Werder-Transfer-News

Werder-Profi Jens Stage hinterlegt Wechselwunsch – Angebot in Vorbereitung

Der Transfer von Jens Stage zur TSG Hoffenheim wird konkreter. Der Profi hat seinen Wechselwunsch beim SV Werder Bremen hinterlegt, die TSG bereitet ein Angebot vor.

Verliert der SV Werder Bremen demnächst tatsächlich seinen zuletzt sportlich wertvollsten Spieler? Trainer Daniel Thioune hatte Jens Stage kürzlich als „Lebensversicherung“ bezeichnet, Ex-Manager Klaus Allofs empfahl dem Club gar, den dänischen Mittelfeldspieler auf keinen Fall abzugeben – doch nun könnte genau das demnächst passieren. Bundesliga-Konkurrent TSG Hoffenheim bemüht sich intensiv um die Dienste des 29-Jährigen, der nach Informationen der DeichStube seinen Wechselwunsch inzwischen auch bei den Verantwortlichen am Osterdeich hinterlegt hat. Ein offizielles Angebot liegt den Bremern zwar noch nicht vor, ist aber in Vorbereitung.

Jens Stage vom SV Werder Bremen könnte vor einem Transfer zur TSG Hoffenheim stehen.

Werder Bremen-Transfers: Jens Stage vor Abgang? TSG Hoffenheim bereitet wohl Angebot über elf Millionen Euro plus Boni vor

Wie zu hören ist, wird im Kraichgau derzeit an einer Offerte gebastelt, die im Bereich von elf Millionen Euro plus Bonuszahlungen liegen soll. Eine Summe, die in der Geschäftsstelle des Weserstadions nicht gerade für Jubelstürme sorgen dürfte, aber zumindest eine Grundlage für folgende Verhandlungen darstellen könnte. Jens Stages aktueller Marktwert wird mit 14 Millionen Euro angegeben – nach vielen wertvollen Toren während der Rückrunde und weiteren guten Leistungen dürfte die Zahl demnächst noch weiter in die Höhe kraxeln. Wenig verwunderlich also, dass die Entscheider bei Werder Bremen auch einen hohen Betrag erzielen wollen, wenn sie den Vize-Kapitän schon ziehen lassen müssen.

Komplett ausgeschlossen ist ein Stage-Abschied jedenfalls keineswegs, beim SVW ist grundsätzlich kein Spieler unverkäuflich – auch ein Jens Stage nicht. Bis 2028 läuft der Vertrag des Fixpunktes im Team noch, was Werder Bremen in der Theorie einen gewissen Handlungsspielraum verschafft. Andererseits plagen den Verein auch die bekannten wirtschaftlichen Sorgen und Nöte. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass mitunter zu lange auf lukrative Angebote für Stammspieler wie eben Jens Stage oder auch Romano Schmid gehofft oder gewartet wurde. Zwar gelten auch Torhüter Mio Backhaus und Abwehrtalent Karim Coulibaly als Profis, die demnächst mit einem Verkauf hohe Einnahmen bescheren könnten, doch auch bezüglich dieses Duos sind nach DeichStube-Informationen bislang weiterhin keine Offerten eingetrudelt. Immerhin: In der Causa Backhaus könnte sich das dem Vernehmen nach zeitnah ändern.

Wechselt Jens Stage von Werder Bremen zur TSG Hoffenheim? Däne hinterlegt Transfer-Wunsch und will nächsten Schritt machen

Jens Stage schielt derweil darauf, in diesem Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Die TSG Hoffenheim taugt dabei durchaus als geeignetes Pflaster. Die Hoffenheimer spielen in der kommenden Saison in der Europa League, wo der Mann aus Aarhus auch gern mit Werder Bremen zu finden gewesen wäre, doch nach zwei Spielzeiten, in denen das internationale Geschäft nur ganz knapp verfehlt wurde, folgte in den vergangenen Monaten der sportliche Absturz in die Niederungen des Tableaus. Auftritte im Europapokal dürften auch Stages Chancen auf Nominierungen für die Nationalmannschaft erhöhen. Zuletzt spielte der Skandinavier dort keine große Rolle, nach der verpassten WM-Qualifikation Dänemarks dürften die Karten aber neu gemischt werden.

Die nötige Spielzeit erscheint Jens Stage nicht nur ob seiner Klasse in Sinsheim sicher, denn im Zentrum der Mannschaft gibt es Vakanzen. Grischa Prömel verlässt den Verein, auch ein Abgang von Wouter Burger wird intern nicht ausgeschlossen. Nach DeichStube-Informationen beschäftigt sich der Bundesligist aus Baden-Württemberg deshalb schon eine ganze Weile mit der Personalie Stage, zwischen Spielerseite und Club habe es auch bereits einen Austausch gegeben. Nun wird die ganze Angelegenheit intensiver vorangetrieben. Auch deshalb dürfte Stage zuletzt ein klares Bekenntnis zum SV Werder Bremen vermieden haben. „Ich bin hier glücklich, es ist ein richtig geiler Verein. Aber im Fußball weiß man nie, was passiert“, hatte der 29-Jährige im Nachgang des jüngsten Heimspiels gegen Borussia Dortmund (0:2) erklärt. „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ich bleibe hier noch ein paar Jahre oder ich probiere im Sommer vielleicht noch einmal etwas Neues aus. Wichtig ist natürlich auch, dass die Richtung des Clubs wieder stimmt.“ (mbü/dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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