht gesprochen, vielmehr dürfte der Poker nun erst richtig Fahrt aufnehmen.
Werder Bremens Clemens Fritz: „Mio Backhaus hat eine herausragende Entwicklung genommen, weshalb es sehr bedauerlich ist, dass er geht“
Es wäre der Abgang zweier Protagonisten, die in der vergangenen Spielzeit maßgeblich zum Klassenerhalt des SV Werder Bremen beigetragen haben. Doch nicht nur deshalb wurde Mio Backhaus mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den Breisgau abgegeben. „Wenn du einen Spieler ausgebildet hast und er im Verein groß geworden ist, dann ist es immer schade, wenn er wechselt. Mio hat eine herausragende Entwicklung genommen, weshalb es sehr bedauerlich ist, dass er geht“, sagt Clemens Fritz. „Auf der anderen Seite haben wir eine gute Konstellation für alle Seiten finden können, weshalb alle zufrieden sein dürfen.“ (mbü)
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